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Klaudius trotzt Höchstgewicht

8. Oktober 2026

Am vergangenen Samstag ging es für uns nach Berlin-Hoppegarten, wo Klaudius abermals in der höchsten Handicapkategorie eine starke Leistung ablieferte. Im Ausgleich I über 1800 Meter belegte der fünfjährige Wallach unter Bauyrzhan Murzabayev Platz zwei, wobei beachtenswert ist, dass der Sieger des Rennen ganze 7,5 Kg weniger zu tragen hatte als der Areion-Sohn. Klaudius, aus dem Besitz von Martin Kronimus, ist gesund aus dem Rennen gekommen, könnte aber wohl in die verdiente Winterpause gehen. Schon jetzt freuen wir uns auf die nächste Saison mit unserem Star.

Ebenfalls am vergangenen Wochenende, allerdings auf dem Düsseldorfer Grafenberg, kamen mit Orcano, Ophira und Titus gleich drei unserer Pferde gemeinsam im D-Rennen über 1700 Meter an den Ablauf.

Stall Fellows Debütant Orcano hatte mit Box 11 eigentlich eine der schlechteren Startpositionen erwischt, überraschte unter René Piechulek aber mit einem starken vierten Platz. Der zuhause etwas phlegmatische Polish Vulcano-Sohn sprang gut ab, kam mit dem Boden zurecht und sorgte so für einen überzeugenden Einstand. Orcano legt nun eine kurze Pause ein, dürfte aber in diesem Jahr noch einmal an den Start kommen.

Titus erwischte aus Box 9 mit Sibylle Vogt an Bord leider einen weniger guten Rennverlauf. Der Plan, mit dem Amaron-Sohn aus dem Besitz des Stall Benedictus die Spitze zu nehmen, ging leider nicht auf und so musste er außen herum einige Meter mehr zurücklegen als die Konkurrenz. Der doch recht weiche Boden lag dem dreijährigen Wallach auch nicht so ganz und mehr als Rang 8 war am Ende leider nicht drin.

Ophira lief für den Stall Dein-Rennpferd.de als Fünfte ein ansprechendes Rennen. Mit Miki Cadeddu hatte die Fearless King-Tochter alles für sich, könnte aber doch auf weiteren Distanzen noch ein wenig besser aufgehoben sein. So ganz war der weiche Boden auch nicht nach ihrem Geschmack. Die dreijährige Stute wird sich in dieser Saison nach Absprache mit den Besitzern aber noch einmal vorstellen.

Klaudius & Lea Achtermann

Orcano & Svenja Schulz

Titus & Jennifer Winn

Ophira & Kathi Bossmann

Freak beginnt einen neuen Lebensabschnit

8. Oktober 2026

Bereits Ende September ging Freak in einem Kölner Ausgleich III über 2200 Meter an den Start. Nachdem der achtjährige Wallach nur zwei Wochen zuvor ein ähnliches Rennen im Weidenpescher Park für sich entscheiden konnte, hatten wir natürlich auch diesmal auf ein gutes Abschneiden gehofft. Doch der Neatico-Sohn, der erst seit Kurzem in den Farben von Annette Christina Bolte unterwegs war, konnte die Erwartungen nicht erfüllen und zeigte sich leider nicht von der Seite, die wir von ihm kennen.

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns deshalb dazu entschlossen, Freak nach einer langen und erfolgreichen Rennkarriere in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Vier Siege, zahlreiche Platzierungen und unzählige schöne Momente bleiben uns aus seiner aktiven Zeit in Erinnerung. Leicht gefallen ist uns diese Entscheidung keineswegs. Schließlich war Freak bereits seit seinem Jährlingsalter ein fester Bestandteil unseres Teams und ist uns über all die Jahre ganz besonders ans Herz gewachsen. Entsprechend emotional fiel auch der Abschied aus, bei dem die eine oder andere Träne nicht ausblieb. Gleichzeitig freuen wir uns von Herzen für den sympathischen Wallach, der nun ein neues Kapitel aufschlagen und sein Leben abseits der Rennbahn als Freizeitpferd genießen darf.

