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Blaze Of Glory kämpft in Mülheim

14. Juli 2026

Gemeinsam mit Blaze Of Glory machte sich Newcombe nach rund einem Jahr Pause am Sonntag auf den Weg nach Mülheim, um dort ihr Comeback zu geben. Nach konstant guten Trainingsleistungen hatten wir auf ein gutes Laufen der Waldgeist-Tochter im Ausgleich IV über 2400 Meter gehofft. Unter Bauyrzhan Murzabayev konnte die Fünfjährige, die in Farben des Stall Königsesch an den Start geht, diese Erwartungen aber nicht erfüllen. Nach einer Auszeit von 12 Monaten geht der fünfte Platz aber auch in Ordnung. Für Newcombe geht es in Kürze in dieser Klasse weiter.

Im D-Rennen über 2100 Meter machte Blaze Of Glory einen guten Eindruck. Die dreijährige Stute aus dem Besitz von Annette Bolte u. a. kam auf schneller Bahn auf den letzten Metern so richtig in Fahrt und beendete das Rennen auf Platz vier und das, obwohl die Accon-Tochter noch behindert worden war. Wer weiß, wie es für Blaze Of Glory ausgegangen wäre, wenn dieser Zwischenfall nicht ihren Rhythmus gestört hätte, denn sie war in der Geraden klar das schnellste Pferd. Die Art und Weise, wie die Stute mit Leon Wolff im Sattel noch angeflogen kam, hat uns gut gefallen. Blaze Of Glory macht voraussichtlich in vier Wochen in Krefeld weiter.

 

Newcombe & Bauyrzhan Murzabayev 

Blaze of Glory & Leon Wolff

Titus starker Dritter in Köln

14. Juli 2026

Mit Titus kam am vergangenen Samstag in Köln-Weidenpesch nur ein Starter an den Ablauf. Die Reise in die Domstadt hat sich aber trotzdem gelohnt, denn der dreijährige Wallach aus dem Besitz des Stall Benedictus lieferte im D-Rennen über 1850 Meter eine starke Vorstellung ab. Zu dem dritten Platz, der 20 Meter weiter auch ein Zweiter hätte sein können, trug Reiter René maßgeblich bei, denn er servierte dem Amaron-Sohn einen perfekten Rennverlauf. Aus Startbox 10 erreichten Titus und René schon kurz nach dem Start die Innenkante und konnten sich so bis zur Zielgeraden ziehen lassen. Vor allem der Endspurt hat uns auf der schnellen Kölner Bahn gegen gute Konkurrenz gefallen. Nach Rücksprache mit dem Jockey könnte Titus in Kürze auf seiner Idealdistanz von 2000 Metern erneut in einer ähnlichen Aufgabe an den Start gehen.

Titus & Melina Wolt

Oak Lahoma mit Premium-Sieg am Derby-Sonntag

6. Juli 2026

Mit dem Renntag am Samstag und dem Derby-Sonntag ging am vergangenen Wochenende die Hamburger Rennwoche bereits wieder zu Ende. Auch wir waren an diesen beiden Tagen vor Ort und konnten uns zum Abschluss auch noch über einen Volltreffer freuen – dazu aber später mehr.

Los ging es am Samstag nämlich mit dem Lebensdebüt von Idika im Dreijährigenrennen über 2200 Meter, bei dem sich Andreas Hackers Stute, obwohl es ihr erster Rennbahnauftritt war, bereits sehr abgeklärt präsentierte. Unter Sibylle Vogt kam die Protectionist-Tochter sehr gut aus der Maschine und blieb im Vordertreffen immer mit dabei, auch wenn ihr die Distanz am Ende wohl ein wenig zu weit wurde. Idika hat aber viel gelernt, ist gesund aus dem Rennen gekommen und wird bei ihrem nächsten Start auf kürzerem Weg sicher noch eine Schippe drauflegen.

