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Seriensieger Ricardo

(25. September 2019)

Sein drittes Rennen in Folge und somit sein insgesamt fünftes Rennen in diesem Jahr konnte Ricardo gewinnen. Im Ausgleich III Anfang des Jahres gestartet, gewann er nun auf höchster Handicap-Marke beim Kölner Europa-Meeting. Unter René Piechulek fiel der jetzige Sieg zwar nach Kampf aus, allerdings war der Rennverlauf denkbar aufwendig. Um nach schlechtem Start an die Spitze, seine Lieblingsposition, zu kommen, musste Ricardo im Tribünenbogen etliche Meter mehr galoppieren, was dann auch den knappen Sieg mit einer halben Länge erklärt.

Archer Rock auf Idealdistanz

(25. September 2019)

Da für den Riesensteher Archer Rock bei seinen letzten beiden Starts die Distanzen sichtlich zu kurz waren, wobei wir angesichts mangelnder Ausschreibungen keine andere Wahl hatten, konnte der Wallach nun endlich auf seiner Idealdistanz an den Start gehen. Unterwegs an zweiter Stelle liegend, kämpfte Archer Rock unter B. Murzabayev die führende Linnova noch leicht nieder. Der nächste Start könnte in vier Wochen im Ausgleich II über 2.800 Meter in Hoppegarten erfolgen. Wir hoffen auch, mit dem in Frankreich gezogenen Wallach in seinem Geburtsland passende Steherrennen zu finden.

Stutenpower in Hannover

(25. September 2019)

Selten gesehenen Speed-Wirbel zeigte die dreijährige Maxios-Tochter Dolcetta bei ihrem dritten Start in Hannover. Mit ihrem Reiter Encki Ganbat lag sie zunächst in einem schnell gelaufenen Rennen im Mittelfeld, um ungefähr dreihundert Meter vor dem Ziel ihren Speed zu zeigen und ihre Gegner förmlich zu überrennen. Die Siegdistanz von 2.200 Meter scheint indes ganz im Sinne der Steherin zu sein. Wir werden der Stute bewusst etwas längere Pausen zwischen den Rennen geben, das wir davon überzeugt sind, dass sie sich mit zunehmendem Alter stetig verbessern wird.

Auenwolf gleich noch einmal

(25. September 2019)

Nach Berlin-Hoppegarten ging die Reise am 14. September, Auenwolf und Suarez waren mit von der Partie. Nachdem Auenwolf in Baden-Baden beim letzten Start nach einer Kampfpartie knapp gewonnen hatte, setzte er nun noch eins obendrauf. Diesmal handelte es sich um einen Ausgleich I über 1.800 Meter. Unter seinem Reiter B. Murzabayev konnte er diesmal relativ leicht alle Gegner abwehren. In einem schnell gelaufenen Rennen lag er unterwegs an zweiter Stelle und konnte den Führenden bereits vor Erreichen der Zielgeraden ablösen. Auenwolf wird am 3. Oktober wieder in Hoppegarten und wieder im Ausgleich I an den Start kommen.

Große Woche in Baden-Baden

(6. September 2019)

Auenwolf wiederholt den Vorjahressieg! Nachdem der Wallach bei seinem Jahresdebüt vor drei Wochen noch etwas rückständig gewesen war, präsentierte er sich nun in Iffezheim von ganz anderer Seite. In einem sehr schnell gelaufenen Rennen positionierte Adrie de Vries in an zweiter Stelle. Nach langer Kampfpartie die gesamte Gerade hinunter passierte Auenwolf mit einem knappen Vorteil als Erster den Zielpfosten. Der nächste Start ist in drei Wochen im Ausgleich I in Hoppegarten vorgesehen.

Alenza brilliert! Sehr beeindruckend gewann die dreijährige Pastorius-Tochter ihr Rennen am dritten Tag es Meetings. Bei dem vorherigen Start war sie bereits sehr gut gelaufen, kam leider sehr spät auf freie Bahn und wurde daher unglückliche Zweite. Diesmal war der Rennverlauf auf ihrer Seite. Mikki Caddedu konnte bereits recht früh in der Geraden die Bemühungen einstellen – zu überzeugend war ihr Speed!

Nica Zweite im Gruppe II! Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken wir auf das Oettingen-Rennen zurück. Die immer verlässliche Stute lief das Rennen ihres Lebens und blieb nur einen Kopf geschlagen hinter dem Godolphin-Sieger Vintager. Wir peilen als nächsten Start das Gruppe III-Rennen in Düsseldorf an.