Für diesen neuen Lebensabschnitt wünschen wir Freak nur das Allerbeste, viele glückliche Jahre und vor allem ganz viel Freude mit seinen neuen Aufgaben. Danke, Freak! Für all die unvergesslichen Momente auf der Rennbahn, die gemeinsamen Stunden im Training, die ausgiebigen Kuscheleinheiten im Stall und die vielen kleinen und großen Erfolge, die wir gemeinsam feiern durften. Du hast uns über all die Jahre so viel Freude bereitet und wirst immer einen besonderen Platz in unseren Herzen behalten.

Freak & Jennifer Winn

Albertina in Hannover top – Bolte-Pferde trotzen Dortmunder Regenwetter

24. September 2026

Mit drei Startern in Hannover und vier Pferden in Dortmund hatte es das vergangene Wochenende für unseren Stall ganz schön in sich. Los ging es dabei auf der Neuen Bult mit dem Start von Ophira im Dreijährigenrennen über 1750 Meter. Obwohl die Fearless King-Tochter aus dem Besitz des Stall Dein-Rennpferd.de nicht weit vom dritten Platz entfernt war und als Fünfte über die Linie kam, hatten wir uns im Vorfeld des Rennens eigentlich ein bisschen mehr ausgerechnet, denn die Trainingsleistungen waren deutlich besser. Ophira, die unter René Piechulek einen guten Rennverlauf hatte, könnte möglicherweise an der Kursführung gescheitert sein. Zuvor hatte die Stute auf einem Rechtskurs schließlich deutlich besser abgeschnitten – auf der Neuen Bult geht es aber links herum. Um diese Theorie zu untermauern, wird Ophira ihren nächsten Start nun wieder rechts herum und zwar in Düsseldorf absolvieren.

Nach ihrem guten Laufen in Baden-Baden, beendete Albertina ihren Auftritt im Rennen für Vierjährige und ältere Pferde über 2000 Meter erneut als moralische Siegerin. Trotz eines perfekten Ritts von René Piechulek hatte die Polish Vulcano-Tochter nicht immer freie Bahn. Besonders auf der Zielgeraden wurde der vierjährigen Stute, die seit Kurzem für Besitzerin Monika Just u.a. an den Start kommt, dies zum Verhängnis. Albertina musste außen herum gehen, ein Manöver, das ihr am Ende den Sieg gekostet haben dürfte. Dies ist natürlich schade, doch mit dem zweiten Platz hat uns die Stute auch keinesfalls enttäuscht.

North Fire ging zum ersten Mal seit ihrem Sieg in Düsseldorf im Juni wieder an den Start. Ralf Nicolays Schimmelstute stellte sich im Ausgleich III über 2800 Meter vor und beendete das Rennen unter Bauyrzhan Murzabayev als Fünfte. Nach über drei Monaten Pause sieht es danach aus, als könnte die Feuerblitz-Tochter direkt wieder da anknüpfen, wo sie im Frühsommer aufgehört hat. Für die siebenjährige Stute geht es nach diesem Aufbaustart planmäßig in drei Wochen in Mülheim weiter.

Das erste Rennen in Dortmund war ein Ausgleich III über 2400 Meter, in dem Imaran und Mademoiselle Rouge gemeinsam an den Ablauf kamen. Der anhaltende Regen, der den Boden weich bis schwer machte, hätte die Umstände für Mademoiselle Rouge natürlich erschweren können, denn die Shamalgam-Tochter aus dem Besitz des Stall Azur ist für ihre Vorliebe für festes Geläuf bekannt. Nichtsdestotrotz ließ die vierjährige Stute sich ihren Kampfgeist aber nicht nehmen und so erreichte sie unter Miki Cadeddu einen bärenstarken dritten Platz. Wie es nun weitergeht, könnte vom Wetter abhängen. Sollte es nicht zu einem goldenen Herbst kommen, könnte Mademoiselle Rouge, die in dieser Saison zweimal gewinnen konnte, auch in die Winterpause gehen.