Der einsetzende Regen hat uns vor dem Start von Klaudius im Ausgleich I über 1600 Meter doch einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Gemeinsam mit Besitzer Martin Kronimus haben wir sogar überlegt, den fünfjährigen Wallach aus dem Rennen zu nehmen und ihn doch lieber in Frankreich aufzubieten. Die Entscheidung, den Areion-Sohn mit Miki Cadeddu im Sattel doch an den Start zu bringen, wurde anschließend aber mit einem dritten Platz belohnt. Diese Leistung war auf unpassendem Boden richtig stark und so freuen wir uns schon auf seinen nächsten Auftritt in Frankreich oder Hoppegarten.

Wegen des immer schwerer gewordenen Geläufs entschieden wir uns am Sonntag dazu, auf einen Start von Freak zu verzichten. Da der Wallach zuhause blieb, kamen mit Freigeist, Imaran und Oak Lahoma nur drei Pferde an den Ablauf.

Stall Fellows Freigeist lieferte fast unter Höchstgewicht im Ausgleich II über 1600 Meter eine gute Performance ab. Der Best Solution-Sohn, der in diesem Jahr schon zwei Rennen gewinnen konnte, bestätigte in einer stark besetzten Prüfung sein Siegaufgewicht und kam unter René Piechulek als Siebter über die Linie. Freigeist hat auf unpassendem Boden so sicher nicht enttäuscht, wie es weitergeht, wird aber erst in den nächsten Tagen entschieden.

Imaran und Oak Lahoma stellten sich gemeinsam im Ausgleich II über 2200 Meter vor. Dabei waren wir schon vor dem Rennen sehr optimistisch, denn Stall Fellows Oak Lahoma hatte schon eine sehr gute Abschlussarbeit hingelegt. Dieser Eindruck sollte nicht täuschen, denn unter Miki Cadeddu bestätigte der fünfjährige Wallach seine Vorliebe für weiches Geläuf und setzte sich sicher in diesem Premium-Handicap durch. Dieser Sieg freut uns nicht nur für den Brametot-Sohn, sondern auch für den engagierten Stall Fellow.

Andreas Hackers Imaran enttäuschte als Sechster aber ebenfalls nicht, denn er verpasste die besseren Ränge nur knapp. Der achtjährige Wallach zeigte aber deutlich, dass ihm der Boden nicht mehr passte. Schon zum zweiten Mal hatte unser Schimmel daher Pech und wir hoffen, dass der Jukebox Jury-Sohn beim nächsten Start bessere Bedingungen vorfinden wird.

Idika & Antonia Beekmans  

Klaudius & Antonia Beekmans

Freigeist & Antonia Beekmans 

Oak Lahoma & Amy Reinke

Das sigereiche Team um Oak Lahoma

Imaran & Lea Achtermann

Manon Des Bois in Hamburg überlegene Ware

3. Juli 2026

Manon Des Bois und Delighted läuteten für uns am vergangenen Mittwoch, wenn auch aufgrund der hohen Temperaturen etwas verspätet, das Derby-Meeting in Hamburg-Horn ein. Besonders Manon Des Bois sorgte in der Hansestadt für einen grandiosen Auftakt in diese besondere Galopprennwoche.

In einem stark besetzten Ausgleich III über weite 2800 Meter konnte Manon Des Bois, die gerade erst ihren ersten Start für unser Quartier im Premium-Handicap in Baden-Baden siegreich gestaltet hatte, nämlich direkt nachlegen. Mit Miki Cadeddu im Sattel steigerte sich die sechsjährige Stute aus dem Besitz des Stall Wolfswinkel noch einmal und galoppierte die Gegner regelrecht in Grund und Boden. Nach einem perfekten Ritt von der Spitze aus war der sympathischen Zarak-Tochter, die immer 110 Prozent gibt, der Treffer in Hamburg nicht mehr zu nehmen. Es war schon beeindruckend, wie leicht wie Manon Des Bois diesen Erfolg nach Hause brachte und so darf man auf den nächsten Auftritt der Stute sicher gespannt sein.