Ricardo again and again and again! Mit glänzender Gesamtform reiste Ricardo an die Oos. In einem stark besetzten Ausgleich II schickte René Piechulek den sechsjährigen Wallach resolut an die Spitze, um das Tempo schon recht früh zu Beginn der Geraden noch höher zu schrauben. Sehenswert, wie keiner seiner Gegner ihm folgen konnte. Dies war bereits der vierte Sieg in diesem Jahr und davon der dritte Ausgleich II. Nun geht es auf höchster Handicap-Ebene in Köln weiter.

Ricardo unter Maxim Pecheur

Feuerlilie blüht auf

(6. September 2019)

Sehr beeindruckend war der Sieg von Feuerlilie in Düsseldorf am 04.08. im Ausgleich III. In einem stark besetzten Rennen kam Feuerlilie nach einem schlechten Start überhaupt nicht ins Rennen. Unterwegs lag sie ziemlich weit außen im hinteren Bereich und musste so manchen Meter mehr galoppieren. Besonders auf der Düsseldorfer Dreiecksbahn ist man dann bekanntermaßen meist auf der Verliererstraße. Den widrigen Umständen trotzend zog die Stute an der Außenseite stark an und überrollte das ganze Feld. Unsere andere Starterin in diesem Rennen, die Stute Alenza, belegte den zweiten Platz. Für die Neueinsteiger im Rennsport, das Ehepaar Blase, war dies der vierte Sieg mit Feuerlilie, die erst seit Juni letzten Jahres in ihrem Besitz steht.

Atlanta im Harz

(30. Juli 2019)

Wie im Vorjahr gestaltete Atlanta ihren Ausflug in den Harz siegreich. Während es im letzten Jahr nach Wolkenbrüchen eine weiche Bahn war, kam sie in diesem Jahr nach tagelanger Hitze auch auf hartem Geläuf zu ihrem Recht. Von zweiter Stelle aus griff René Piechulek eingangs der Geraden den Führenden an und klärte recht schnell die Sachlage. Atlanta gewann leicht mit zwei Längen. Das nächste Ziel der Stute ist – die Schwere der Aufgabe ist uns durchaus bewusst – das Gruppe II Rennen für Stuten in Baden-Baden.

Ricardo again and again

(30. Juli 2019)

Im ersten Rennen des Tages am 6. Juli in Hamburg kamen Ricardo und Quintarelli an den Start. Im kleinen Fünfer-Feld war Ricardo nicht unerwartet der Favorit der Wetter.  Dieses Vertrauen konnte der Wallach auch problemlos einlösen. René Piechulek beorderte ihn direkt nach dem Start an die Spitze und konnte in der Geraden die Angriffe der Gegner bequem kontern. Sehr erfreulich war, dass auch unser zweiter Starter Quintarelli als Dritter eine sehr starke Leistung zeigte. Die angelegten Scheuklappen erfüllten ihren Zweck. Obwohl leicht von seinem Stallgefährten in der Zielgeraden behindert, packte er immer wieder an und war im Ziel nur um Nase vom Zweiten unglücklich geschlagen. Beide Pferde könnten sich am 18. August in Düsseldorf wieder treffen.

Ricardo (links) mit Empire Hurricane

3. Tag Hamburg

(1. Juli 2019)

Mit nur einem Starter ging es am heutigen Montag in Hamburg weiter. Alenza sorgte für eine 100%ige Ausbeute. Im vierten Rennen des Tages, einem Ausgleich III über die Derby-Distanz, startete sie unter Mikki Cadeddu als Favoritin. Der Jockey verließ sich bezüglich der Renntaktik ganz auf die Speedfähigkeiten der Stute und lag zunächst entspannt im Mittelfeld. Nach einem kleinen Durchhänger Mitte des Schlussbogens mobilisierte Alenza ihre Reserven und kam an der Außenseite frei liegend in einem Wimpernschlag-Finale knapp zum Zug. Ein etwas schnelleres Rennen wäre für sie sicherlich noch besser gewesen. Auch für Alenza geht es im Handicap in Kürze weiter.

Alenza mit dem Ehepaar Nientiedt

Beginn der Derby-Woche

(1. Juli 2019)

Gleich im ersten Rennen der Derby-Woche 2019 war die dreijährige Pastorius-Stute Touriga erfolgreich. Nachdem sie beim Lebensdebüt vor drei Wochen in Hannover bereits Dritte geworden war, konnte sie jetzt bereits eins draufsetzen. Ihr Jockey René Piechulek servierte ihr einen tadellosen Rennverlauf. An dritter Stelle innen liegend, kam sie gut gehend in die Gerade. Dort fand sie allerdings zunächst keinen Platz, sich frei zu entfalten, sodass ihr Jockey sie ca. 300 Meter vor dem Ziel nach außen nehmen musste, um dann mit langgezogenem Speed zu gewinnen. Wir werden die Handicap-Marke von 65 GAG annehmen und im Ausgleich weitermachen, wobei die Distanz ruhig weiter sein darf.