Imaran erwischte mit Andrea Ricupa im Sattel alles andere als einen glücklichen Rennverlauf. Schon früh verlor das Duo den Kontakt zum Rest des Feldes, sodass unser Lieblingsschimmel am Ende zu weit weg war, um noch in die Entscheidung einzugreifen. Andreas Hackers achtjähriger Jukebox Jury-Sohn lieb damit ganz klar unter Wert geschlagen. Dies tut uns leid für den sympathischen Wallach, der in diesem Jahr irgendwie vom Pech verfolgt zu sein scheint. Und so hoffen wir, dass sich das Blatt bei seinem nächsten Start wenden wird.

Das nächste Bolte-Doppel präsentierte sich im Ausgleich I über 1600 Meter, denn hier wurden Klaudius und Freigeist gesattelt. Auch hier standen die Sterne ungünstig, denn beide Pferde bevorzugen abgetrocknetes Geläuf, nichtsdestotrotz konnte aber sowohl Klaudius, als auch Freigeist, die zudem noch das frische Siegaufgewicht kompensieren mussten, überzeugen. Klaudius, der mit Miki Cadeddu an Bord an den Start ging, überquerte für Martin Kronimus die Linie als Dritter. Trotz dieser starken Platzierung, merkte man dem Areion-Sohn aber an, dass er auf diesem Boden seinen gewohnten Turn-Of-Foot einfach nicht ausspielen konnte. Möglicherweise wäre bei schneller Bahn also mehr drin gewesen. Der fünfjährige Wallach sehen wir nun entweder in Hoppegarten oder Baden-Baden wieder, auch eine frühe Winterpause steht zur Debatte.

Stall Fellows Freigeist erwischte unter Miguel Lopez an der Innenkante einen idealen Rennverlauf. Im Schlussbogen war das Geläuf hier möglicherweise aber noch etwas rutschiger und der Best Solution-Sohn musste kämpfen, um den fünften Platz ins Ziel zu retten. Mit seinem Siegeswillen und nur einer Kopflänge hinter Klaudius hat uns der fünfjährige Wallach aber erneut beeindruckt, zumal dies sein erster Start in dieser Klasse war.

Albertina & Walter Rengli

Imaran & Svenja Schulz

Mademoiselle Rouge & Antonia Beekmans

Klaudius & Antonia Beekmans

Freigeist & Svenja Schulz

Freak überrascht mit leichtem Kölner Sieg

14. September 2026

Erst vor wenigen Tagen ist die Große Woche in Baden-Baden zu Ende gegangen und schon befanden wir uns am Freitag wieder auf dem Weg nach Köln. Im Weidenpescher-Park kamen schließlich drei Pferde an den Start, ganz besonders Freak hinterließ dabei einen bleibenden Eindruck.

Zunächst kamen aber Titus und Idika gemeinsam im D-Rennen über 1850 Meter an den Start und sorgten dabei fast für den nächsten „Bolte-Einlauf“. Der Amaron-Sohn Titus, der bisher bei allen seinen Starts Talent bewiesen hatte, bekam es dabei mit einem Pferd zu tun, das 2025 in einem anspruchsvollen Rennen in Frankreich debütiert hatte und seitdem nicht mehr am Ablauf war. Die Chance, dass es sich bei Torpedo um einen Hoffnungsträger aus dem Stall von Marcel Weiß handelt, der möglicherweise aus anderen Gründen fast ein Jahr nicht gelaufen ist, ist damit riesengroß – immerhin erreichte der Wallach bei seinem Karriereauftakt direkt Platz drei. Unser Titus musste sich unter Bauyrzhan Murzabayev gegen diesen Shootingstar aber nicht verstecken, für den Stall Benedictus erreichte der dreijährige Wallach Platz zwei. Ob Titus nach dieser Leistung im Sieglosenrennen in Deutschland weitermacht oder sich doch auch einmal in Frankreich versucht, wird noch entschieden. Andreas Hackers Idika blieb nur knapp hinter Titus und erreichte einen starken dritten Platz. Die Protectionist-Tochter, bei der wir immer noch ein bisschen auf der Suche nach der richtigen Distanz waren, konnte sich damit noch einmal steigern und lieferte unter Miki Cadeddu, der ihr ein ideales Rennen servierte, eine gute Vorstellung ab. Idika wird voraussichtlich in Kürze auf diesem Level weitermachen und hoffentlich bald ihre Maidenschaft ablegen können.

