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Night Lord erneut in Topform

22. Juni 2026

Auch vom 14. Juni aus Köln müssen wir noch den Nachtrag liefern. Auf die Reise in den Weidenpescher-Park machte sich mit Night Lord aber nur ein Starter. Dieser eine Starter hatte es aber in sich, denn im Ausgleich IV über 2400 Meter stellte sich der Lord Of England-Sohn nach seinem Treffer vom 17. Mai als frischer Sieger vor. Leon Wolff im Sattel servierte dem vierjährigen Wallach aus dem Besitz von Monika Just erneut einen idealen Rennverlauf. Als die beiden hinter der Spitze in die Gerade kamen, sah es sogar nach Saisonerfolg Nummer drei aus. Konkurrentin Miss Liberty brachte aber noch mehr Schwung mit und war an diesem Tag nicht zu schlagen. Night Lord blieb aber deutlich vor dem drittplatzierten Pferd und wurde Zweiter. Er konnte damit das Siegaufgewicht sicher bestätigen, legt aufgrund seiner Vorliebe für weicheren Boden nun aber wahrscheinlich eine kleine Sommerpause ein.

Night Lord mit dem Trainer & Lea Achtermann

Licht und Schatten in Hannover

22. Juni 2026

Natürlich haben wir nicht vergessen, dass wir einen Nachbericht vom Renntag in Hannover vom 13. Juni schuldig geblieben sind. Im Folgenden gibt es daher etwas verspätet, doch noch die Informationen über das Laufen von Blaze of Glory, Suresnes, Titus, Delighted, Oak Lahoma und Mademoiselle Rouge.

Etwas glücklos war der Auftritt von Blaze of Glory, die im D-Rennen über 2400 Meter ihren zweiten Lebensstart absolvierte. Mit Michaela Malacova im Sattel erwischte die Accon-Tochter kein gutes Rennen. Die Startbox 1 konnte die Stute aus dem Besitz von Annette Bolte u. a. nicht nutzen, sie wurde etwas abgedrängt und kam so im Hintertreffen in die Gerade. Blaze of Glory und ihre Reiterin fanden zudem keine Passage und saßen somit fest. Am Ende sprang so nur Platz sieben für das Duo heraus. Blaze of Glory legt aufgrund der Sommerhitze nun eine kleine Pause ein, wird aber anschließend auf ähnlichen Distanzen weitermachen.

Suresnes hatte ebenfalls etwas mit dem Rennverlauf zu kämpfen. Im D-Rennen über 2000 Meter konnte die Japan-Tochter aus diesem Grund auch nicht auf ihren guten zweiten Platz vom vorherigen Start aufbauen. Unter Jozef Bojko zeigte sie sich in der sehr langsam gelaufenen Prüfung zu ehrgeizig und sie versuchte sich gegen die Hand ihres Jockeys zu wehren. Jozef konnte sie später zwar beruhigen, eingangs der Geraden hatte die Dreijährige aus dem Besitz des Stall Suresnes aber all ihre Kraftreserven verbraucht. So kennen wir Suresnes eigentlich nicht, wir sind aber froh, dass sie das Rennen dennoch gut weggesteckt hat. Für sie geht es ebenfalls in die Sommerferien.

Der dreijährige Wallach Titus hat sein gutes Laufen von seinem Lebensdebüt im D-Rennen über 1600 Meter bestätigen können. Mit René Piechulek an Bord lief es für den Amaron-Sohn, der in den Farben des Stall Benedictus startet, alles wie am Schnürchen und so blieb er als Vierter nicht weit geschlagen. Titus legt ebenfalls eine kleine Pause ein und wird sich in wenigen Wochen erneut vorstellen.