Delighted, die im letzten Rennen des Tages, einem Ausgleich IV über 2200 Meter, an den Ablauf kam, konnte an diesen Sieg leider nicht anknüpfen. Stall Fellows Polish Vulcano-Tochter ist dieses Laufen aber nicht anzukreiden, denn die Vierjährige kam im ersten Bogen ins Rutschen. Reiter René Piechulek verlor dabei die Bügel und wäre fast zu Fall gekommen. Nach einer Glanzleistung im Sattel konnte er aber einen Sturz verhindern und erlangte sogar die Bügel wieder. René konnte so das Rennen beenden und Delighted sicher nach Hause bringen. Durch diesen Zwischenfall büßte das Duo aber natürlich einige Längen ein und an einen Sieg war nicht mehr zu denken. Bis auf eine kleine Fleischwunde hat die Stute aber alles gut überstanden und dies ist unter diesen Umständen natürlich mehr wert als eine Platzierung. Einen Grund zur Freude gab es aber trotzdem, denn Pflegerin Lea Achtermann, die unsere Starter immer hervorragend präsentiert, wurde mit der Prämie für das am besten herausgebrachte Pferd belohnt. Dies ist mehr als verdient. Ein großer Dank geht daher nicht nur an René für diesen besonnenen Ritt, sondern auch an Lea für ihren beständigen Einsatz.

Manon Des Bois & Besitzer Dr. Rüdiger Beier

Manon Des Bois & Lea Achtermann

Delighted & Angelique Oberfeld

Albertina und Auenwald überzeugen gegen starke Konkurrenz

24. Juni 2026

Bevor die Hitzewelle noch einmal so richtig Fahr aufnimmt und einige Rennverstaltungen abgesagt werden mussten, konzentrieren wir uns auf den Nachbericht vom letzten Sonntag. In Dortmund kamen mit Pericolo, Albertina, Auenwald und Tough Tom nämlich vier Pferde an den Ablauf.

Den Anfang machte Pericolo, der im Ausgleich III erstmals über die weite Distanz von 2800 Metern an den Start kam. Der Holy Roman Emperor-Sohn wurde nach seinem starken Laufen in Baden-Baden sogar als Favorit gehandelt, ließ die Spritzigkeit aus Iffezheim aber vermissen. Zwar servierte Leon Wolff dem sechsjährigen Wallach aus dem Besitz von Martin Kronimus ein ideales Rennen, am Ende reichte es aber nicht für den Sieg. Mit Platz fünf hat Pericolo aber sicher auch nicht enttäuscht. Für den Wallach geht es in vier Wochen auf seine Lieblingsbahn nach Hoppegarten, wo er im letzten Jahr zwei Rennen gewinnen konnte.

Eine starke Leistung zeigte Albertina im Rennen für vierjährige und ältere Pferde über 1800 Meter, das qualitativ erstaunlich stark besetzt war. Mit René Piechulek an Bord erreichte Stall Fellows Polish Vulcano-Tochter Platz zwei und konnte sich damit erneut platzieren. Die Siegerin war zwar nicht zu schlagen, doch für Albertina sollte der erste Karrieretreffer nach diesem Auftritt sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Im selben Rennen gab Dr. Karl Gräfs Auenwald ein sehr gutes Lebensdebüt. Miki Cadeddu führte den Waldpfad-Sohn sehr behutsam an diese Aufgabe heran und der vierjährige Wallach bedankte sich mit einer sehr professionellen Vorstellung. Auenwald machte in der Geraden sogar einen Satz, kam aber nicht ganz an die starke Konkurrenz heran. Als Fünfter lieferte er aber dennoch eine Performance ab, die auf eine vielversprechende Karriere schließen lässt. Für den Wallach geht es nun auf ähnlicher Route weiter.

Tough Tom, der als Favorit in den Ausgleich III über die Meile gestartet war, erwischte leider einen desolaten Rennverlauf. Im Schlussbogen wäre der fünfjährige Wallach in den Farben des Stall Wolfswinkel sogar fast zu Fall gekommen, fing sich aber glücklicherweise noch. Durch diesen Zwischenfall musste der Zarak-Sohn mit Wladimir Panov im Sattel neuen Schwung holen, ganz außen angreifen und blieb so leider ohne Möglichkeiten. Da wir den Eindruck haben, dass Tough Tom Linkskurse bevorzugt, geht es für ihn in München weiter.