Für das Highlight des Tages sorgte der achtjährige Freak im Ausgleich III über 2100 Meter. Der Neatico-Sohn, der sich erst seit Kurzem im Besitz von Anette Christina Bolte befindet, konnte in den neuen Farben nämlich direkt beim zweiten Start gewinnen, nachdem er auf dem Weg nach Baden-Baden lange im Stau stand und aufgrund dessen in Iffezheim nicht wie erhofft abliefern konnte. Freak hatte sich, nachdem er wieder im heimischen Lengerich angekommen war, aber bereits frischer gezeigt, dass es in diesem stark besetzten Rennen dann gleich für einen Volltreffer reichen würde, hätte man so vielleicht nicht unbedingt erwartet. Mit 2,5 Längen Vorsprung auf die Platzierten überquerten Freak und Jockey Miki Cadeddu schließlich als leichte Sieger die Ziellinie. Das war ganz stark! Danke, Freak! Für den Wallach geht es jetzt erst einmal ein paar Tage auf die Koppel, bevor es in einer ähnlichen Aufgabe weitergeht.

Titus & Antonia Beekmans

Idika & Amy Reinke

Freak & Amy Reinke

Blaze of Glory und Pericolo in Iffezheim vorne dabei

12. September 2026

Nach dem grandiosen ersten Wochenende in Baden-Baden kamen an den abschließenden zwei Renntagen fünf Pferde aus unserem Stall auf der Iffezheimer Bahn an den Start.

Am Samstag traten Shootingstar Manon Des Bois und Oak Lahoma gemeinsam im Ausgleich II über 2400 Meter an. Stall Fellows Oak Lahoma hatte unter Miki Cadeddu dabei eigentlich eine gute Position, konnte am Ende aber nicht zulegen. Der fünfjährige Brametot-Sohn kam daher leider nicht über Platz acht hinaus. Die spätere tierärztliche Untersuchung zeigte aber, dass der Wallach verschleimt gewesen war. Oak Lahoma ist somit entschuldigt und wird diese Erkältung erst einmal auskurieren.

Manon Des Bois, die bisher alle drei Rennen, die sie für unseren Stall absolviert hat, gewinnen konnte, hatte von der Spitze aus zunächst trotz der äußeren Startbox alles in der Hand. Im späteren Verlauf des Rennens tendierte die Zarak-Tochter aber immer weiter nach außen und nahm dabei auch noch einige Konkurrenten mit. Die sechsjährige Stute blieb so unter Wert geschlagen, da sie durch diesen Umweg einige Meter mehr zurücklegen musste, als die späteren Erstplatzierten. Da Manon Des Bois nur wenige Längen vom Sieger als Fünfte über die kam, ist sie für uns die moralische Gewinnerin. Da es der vierte Treffer in Folge hätte sein können, sind die Umstände natürlich etwas enttäuschend, es geht aber dennoch in Kürze weiter.

Der Sonntag begann mit einem starken Auftritt von Albertina, die in neuen Farben für Besitzerin Monika Just u.a. im Ausgleich III über 1800 Meter an den Ablauf kam. Unter Miki Cadeddu erwischte die vierjährige Stute ein sehr ungünstiges Rennen, denn sie musste in der dritten Spur um den Bogen und büßte so einige Meter ein. In der Geraden wurde die Polish Vulcano-Tochter dann auch noch von der späteren Drittplatzierten behindert, sodass nicht mehr als der sechste Platz drin war. Unter diesen Umständen hat Albertina aber trotzdem Moral bewiesen – damit hat sie uns ordentlich beeindruckt. Der nächste Start wird voraussichtlich in Hannover erfolgen.

