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Albertina in Hannover top – Bolte-Pferde trotzen Dortmunder Regenwetter

September 24th, 2026

Mit drei Startern in Hannover und vier Pferden in Dortmund hatte es das vergangene Wochenende für unseren Stall ganz schön in sich. Los ging es dabei auf der Neuen Bult mit dem Start von Ophira im Dreijährigenrennen über 1750 Meter. Obwohl die Fearless King-Tochter aus dem Besitz des Stall Dein-Rennpferd.de nicht weit vom dritten Platz entfernt war und als Fünfte über die Linie kam, hatten wir uns im Vorfeld des Rennens eigentlich ein bisschen mehr ausgerechnet, denn die Trainingsleistungen waren deutlich besser. Ophira, die unter René Piechulek einen guten Rennverlauf hatte, könnte möglicherweise an der Kursführung gescheitert sein. Zuvor hatte die Stute auf einem Rechtskurs schließlich deutlich besser abgeschnitten – auf der Neuen Bult geht es aber links herum. Um diese Theorie zu untermauern, wird Ophira ihren nächsten Start nun wieder rechts herum und zwar in Düsseldorf absolvieren.

Nach ihrem guten Laufen in Baden-Baden, beendete Albertina ihren Auftritt im Rennen für Vierjährige und ältere Pferde über 2000 Meter erneut als moralische Siegerin. Trotz eines perfekten Ritts von René Piechulek hatte die Polish Vulcano-Tochter nicht immer freie Bahn. Besonders auf der Zielgeraden wurde der vierjährigen Stute, die seit Kurzem für Besitzerin Monika Just u.a. an den Start kommt, dies zum Verhängnis. Albertina musste außen herum gehen, ein Manöver, das ihr am Ende den Sieg gekostet haben dürfte. Dies ist natürlich schade, doch mit dem zweiten Platz hat uns die Stute auch keinesfalls enttäuscht.

North Fire ging zum ersten Mal seit ihrem Sieg in Düsseldorf im Juni wieder an den Start. Ralf Nicolays Schimmelstute stellte sich im Ausgleich III über 2800 Meter vor und beendete das Rennen unter Bauyrzhan Murzabayev als Fünfte. Nach über drei Monaten Pause sieht es danach aus, als könnte die Feuerblitz-Tochter direkt wieder da anknüpfen, wo sie im Frühsommer aufgehört hat. Für die siebenjährige Stute geht es nach diesem Aufbaustart planmäßig in drei Wochen in Mülheim weiter.

Das erste Rennen in Dortmund war ein Ausgleich III über 2400 Meter, in dem Imaran und Mademoiselle Rouge gemeinsam an den Ablauf kamen. Der anhaltende Regen, der den Boden weich bis schwer machte, hätte die Umstände für Mademoiselle Rouge natürlich erschweren können, denn die Shamalgam-Tochter aus dem Besitz des Stall Azur ist für ihre Vorliebe für festes Geläuf bekannt. Nichtsdestotrotz ließ die vierjährige Stute sich ihren Kampfgeist aber nicht nehmen und so erreichte sie unter Miki Cadeddu einen bärenstarken dritten Platz. Wie es nun weitergeht, könnte vom Wetter abhängen. Sollte es nicht zu einem goldenen Herbst kommen, könnte Mademoiselle Rouge, die in dieser Saison zweimal gewinnen konnte, auch in die Winterpause gehen.

Imaran erwischte mit Andrea Ricupa im Sattel alles andere als einen glücklichen Rennverlauf. Schon früh verlor das Duo den Kontakt zum Rest des Feldes, sodass unser Lieblingsschimmel am Ende zu weit weg war, um noch in die Entscheidung einzugreifen. Andreas Hackers achtjähriger Jukebox Jury-Sohn lieb damit ganz klar unter Wert geschlagen. Dies tut uns leid für den sympathischen Wallach, der in diesem Jahr irgendwie vom Pech verfolgt zu sein scheint. Und so hoffen wir, dass sich das Blatt bei seinem nächsten Start wenden wird.

Das nächste Bolte-Doppel präsentierte sich im Ausgleich I über 1600 Meter, denn hier wurden Klaudius und Freigeist gesattelt. Auch hier standen die Sterne ungünstig, denn beide Pferde bevorzugen abgetrocknetes Geläuf, nichtsdestotrotz konnte aber sowohl Klaudius, als auch Freigeist, die zudem noch das frische Siegaufgewicht kompensieren mussten, überzeugen. Klaudius, der mit Miki Cadeddu an Bord an den Start ging, überquerte für Martin Kronimus die Linie als Dritter. Trotz dieser starken Platzierung, merkte man dem Areion-Sohn aber an, dass er auf diesem Boden seinen gewohnten Turn-Of-Foot einfach nicht ausspielen konnte. Möglicherweise wäre bei schneller Bahn also mehr drin gewesen. Der fünfjährige Wallach sehen wir nun entweder in Hoppegarten oder Baden-Baden wieder, auch eine frühe Winterpause steht zur Debatte.

Stall Fellows Freigeist erwischte unter Miguel Lopez an der Innenkante einen idealen Rennverlauf. Im Schlussbogen war das Geläuf hier möglicherweise aber noch etwas rutschiger und der Best Solution-Sohn musste kämpfen, um den fünften Platz ins Ziel zu retten. Mit seinem Siegeswillen und nur einer Kopflänge hinter Klaudius hat uns der fünfjährige Wallach aber erneut beeindruckt, zumal dies sein erster Start in dieser Klasse war.

Albertina & Walter Rengli

Imaran & Svenja Schulz

Mademoiselle Rouge & Antonia Beekmans

Klaudius & Antonia Beekmans

Freigeist & Svenja Schulz

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