Pericolo & Joelina Ahlgrimm

Albertina & Antonia Beekmans

Auenwald & Svenja Schulz

Tough Tom & Lea Achtermann

North Fire auch im Ausgleich III erfolgreich

23. Juni 2026

Lediglich North Fire machte sich am vergangenen Samstag auf den Weg nach Düsseldorf, wo die Feuerblitz-Tochter im letzten Rennen des Tages an den Ablauf kam. Die hohen Temperaturen bereiteten uns im Vorfeld einige Sorgen, doch vor Ort war es so angenehm, dass Ralf Nicolays siebenjährige Stute bedenkenlos im Ausgleich III über 2400 Meter an den Start gebracht werden konnte, denn der aufkommende Wind brachte vor allem in den Gastboxen eine willkommene Abkühlung. Als North Fire schließlich unter Sibylle Vogt zur Startstelle galoppierte, standen somit alle Zeichen auf grün. Die sympathische Schimmelstute ließ dann auch keine Zweifel aufkommen und kam nach einem idealen Rennverlauf zu ihrem ersten Sieg in dieser Klasse. Für North Fire war dies nicht nur bereits der zweite Saisontreffer, sie konnte zudem ihre Handicapmarke in wenigen Wochen um 6 Kilo steigern. Gemeinsam mit ihrem Kumpel Sombrero geht es für die Stute nun auf die Koppel, wo sie eine wohlverdiente vier- bis sechswöchige Pause einlegen wird.

North Fire & Amy Reinke nach dem Sieg

Night Lord erneut in Topform

22. Juni 2026

Auch vom 14. Juni aus Köln müssen wir noch den Nachtrag liefern. Auf die Reise in den Weidenpescher-Park machte sich mit Night Lord aber nur ein Starter. Dieser eine Starter hatte es aber in sich, denn im Ausgleich IV über 2400 Meter stellte sich der Lord Of England-Sohn nach seinem Treffer vom 17. Mai als frischer Sieger vor. Leon Wolff im Sattel servierte dem vierjährigen Wallach aus dem Besitz von Monika Just erneut einen idealen Rennverlauf. Als die beiden hinter der Spitze in die Gerade kamen, sah es sogar nach Saisonerfolg Nummer drei aus. Konkurrentin Miss Liberty brachte aber noch mehr Schwung mit und war an diesem Tag nicht zu schlagen. Night Lord blieb aber deutlich vor dem drittplatzierten Pferd und wurde Zweiter. Er konnte damit das Siegaufgewicht sicher bestätigen, legt aufgrund seiner Vorliebe für weicheren Boden nun aber wahrscheinlich eine kleine Sommerpause ein.

Night Lord mit dem Trainer & Lea Achtermann

Licht und Schatten in Hannover

22. Juni 2026

Natürlich haben wir nicht vergessen, dass wir einen Nachbericht vom Renntag in Hannover vom 13. Juni schuldig geblieben sind. Im Folgenden gibt es daher etwas verspätet, doch noch die Informationen über das Laufen von Blaze of Glory, Suresnes, Titus, Delighted, Oak Lahoma und Mademoiselle Rouge.

Etwas glücklos war der Auftritt von Blaze of Glory, die im D-Rennen über 2400 Meter ihren zweiten Lebensstart absolvierte. Mit Michaela Malacova im Sattel erwischte die Accon-Tochter kein gutes Rennen. Die Startbox 1 konnte die Stute aus dem Besitz von Annette Bolte u. a. nicht nutzen, sie wurde etwas abgedrängt und kam so im Hintertreffen in die Gerade. Blaze of Glory und ihre Reiterin fanden zudem keine Passage und saßen somit fest. Am Ende sprang so nur Platz sieben für das Duo heraus. Blaze of Glory legt aufgrund der Sommerhitze nun eine kleine Pause ein, wird aber anschließend auf ähnlichen Distanzen weitermachen.