Weiter ging es mit Delighted im Ausgleich IV über 2400 Meter, die nach einer Pause aufgrund einer leichten Koppelverletzung ihr Comeback gab. Die Polish Vulcano-Tochter konnte direkt wieder an die vorherigen Leistungen anknüpfen, denn nach einem idealen Rennverlauf sicherte sich Stall Fellows vierjährige Stute unter René Piechulek einen reellen dritten Platz. Sie war dabei nicht weit weg von den beiden erstplatzierten Pferden und hat das Rennen gut verkraftet. Für Delighted geht es nun planmäßig in Hamburg weiter.

Im Ausgleich III über 2400 Meter kamen Oak Lahoma und die zweifache Siegerin Mademoiselle Rouge gemeinsam an den Ablauf. Auf dem bereits weich gewordenen Geläuf lief es für Stall Fellows Oak Lahoma unter René Piechulek etwas besser. Der fünfjährige Wallach hatte aber dennoch ein sehr schlechtes Rennen und wir sind daher ein wenig enttäuscht. Der Brametot-Sohn kam in der Geraden nicht frei, musste erneut ansetzen und verlor so jede Menge Schwung. Aus diesem Grund sprang am Ende nur Platz vier heraus. Oak Lahoma ist aber für uns der moralische Sieger dieses Rennens.

Mademoiselle Rouge hatte mit Sibylle Vogt an Bord zwar mehr Glück mit dem Verlauf des Rennens, kam aber mit dem Boden nicht zurecht. Die Shamalgam-Tochter aus dem Besitz des Stall Azur zeigte sich dennoch kämpferisch, kam aber nicht über Platz fünf hinaus. Wir ziehen aus diesem Laufen Konsequenzen und werden die vierjährige Stute nur noch auf gutem Geläuf an den Start bringen.

Blaze of Glory & Joelina Ahlgrimm

Suresnes & Lea Achtermann

Titus & Joelina Ahlgrimm

Delighted & Lena Steinbach

Mademoiselle Rouge (li.) & Oak Lahoma (re.)

 

Manon Des Bois nach langer Pause direkt siegreich

9. Juni 2026

Am Sonntag fand bereits der finale Renntag des Badener Frühjahrsmeeting statt, an dem wir auch noch einmal mit drei Pferden vor Ort waren. Mit Manon Des Bois und Early Spirit stellten sich aber nur zwei der geplanten drei Startern vor. Lucky Shawna, die wir am liebsten auf weichem Boden gesehen hätten, wurde nach Absprache mit der Besitzerin aufgrund der kurz vor Beginn der Veranstaltung nicht mehr zu erwartenden Regenfälle aus dem Rennen genommen.

So legte Stall Wolfswinkels Manon Des Bois im Ausgleich III über weite 2800 Meter, der als erster Lauf der Golden Horse Amazons Series ausgetragen wurde, vor. Nach über sechs Monaten Pause zeigte die Zarak-Tochter, die zum ersten Mal für uns an den Ablauf kam, unter Reiterin Sina Schmidt in einem starken Feld eine beeindruckende Leistung. Frei galoppierend konnte sich die sensible sechsjährige Stute hinter der Spitze frei entfalten und kam so zu ihrem ersten Sieg seit fast zwei Jahren. Wir freuen uns sehr für Manon Des Bois und ihre Besitzer, dass es direkt zu diesem tollen Erfolg in einem Premium-Handicap gereicht hat. Für die frische Siegerin geht es nun wahrscheinlich beim Hamburger Derbymeeting weiter.

Anschließend kam Early Spirit im Ausgleich III über 2000 Meter an den Start. Trotz einer äußeren Startbox servierte Leon Wolff dem siebenjährigen Wallach ein gutes Rennen. Der Maxios-Sohn, der im Besitz des Stall Königsesch steht, zeigte als Sechster deutlich, dass er auf weichem Boden besser zurechtkommt und wird in Zukunft nur noch auf passendem Geläuf an den Ablauf kommen. Early Spirit hat aber erneut Moral bewiesen und konnte sein letztes Laufen steigern.