Blaze of Glory lief in der Prüfung für dreijährige Pferde ein starkes Rennen und das, obwohl die Taktik nicht ganz aufging. Reiter Leon Wolff musste mit der Accon-Tochter aus dem Besitz von Annette Bolte u. a. mit der Nase im Wind galoppieren, denn aus Startbox 10 blieben ihm keine andere Alternative. Die Dreijährige griff dann früh außen an und musste so einige Meter mehr in Kauf nehmen als die Konkurrenz, kam aber dennoch als Dritte über die Linie. Welche Route Blaze of Glory nun einschlagen wird, steht noch nicht ganz fest.

Nach seinem Sieg in Hannover konnte Pericolo im Ausgleich III über 2400 Meter ebenfalls überzeugen. Aus einer äußeren Startbox war Enzo Crublet an Bord des sechsjährigen Wallachs gezwungen, auf Warten zu reiten. Es gelang dem Duo aber dennoch, sich diese Prüfung ökonomisch einzuteilen, sodass der Holy Roman Emperor-Sohn in der Geraden von ganz hinten angeflogen kam und sich noch Rang zwei sichern konnte. Besitzer Martin Kronimus konnte sich bei diesem Heimspiel also erneut über eine starke Performance seines Schützlings freuen.

Oak Lahoma & Klara Bolte

Manon Des Bois & Lea Achtermann

Blaze of Glory & Lea Achtermann

Albertina & Antonia Beekmans 

Pericolo & Klara Bolte

 

 

Lucky Shawna auch in Baden-Baden top

3. September 2026

Nach dem grandiosen ersten Wochenende in Baden-Baden mit dem Sieg von Klaudius, ging es für uns bei der Dienstagsveranstaltung weiter. Dieses Mal haben drei Pferde die Reise nach Iffezheim angetreten, um bei der „Großen Woche“ an den Start zu gehen.

Zunächst kam Lucky Shawna im Ausgleich II über 2000 Meter an den Ablauf. Die Amaron-Tochter bestätigte auch in Baden-Baden wieder einmal, dass sie in diesem Jahr einfach keine schlechten Formen kennt. Obwohl die vierjährige Stute, die im Besitz der Lucky Stables steht, aus der äußeren Startbox ins Rennen ging und das Grundtempo nicht nach ihrem Geschmack war, erreichte sie unter Miki Cadeddu Platz zwei. Mit dieser Leistung sind wir sehr zufrieden. Ein Wiedersehen mit Lucky Shawna gibt es voraussichtlich beim nächsten Renntag in Hannover.

Für den Stall Königsesch versuchte sich Newcombe im Ausgleich IV über 2800 Meter zum ersten Mal in dieser Saison über die Marathon-Distanz. Mit Miki Cadeddu im Sattel erreichte die fünfjährige Waldgeist-Tochter nach einem guten Rennverlauf Rang sechs und verpasste damit knapp das letzte Platzgeld. Newcombe wird noch eine weitere Chance erhalten und kommt wahrscheinlich in Köln an den Start.

Freak, der sich im Ausgleich III über 2200 Meter vorstellte, konnte seine gewohnte Leistung nicht abrufen. Schon vor dem Rennen machte Stall Fellows Neatico-Sohn einen schon fast zu ruhigen Eindruck. Schuld daran könnte möglicherweise die Anreise gewesen sein, bei der die Pferde doch einige Zeit im Stau ausharren mussten. Der achtjährige Wallach erwischte aus der äußeren Startbox zwar dank Miki Cadeddu ein gutes Rennen, konnte am Ende aber einfach nicht zulegen und wurde Siebter. Auch für Freak geht es wahrscheinlich bereits in Köln weiter.