Suresnes hatte ebenfalls etwas mit dem Rennverlauf zu kämpfen. Im D-Rennen über 2000 Meter konnte die Japan-Tochter aus diesem Grund auch nicht auf ihren guten zweiten Platz vom vorherigen Start aufbauen. Unter Jozef Bojko zeigte sie sich in der sehr langsam gelaufenen Prüfung zu ehrgeizig und sie versuchte sich gegen die Hand ihres Jockeys zu wehren. Jozef konnte sie später zwar beruhigen, eingangs der Geraden hatte die Dreijährige aus dem Besitz des Stall Suresnes aber all ihre Kraftreserven verbraucht. So kennen wir Suresnes eigentlich nicht, wir sind aber froh, dass sie das Rennen dennoch gut weggesteckt hat. Für sie geht es ebenfalls in die Sommerferien.

Der dreijährige Wallach Titus hat sein gutes Laufen von seinem Lebensdebüt im D-Rennen über 1600 Meter bestätigen können. Mit René Piechulek an Bord lief es für den Amaron-Sohn, der in den Farben des Stall Benedictus startet, alles wie am Schnürchen und so blieb er als Vierter nicht weit geschlagen. Titus legt ebenfalls eine kleine Pause ein und wird sich in wenigen Wochen erneut vorstellen.

Weiter ging es mit Delighted im Ausgleich IV über 2400 Meter, die nach einer Pause aufgrund einer leichten Koppelverletzung ihr Comeback gab. Die Polish Vulcano-Tochter konnte direkt wieder an die vorherigen Leistungen anknüpfen, denn nach einem idealen Rennverlauf sicherte sich Stall Fellows vierjährige Stute unter René Piechulek einen reellen dritten Platz. Sie war dabei nicht weit weg von den beiden erstplatzierten Pferden und hat das Rennen gut verkraftet. Für Delighted geht es nun planmäßig in Hamburg weiter.

Im Ausgleich III über 2400 Meter kamen Oak Lahoma und die zweifache Siegerin Mademoiselle Rouge gemeinsam an den Ablauf. Auf dem bereits weich gewordenen Geläuf lief es für Stall Fellows Oak Lahoma unter René Piechulek etwas besser. Der fünfjährige Wallach hatte aber dennoch ein sehr schlechtes Rennen und wir sind daher ein wenig enttäuscht. Der Brametot-Sohn kam in der Geraden nicht frei, musste erneut ansetzen und verlor so jede Menge Schwung. Aus diesem Grund sprang am Ende nur Platz vier heraus. Oak Lahoma ist aber für uns der moralische Sieger dieses Rennens.

Mademoiselle Rouge hatte mit Sibylle Vogt an Bord zwar mehr Glück mit dem Verlauf des Rennens, kam aber mit dem Boden nicht zurecht. Die Shamalgam-Tochter aus dem Besitz des Stall Azur zeigte sich dennoch kämpferisch, kam aber nicht über Platz fünf hinaus. Wir ziehen aus diesem Laufen Konsequenzen und werden die vierjährige Stute nur noch auf gutem Geläuf an den Start bringen.

Blaze of Glory & Joelina Ahlgrimm

Suresnes & Lea Achtermann

Titus & Joelina Ahlgrimm

Delighted & Lena Steinbach

Mademoiselle Rouge (li.) & Oak Lahoma (re.)

 

Manon Des Bois nach langer Pause direkt siegreich

9. Juni 2026

Am Sonntag fand bereits der finale Renntag des Badener Frühjahrsmeeting statt, an dem wir auch noch einmal mit drei Pferden vor Ort waren. Mit Manon Des Bois und Early Spirit stellten sich aber nur zwei der geplanten drei Startern vor. Lucky Shawna, die wir am liebsten auf weichem Boden gesehen hätten, wurde nach Absprache mit der Besitzerin aufgrund der kurz vor Beginn der Veranstaltung nicht mehr zu erwartenden Regenfälle aus dem Rennen genommen.

So legte Stall Wolfswinkels Manon Des Bois im Ausgleich III über weite 2800 Meter, der als erster Lauf der Golden Horse Amazons Series ausgetragen wurde, vor. Nach über sechs Monaten Pause zeigte die Zarak-Tochter, die zum ersten Mal für uns an den Ablauf kam, unter Reiterin Sina Schmidt in einem starken Feld eine beeindruckende Leistung. Frei galoppierend konnte sich die sensible sechsjährige Stute hinter der Spitze frei entfalten und kam so zu ihrem ersten Sieg seit fast zwei Jahren. Wir freuen uns sehr für Manon Des Bois und ihre Besitzer, dass es direkt zu diesem tollen Erfolg in einem Premium-Handicap gereicht hat. Für die frische Siegerin geht es nun wahrscheinlich beim Hamburger Derbymeeting weiter.