Manon Des Bois & Klara Bolte

Early Spirit & Joelina Ahlgrimm

Freigeist setzt Badener Ausrufezeichen

7. Juni 2026

Über die Vorstellung unserer Pferde am zweiten Tag des Frühjahrsmeetings in Baden-Baden können wir uns definitiv nicht beschweren, denn alle vier mitgereisten Kandidaten lieferten eine überzeugende Performance ab – auch wenn das letzte Quäntchen Glück vielleicht gefehlt hat.

Den Anfang machte Klaudius im Ausgleich I über 2000 Meter und sorgte so für ein Heimspiel seines Besitzers Martin Kronimus. Unter Miki Cadeddu gab der fünfjährige Wallach ein ansprechendes Jahresdebüt auf hohem Level, das nur von einigen Unstimmigkeiten in der Zielgeraden überschattet wurde. Der Areion-Sohn überquerte die Ziellinie aber dennoch als Dritter, sodass dieser Auftritt mehr als ordentlich war. Für Klaudius geht es wahrscheinlich in Kürze in Frankreich weiter, da es in seiner Klasse in Deutschland kaum noch passende Rennen zu finden gibt.

Für den großen Triumph des Badener Samstages sorgte Freigeist im Ausgleich II über 1600 Meter, denn Stall Fellows fünfjähriger Wallach kam nach einem idealen Rennverlauf an der Innenseite zu seinem ersten Sieg in dieser Klasse. Obwohl der Best Solution-Sohn und Jockey Miki Cadeddu in der Geraden spät frei kamen, flogen die beiden dennoch einem sicheren Sieg entgegen. Freigeist hat damit nicht nur seine Leistung aus Hoppegarten bestätigen können, sondern legte sogar noch einmal eine Schippe drauf. Die Fahnenstange könnte bei dem sympathischen Braunen nach diesem Laufen noch nicht erreicht worden sein.

Tough Tom, der im selben Rennen an den Start kam, hatte weniger Glück. Der fünfjährige Wallach, der für den Stall Wolfswinkel an den Start geht, erwischte nämlich einen desolaten Rennverlauf. Direkt nach dem Start war es für den Zarak-Sohn nicht möglich, in Ruhe auf die Beine zu kommen und seinen Rhythmus zu finden. Mit Wladimir Panov an Bord musste Tough Tom das Rennen so mit fünf- bis sechs Längen hinter dem Feld angehen und kam auf schneller Bahn trotz seines Speeds am Ende nicht hin. Dass er dennoch Fünfter wurde, hat uns beeindruckt, denn er war auf den letzten Metern das schnellste Pferd.

Mit Pericolo hatte Besitzer Martin Kronimus an diesem Tag noch ein zweites Eisen im Feuer. Im Ausgleich III über 2400 Meter hatte der sechsjährige Wallach zunächst alle Umstände auf seiner Seite. Unter Leon Wolff saß der Holy Roman Emperor-Sohn in der Geraden aber zweimal fest und wurde so um seine gute Position gebracht. Pericolo rappelte sich aber immer wieder auf und beendete das Rennen noch als Fünfter.

Klaudius & Antonia Beekmans

Freigeist & Klara Bolte

Tough Tom & Lea Achtermann

Pericolo & Lea Achtermann

Imaran läutet Badener Frühjahrsmeeting ein

7. Juni 2026

Endlich ging es wieder los mit dem Frühjahrsmeeting in Baden-Baden und bereits am Eröffnungstag waren wir mit einem Starter vertreten. Im Ausgleich II über 2200 Meter läutete Stallmaskottchen Imaran das Wochenende ein. Der achtjährige Wallach reiste topfit nach Iffezheim und die Erwartungen waren groß. Unter Esentur Turganaaly Uulu erwischte Andreas Hackers Jukebox Jury-Sohn allerdings einen desolaten Rennverlauf. Aus Startbox 9 erreichte er nie die Innenbahn und musste so außen herum einige Meter mehr zurücklegen als die Konkurrenz. Da dies nicht die Order gewesen war, die der Reiter des Schimmels mit auf den Weg bekommen hatte, war dies alles andere als glücklich. Imaran ist aber gesund und munter aus dem Rennen gekommen und wird nun erst einmal eine kleine Pause einlegen, bevor es für ihn in Krefeld oder Hamburg weitergeht.