Lucky Shawna & Klara Bolte

Newcombe & Amy Reinke

Klaudius sorgt für emotionalen Baden-Heimsieg

1. September 2026

Am vergangenen Samstag startete in Baden-Baden mit der „Großen Woche“ eines der Highlights jeder Grünen Saison. Vom Trainer über die Reiter*Innen, Pfleger*Innen und Zuschauer – auf die Rennwoche in Iffezheim fiebert einfach jeder Galoppsportfan hin. Unser Stall macht da natürlich keine Ausnahme und so ist die Vorfreude auch in Lengerich immer groß, wenn es heißt „Auf nach Baden-Baden“!

So einzigartig wie in diesem Jahr hat für uns aber auch schon lange kein Meeting mehr begonnen und wir wollen auch gar nicht lange um den heißen Brei herumreden.

Der Sieg von Klaudius im Ausgleich I über 2000 Meter ist einer der Höhepunkte der aktuellen Saison. Der fünfjährige Wallach holte nämlich nicht nur einen Treffer auf diesem anspruchsvollen Niveau und war dabei hoch überlegen: Der Areion-Sohn sorgte auch noch für den ersten Erfolg, bei dem sein Besitzer Martin Kronimus anwesend war. Umso schöner ist dieser Sieg, wenn man weiß, wie lange Martin Kronimus den Rennsport – vor allem in seiner Heimat – schon unterstützt. Auch wenn wir schon voller Hoffnung nach Iffezheim gefahren sind, da die Abschlussarbeit des Wallachs unter Antonia Beekmans bereits einen starken Eindruck machte, muss dann am Ende doch alles passen und so sind wir überglücklich, dass dieses Märchen so gut ausgegangen ist.
Kurz zusammengefasst: Als Klaudius als Sieger von der Bahn kam, war nicht nur Reiter Miki Cadeddu überglücklich, es gab sicher das ein oder andere Auge, das vor diesem Hintergrund nicht trockenblieb. Die schönsten Geschichten schreibt eben doch der Galopprennsport. Weiter geht es für Klaudius übrigens entweder in Düsseldorf oder in Hoppegarten.

Am Sonntag machte dann Ophira, die aufgrund der Rennabsage in Düsseldorf nach Baden-Baden ausweichen musste, im D-Rennen über 1400 Meter den Anfang. Die Distanz war aus diesem Grund nicht ganz passend für die Fearless King-Tochter, doch mangels Alternativen brachten wir die Dreijährige aus dem Besitz des Stall Dein-Rennpferd.de dennoch an den Start. Als Sechste ist der Stute nach einem guten Ritt von Miki Cadeddu aber kein Zacken aus der Krone gefallen und auf weiterer Distanz sieht die Sache sicher anders aus. Für Ophira geht es in Kürze in einer ähnlichen Aufgabe weiter.

Zum Abschluss kamen Mademoiselle Rouge und Imaran gemeinsam im Ausgleich III über 2400 Meter an den Ablauf. Stall Azurs zweifache Saisonsiegerin Mademoiselle Rouge zeigte mit Miki Cadeddu an Bord als Vierte eine richtig gute Leistung, auch wenn die Shamalgam-Tochter in der Geraden den Weg kurzzeitig versperrt fand. Imaran hatte aus der äußeren Startbox weniger Glück und musste mit Bauyrzhan Murzabayev weitere Wege in Kauf nehmen als die Konkurrenz. Andreas Hackers achtjähriger Wallach hat aber auch nicht enttäuscht und kam nur zwei Längen hinter dem Sieger als Fünfter über die Linie. Sowohl Mademoiselle Rouge als auch unser Lieblingsschimmel kämpften um den Sieg mit und so sind wir mit den Auftritten beider Pferde sehr zufrieden.