Anschließend kam Early Spirit im Ausgleich III über 2000 Meter an den Start. Trotz einer äußeren Startbox servierte Leon Wolff dem siebenjährigen Wallach ein gutes Rennen. Der Maxios-Sohn, der im Besitz des Stall Königsesch steht, zeigte als Sechster deutlich, dass er auf weichem Boden besser zurechtkommt und wird in Zukunft nur noch auf passendem Geläuf an den Ablauf kommen. Early Spirit hat aber erneut Moral bewiesen und konnte sein letztes Laufen steigern.

Manon Des Bois & Klara Bolte

Early Spirit & Joelina Ahlgrimm

Freigeist setzt Badener Ausrufezeichen

7. Juni 2026

Über die Vorstellung unserer Pferde am zweiten Tag des Frühjahrsmeetings in Baden-Baden können wir uns definitiv nicht beschweren, denn alle vier mitgereisten Kandidaten lieferten eine überzeugende Performance ab – auch wenn das letzte Quäntchen Glück vielleicht gefehlt hat.

Den Anfang machte Klaudius im Ausgleich I über 2000 Meter und sorgte so für ein Heimspiel seines Besitzers Martin Kronimus. Unter Miki Cadeddu gab der fünfjährige Wallach ein ansprechendes Jahresdebüt auf hohem Level, das nur von einigen Unstimmigkeiten in der Zielgeraden überschattet wurde. Der Areion-Sohn überquerte die Ziellinie aber dennoch als Dritter, sodass dieser Auftritt mehr als ordentlich war. Für Klaudius geht es wahrscheinlich in Kürze in Frankreich weiter, da es in seiner Klasse in Deutschland kaum noch passende Rennen zu finden gibt.

Für den großen Triumph des Badener Samstages sorgte Freigeist im Ausgleich II über 1600 Meter, denn Stall Fellows fünfjähriger Wallach kam nach einem idealen Rennverlauf an der Innenseite zu seinem ersten Sieg in dieser Klasse. Obwohl der Best Solution-Sohn und Jockey Miki Cadeddu in der Geraden spät frei kamen, flogen die beiden dennoch einem sicheren Sieg entgegen. Freigeist hat damit nicht nur seine Leistung aus Hoppegarten bestätigen können, sondern legte sogar noch einmal eine Schippe drauf. Die Fahnenstange könnte bei dem sympathischen Braunen nach diesem Laufen noch nicht erreicht worden sein.

Tough Tom, der im selben Rennen an den Start kam, hatte weniger Glück. Der fünfjährige Wallach, der für den Stall Wolfswinkel an den Start geht, erwischte nämlich einen desolaten Rennverlauf. Direkt nach dem Start war es für den Zarak-Sohn nicht möglich, in Ruhe auf die Beine zu kommen und seinen Rhythmus zu finden. Mit Wladimir Panov an Bord musste Tough Tom das Rennen so mit fünf- bis sechs Längen hinter dem Feld angehen und kam auf schneller Bahn trotz seines Speeds am Ende nicht hin. Dass er dennoch Fünfter wurde, hat uns beeindruckt, denn er war auf den letzten Metern das schnellste Pferd.

Mit Pericolo hatte Besitzer Martin Kronimus an diesem Tag noch ein zweites Eisen im Feuer. Im Ausgleich III über 2400 Meter hatte der sechsjährige Wallach zunächst alle Umstände auf seiner Seite. Unter Leon Wolff saß der Holy Roman Emperor-Sohn in der Geraden aber zweimal fest und wurde so um seine gute Position gebracht. Pericolo rappelte sich aber immer wieder auf und beendete das Rennen noch als Fünfter.

Klaudius & Antonia Beekmans

Freigeist & Klara Bolte

Tough Tom & Lea Achtermann

Pericolo & Lea Achtermann

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