Imaran & Lea Achtermann

Mademoiselle Rouge krönt starken Pfingstmontag

30. Mai 2026

Am Pfingstmontag ging es mit insgesamt 7 Pferden auf die Reise nach Köln und Hannover. Im Weidenpescher Park gab Titus im Rennen für dreijährige Pferde über 1850 Meter ein starkes Debüt. Gegen bereits erfahrene Konkurrenz zeigte der Wallach aus dem Besitz des Stall Benedictus gleich viel Talent. Obwohl der Amaron-Sohn unter Sibylle Vogt einen aufwändigen Rennverlauf hatte und erst ganz am Ende freikam, wurde er noch Dritter. Titus hat dabei sehr viel gelernt und jede Menge Moral bewiesen – ein tolles Pferd.

Im Dreijährigenrennen über 2200 Meter stellte sich Ovambo’s Legacy nach seinem guten Debüt vor wenigen Wochen erneut vor. Der Hengst, der für den Trainer und Florian Leimbach an den Start geht, erwischte mit René Piechulek an Bord eine sehr unruhige erste Phase des Rennens. Bereits im ersten Bogen wurde der Guiliani-Sohn weit nach außen getragen, sodass er einige Meter mehr zurücklegen musste als die Konkurrenz. Am Ende hat dann einfach die Kraft gefehlt.

Mit einem dritten Platz im Ausgleich IV über 2200 Meter konnte Stall Fellows Freak sein gutes Jahresdebüt bestätigen, auch wenn wir uns vielleicht ein wenig mehr erhofft hatten. Nina Baltromei sorgte im Sattel des achtjährigen Wallachs für einen idealen Rennverlauf, in der Geraden fehlte dann aber einfach der nötige „Kick“. Unter Höchstgewicht ist der Neatico-Sohn seine Form aber trotzdem ausgelaufen und so geht es für Freak in Kürze in Köln weiter.

Auf der Neuen Bult in Hannover gab Blaze Of Glory im Dreijährigenrennen über 2200 Meter ein gutes Lebensdebüt. Im Besitz von Annette Bolte u. a zeigte sich die Accon-Tochter zwar noch etwas grün, legte auf der Geraden aber noch schön zu und überquerte die Ziellinie als Vierte. Michaela Malacova ermöglichte der Stute so einen entspannten ersten Rennbahnauftritt, auf den sich aufbauen lässt. Wäre der Weg noch etwas weiter gewesen, wäre sicher auch ein dritter Platz drin gewesen.

Suresnes konnte ihr Lebensdebüt im D-Rennen über 1900 Meter deutlich steigern. Die Japan-Tochter, die für den Stall Suresnes an den Start geht, verpasste den ersten Sieg gegen starke Konkurrenz nämlich nur knapp. Jockey Jozef Bojko, der der Stute ein sehr ökonomisches Rennen servierte, kam in der Geraden mit viel Speed innen angeflogen und wurde Zweite. Suresnes hat uns aber nicht nur mit dieser Leistung, sondern auch mit ihrem gesamten Verhalten an diesem Renntag beeindruckt. In Hannover werden wir sicher noch mehr von ihrem Talent sehen.

Quantez belegte im Rennen für vierjährige Pferde über 1600 Meter zwar „nur“ Platz sechs, ist aber entschuldigt. Nach dem Rennen zeigte der vierjährige Wallach aus dem Besitz von Annette Bolte und Dr. Hubertus Diers nämlich deutlich, dass der harte Boden nichts für ihn ist. Der Waldpfad-Sohn fand unter Miki Cadeddu nie seinen Rhythmus und wird in Zukunft nur auf passendem Geläuf an den Start kommen.