Das siegreiche Team um Klaudius 

Klaudius & Miki Cadeddu 

Klaudius & Antonia Beekmans

Klaudius & Antonia Beekmans

Ophira & Klara Bolte

Imaran & Klara Bolte

Mademoiselle Rouge & Amy Reinke

Drei Siege in Hannover – Manon Des Bois macht Hattrick komplett

24. August 2026

Da der Renntag in Düsseldorf abgesagt werden musste, durfte unser Team am vergangenen Wochenende eine wohlverdiente Sommerpause einlegen. Über all die Aufregung um die Wildschweine, die das Geläuf am Düsseldorfer Grafenberg verwüstet haben, haben wir aber nicht den Nachbericht aus Hannover vergessen. Von der Neuen Bult gibt es nämlich jede Menge zu erzählen, immerhin erinnerte der Renntag sehr an die Geschehnisse von vor 2 Jahren. Damals konnten wir nämlich ebenfalls drei Sieger feiern, die 2026er-Ausgabe konnte dies aber noch einmal toppen, denn es kamen noch einige Platzierungen hinzu.

Den Anfang machte zunächst Idika, die gegenüber ihrem Debüt auf etwas kürzerem Weg, genauer gesagt über 2000 Meter und nicht über 2200 Meter antrat. Die Protectionist-Tochter, die schon im Training einen guten Eindruck hinterlassen hatte, bewies dann auch, dass ihr diese Distanz besser liegt. Mit Miki Cadeddu an Bord belegte die Dreijährige in diesem Rennen D-Rennen für Stuten Platz vier und war dabei nicht weit von der Zweitplatzierten entfernt. Weiter geht es für Andreas Hackers Idika in Kürze in Köln in einer ähnlichen Aufgabe.

Im Rennen für vierjährige und ältere Pferde kam Stall Fellows Albertina, die in diesem Jahr nur gute Leistungen gezeigt hat und dabei mehrfach am Sieg vorbeischrammte, an den Start. Mit Miki Cadeddu im Sattel erwischte die Polish Vulcano-Tochter trotz der äußeren Startbox einen sehr ökonomischen Rennverlauf und kam mit viel Speed in die Gerade. Die vierjährige Stute kämpfte bis zum Schluss um den Sieg und beendete das Rennen nur mit einem kurzen Kopf Rückstand auf Platz zwei. Wir hoffen nun, dass Albertina ihren wohlverdienten ersten Treffer bei ihrem nächsten Start in Baden-Baden feiern kann.

Für einen „Bolte-Einlauf“ im Ausgleich II über 1600 Meter sorgten anschließend Freigeist und Lucky Shawna, die gemeinsam in dieser anspruchsvollen Prüfung an den Start gegangen waren. Sowohl Stall Fellows Freigeist (Enzo Crublet) als auch Lucky Stables Lucky Shawna (Miki Cadeddu) hatten ein ideales Rennen, am Ende hatte der fünfjährige Wallach Freigeist aber ein wenig mehr Glück: Er erwischte in der Geraden eine Lücke, startete durch und gewann dann sicher.

Lucky Shawna beendete das Rennen auf Platz zwei, setzte sich dabei aber trotz einer Pause von mehreren Monaten gegen starke Konkurrenz durch. Bei der vierjährigen Stute dürfte also durchaus noch mehr im Tank sein. Auch für sie geht es in Baden-Baden weiter.

Im Auktionsrennen über 2000 Meter, einem der Highlights dieses Renntages, sattelte der Trainer Blaze of Glory, die unter Enzo Crublet für Annette Bolte u. a. an den Start ging. Wir hatten dabei gehofft, dass die Accon-Tochter sich eines der Platzgelder sichern kann, denn die Konkurrenz war enorm stark. Mit Platz sechs gelang dies auch und Blaze of Glory hat sicher nicht enttäuscht. Sie wird nun in Baden-Baden ein Stutenrennen anpeilen.

Wir staunten nicht schlecht, als es im Ausgleich II über 2400 Meter wieder zu einem „Bolte-Einlauf“ kam. Für den vollen Erfolg sorgten dieses Mal Manon Des Bois und Oak Lahoma, die gemeinsam auf diesem Level angetreten waren. Die Leistung der Zarak-Tochter Manon Des Bois verschlug dann allerdings nicht nur uns die Sprache, denn die sechsjährige Stute kam bei ihrem dritten Start für unseren Stall zu ihrem dritten Sieg und sorgte somit für einen lupenreinen Hattrick. Leon Wolff im Sattel hat alles richtig gemacht, wurde in der Geraden sogar noch behindert und kam dennoch zu diesem Sieg. Das Ende der Fahnenstange scheint hier noch nicht erreicht zu sein.