Bereits drei Rennen später konnten wir den nächsten Sieger vom Geläuf abholen. Innenminister, der als Favorit gestartet war, rechtfertigte dieses Vertrauen und kam zu einem leichten Sieg. Unterwegs an dritter Stelle liegend, ging er den ganzen Weg händevoll überlegen und löste sich ausgesprochen leicht von seinen Gegnern. Die angelegten Scheuklappen und die Distanzen von 2.000 bis 2.200 Metern scheinen ganz nach seinem Gusto zu sein. Für ihn geht es nun eine Stufe höher im Ausgleich I weiter.

 

 

oben Innenminister, unten Touriga

Rennpferd – Reitpferd – Rennpferd

(23. Juni 2019)

Nachdem Empire Hurricane vor drei Tage für seinen Besitzer Hubertus Diers in Frankreich gewinnen konnte, eiferte La Tendresse am heutigen Sonntag in Dortmund ihrem Stallgefährten nach und brachte einen Sieg nach Hause. In einem schnell gelaufenen Rennen positionierte Mikki Caddedu sie an fünfter Stelle und kam dann in der langen Dortmunder Gerade ungefähr 300 Meter vor dem Ziel in Führung. Alle Angriffe der Gegner konnte die Stute abwehren. Bemerkenswert ist, dass La Tendresse nach zweijähriger Auszeit nun wieder im Rennstall ist – diese Auszeit verbrachte sie als Reitpferd und wurde auch als Schulpferd für den Reiternachwuchs in einem Reitstall eingesetzt. Ein gutes Beispiel dafür, wie vielseitig unsere Vollblüter sind!

La Tendresse mit ihrer Arbeitsreiterin Elisabeth Schindewolf

Empire Hurricane forever

(22. Juni 2019)

Liebevoll Empi in unserem Stall genannt, wurde Empire Hurricane unser diesjähriger erster Sieger in Frankreich. Nach dem letzten Rennen in Strasbourg, wo er gut gelaufen Zweiter geworden war, hatten wir uns entschieden, es diesmal mit Seitenblendern zu versuchen, da wir das Gefühl hatten, dass er am Schluss nicht so ganz bei der Sache war. In einem Verkaufsrennen für Nachwuchsreiter kam er Start-Ziel zum Zuge und zog auch bis zum Ende voll durch, zeigte hier sein wahres Leistungsvermögen.

Feurige Feuerlilie

(22. Juni 2019)

Nachdem die Fuchsstute Feuerlilie schon bei ihrem Jahresdebüt in Hannover sehr gut gelaufen war, setzte sie nun in Dortmund noch eins drauf. Nach idealem Rennverlauf vom zweiten Platz aus konnte ihr Jockey René Piechulek schon recht früh sicher sein, zu gewinnen. Sie kam in diesem Ausgleich IV über 2.000 Meter leicht mit vier Längen zum Zuge. In drei Wochen soll auch Feuerlilie in Hamburg an den Start gehen, nun eine Klasse höher.

Feuerlilie (links) mit La Tendresse beim Koppelgang nach der Arbeit

Badener Frühjahrsmeeting

(22. Juni 2019)

Ungefähr eine halbe Stunde vor Nicas Erfolg in Dortmund legte der sechsjährige Wallach Ricardo vor. Mit vollem Siegaufgewicht von seinem letzten Erfolg in Köln steigerte er seine Form beträchtlich und gewann nun eine Klasse höher im Ausgleich II. Ähnlich wie Nica war auch hier die Start-Ziel Taktik erfolgreich. Maxim Pecheur legte eine überaus flotte Pace vor und galoppierte so die Gegner aus den Schuhen. Weiter geht es für Ricardo nach einer kleinen Pause beim Hamburger Derby-Meeting.

Sparkassenrenntag Dortmund: Nica

(22. Juni 2019)

Im Hauptrennen des Tages, einem Listenrennen für vierjährige und ältere Stuten über die Meile, kam die vierjährige Nica an den Start. Nachdem sie beim letzten Rennen in Hannover viel Pech beim Rennverlauf hatte, ließ sich ihr Jockey Carlos Henrique auf nichts ein und übernahm direkt nach dem Start resolut die Spitze. Nica führte bis ungefähr 300 Meter vor dem Ziel und konnte auch die Angriffe der stark aufkommenden Madita kontern, um am Schluss deutlich voraus zu sein. Am 1. Juli ist in Hamburg das Grupperennen für Stuten avisiert.

Nica mit ihrem Besitzer R. Nicolay