Für den krönenden Abschluss dieses Feiertages sorgte Mademoiselle Rouge im Ausgleich III über 2200 Meter. Nach ihrem Sieg vor wenigen Wochen kam Stall Azurs vierjährige Stute unter Miki Cadeddu nämlich bereits zu ihrem zweiten Saisontreffer. Die Shamalgam-Tochter konnte nicht nur ihr Siegaufgewicht bestätigen, sondern sich noch einmal steigern. Mademoiselle Rouge kam trotz einer Rempelei gegen Ende des Rennens als sichere Siegerin über die Linie und wird in gut vier Wochen im Handicap weitermachen.

Titus & Jennifer Winn

Freak & Amy Reinke

Blaze Of Glory, Antonia Beekmans & Lea Achtermann

Suresnes, Antonia Beekmans & Jozef Bojko

Mademoiselle Rouge, Miki Cadeddu & Antonia Beekmans

Albertina in der Zange – Early Spirit hofft auf Baden-Baden

30. Mai 2026

Wir haben nicht vergessen, dass wir euch noch einen Nachtrag aus Hoppegarten schuldig sind. Bereits am vergangenen Sonntag kamen in der Hauptstadt mit Albertina und Early Spirit zwei Pferde an den Ablauf. Stall Königseschs Early Spirit hatte im Ausgleich II über 2000 Meter eigentlich alles passend, konnte aber nicht ganz überzeugen. Obwohl Jockey René Piechulek dem siebenjährigen Wallach einen perfekten Rennverlauf servierte und er den Maxios-Sohn im Mittelfeld „einparken“ konnte, fehlte am Ende der nötige Speed. Als Siebter war Early Spirit aber auch nicht weit geschlagen und so hoffen wir bei seinem nächsten Start in Baden-Baden darauf, dass er seinen bevorzugten schweren Boden vorfinden wird. Die Wetterprognose ist bisher vielversprechend.

Albertina erwischte im Ausgleich IV über 1800 Meter leider einen weniger idealen Rennverlauf. In der Zielgeraden wurde Stall Fellows vierjährige Stute, die bisher in diesem Jahr zweimal den Ehrenrang belegt hatte, vom späteren Sieger Arames und dem viertplatzierten The Queens Diamond in die Zange genommen. Mit René Piechulek im Sattel konnte sich die Polish Vulcano-Tochter so nicht wie erhofft freimachen. Auch wenn sie vielleicht nicht gewonnen hätte, wäre ein zweiter Platz sicher drin gewesen. Als Dritte hat Albertina natürlich aber auch nicht enttäuscht. Die Form steht.

Early Spirit & Lea Achtermann

Albertina & Lea Achtermann

Night Lord zum Zweiten

19. Mai 2026

Mit nur zwei Startern in Mülheim ging es am vergangenen Wochenende für uns vergleichsweise ruhig zu. Nichtsdestotrotz blieb die Spannung nicht aus, als North Fire sich im Ausgleich III über 2300 Meter vorstellte. Ralf Nicolays sympathische Schimmelstute konnte ihren Düsseldorfer Sieg bestätigen und das, obwohl sie im Schlussbogen nach außen gedrängt wurde. Mit Sibylle Vogt im Sattel musste die Feuerblitz-Tochter in dritter Spur in die Gerade gehen und war gezwungen, einige Meter mehr als die Konkurrenz zurückzulegen. Betrachtet man die Abstände, mit denen die Pferde die Linie überquerten, kann die siebenjährige Stute dies durchaus eine bessere Platzierung gekostet haben. Mit Platz vier sind wir aber durchaus zufrieden, sodass North Fire in den nächsten Wochen in ähnlichen Aufgaben weitermachen wird.

Den bereits zweiten Saisontreffer für Besitzerin Monika Just holte Night Lord im Ausgleich IV über 2400 Meter. Der vierjährige Wallach konnte sich so vom zuletzt weniger guten Auftritt in Köln rehabilitieren, denn unter Leon Wolff zeigte er wieder sein wahres Gesicht. Nach einem ökonomischen Laufen hinter der Spitze war der Lord Of England-Sohn in der Geraden eigentlich immer das überlegene Pferd und setzte sich so sicher durch. Night Lord hat außerdem gezeigt, dass er auch mit diesem Boden und auf dieser Distanz gut zurechtkommt. Nach diesem leichten Sieg sind wir schon sehr gespannt, wohin die Reise in dieser Saison noch gehen kann.

North Fire, Sibylle Vogt & Amy Reinke

Das siegreiche Team um Night Lord:
Night Lord, Leon Wolff, Monika Just & Lea Achtermann

Ophira gibt gutes Lebensdebüt

15. Mai 2026

An Himmelfahrt kamen in Dortmund aufgrund des schwer gewordenen Geläufs nicht wie geplant drei Pferde an den Start, lediglich Ophira trat die Reise nach Wambel an. Im D-Rennen über 2050 Meter gab die dreijährige Stute aus dem Besitz des Stall Dein-Rennpferd.de dabei ihr Lebensdebüt und konnte sich gleich sehr professionell vorstellen. Jockey Sean Byrne servierte der Fearless King-Tochter wie geplant ein ruhiges Rennen aus dem Hintertreffen, sodass Ophira sicherlich viel gelernt haben dürfte und sich in dieser stark besetzten Prüfung achtsam aus der Affäre ziehen konnte. Wir freuen uns über diesen gelungenen Auftakt der Rennkarriere sehr und sind schon auf den nächsten Auftritt in einer vergleichbaren Aufgabe gespannt.

Neben Ophira sollten eigentlich auch Freak und Manon De Bois an den Start gehen. Wie gesagt, haben wir uns aber aufgrun der Bodenverhältnisse dafür entschieden, beide Pferde nicht mit nach Dortmund zu nehmen. Während es für Freak nun am Pfingstmontag nach Köln geht, wird Manon Des Bois sich in Baden-Baden vorstellen.

Ophira & Lea Achtermann

Freigeist und Pericolo stark in Hoppegarten

11. Mai 2026

Mit dem frischen Sieger Freigeist und Pericolo ging es für uns am Sonntag nach Berlin-Hoppegarten, wo Freigeist eine Klasse höher, nämlich im Ausgleich II über 1600 Meter an den Start ging. Mit René Piechulek an Bord ging es für Stall Fellows fünfjährigen Wallach leider aus einer ungünstigen Startbox auf die Reise, doch trotz allen Bemühungen gab es keine Möglichkeit, das Rennen weiter innen anzugehen. So musste der Best Solution-Sohn außen einige Meter mehr als seine Konkurrenz zurücklegen und ist unserer Meinung nach als Zweiter der moralische Sieger. Freigeist wird nun eine vierwöchige Pause einlegen und sich dann in Baden-Baden erneut im Ausgleich II versuchen.

Pericolo konnte sein Jahresdebüt im stark besetzten Ausgleich III über 2400 Meter deutlich steigern. Nach einem perfekten Ritt von Leon Wolff belegte der Holy Roman Emperor-Sohn, der in den Farben von Martin Kronimus an den Start geht, Rang drei. Der sechsjährige Wallach zeigte dabei in der Geraden schönen Speed und sah sogar kurzzeitig wie der Sieger aus. Mit dieser Performance sind wir sehr zufrieden und freuen uns, mit Pericolo beim nächsten Mal auf der heimatbahn seines Besitzers in Baden-Baden an den Start zu gehen.

Pericolo & Lea Achtermann

Pericolo, Lea, Leon Wolff & Emilia Böckholz

Freigeist & Lea Achtermann

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