Stall Fellows Oak Lahoma braucht sich mit seinem zweiten Platz aber sicher nicht verstecken. Der fünfjährige Wallach fand die entscheidende Passage im Endkampf versperrt und hätte ansonsten mit Miki Cadeddu an Bord vielleicht noch für ein „totes Rennen“ sorgen können. Der Brametot-Sohn wird ebenso wie Manon Des Bois wohl nach Baden-Baden gehen.

Im abschließenden Ausgleich III über 2400 Meter sorgte Pericolo für ein richtig spannendes Rennen und das „tote Rennen“ gab es dann doch noch. Der sechsjährige Wallach aus dem Besitz von Martin Kronimus und Reiter Enzo Crublet kämpften bis zum Schluss gegen Eddie Pedroza und Brave Lion – verdienterweise teilten sich beide Paare am Ende diesen Sieg. Pericolo wird nun für ein Gastspiel auf der Heimatbahn seines Besitzers sorgen und auch die Reise nach Iffezheim antreten.

Idika, Antonia Beekmans & Lea Achtermann

Freigeist & Antonia Beekmans

Lucky Shawna & Amy Reinke

Das Siegerteam rund um den „Bolte-Einlauf“

Blaze of Glory & Lea Achtermann

Manon Des Bois & Lea Achtermann

Pericolo & Joelina Ahlgrimm

 

 

Titus überzeugt im World Pool-Handicap

11. August 2026

Mit insgesamt sechs Startern in Krefeld und Hoppegarten hatte unser Team am vergangenen Wochenende alle Hände voll zu tun, wobei das Laufen von Titus im World Pool-Rennen am Sonntag sicher eines der Highlights war. Doch zunächst der Reihe nach:

Los ging es am Samstag im Krefelder Stadtwald mit dem Auftritt von Suresnes, die sich im D-Rennen über 1700 Meter in guter Form präsentierte. Gegen starke Konkurrenz konnte die Japan-Tochter auch ihr letztes Laufen korrigieren, als sie in Bad Harzburg blass blieb. In Krefeld stellte die Dreijährige dies wieder gerade und das, obwohl sie eingangs der Geraden gut gehend behindert wurde und sich dadurch auf dem letzten Platz wiederfand. Suresnes konnte aber noch Boden gutmachen, war mit Enzo Crublet im Sattel am Ende das schnellste Pferd und beendete das Rennen als Dritte. Für die Stute geht es nun nach einer kurzen Auszeit auf der Koppel auf dieser Route weiter.

Auenwald konnte das Rennen für vierjährige und ältere Pferde über 1700 Meter nicht wie geplant aus dem Hintertreffen angehen, sondern versuchte sich von der Spitze aus. Reiter Leon Wolff legte auf dem Waldpfad-Sohn eine ruhige Pace vor und konnte am Ende auch noch zulegen. Mit dem vierten Platz sind wir unter diesen Umständen zufrieden. Der vierjährige Wallach aus dem Besitz von Dr. Karl Gräf wird nun eine Handicap-Marke erhalten, die darüber entscheiden wird, wo und wann es für Auenwald weitergeht.

Am Sonntag machte Newcombe in Hoppegarten im Ausgleich III über 2200 Meter den Anfang. Für die fünfjährige Waldgeist-Tochter schien diese Klasse aber noch eine Nummer zu schwer zu sein, denn obwohl Enzo Crublet im Sattel einen guten Job gemacht hat, kam die Stute aus dem Besitz des Stall Königsesch nicht über Platz sieben hinaus. Es zeigte sich zudem, dass Newcombe auf weiteren Distanzen wohl besser aufgehoben wäre und genau dies, werden wir bei ihrem nächsten Start in Baden-Baden versuchen.

Eine ganz starke Vorstellung gab Titus im gut besetzten World Pool-Rennen, einem Ausgleich III über 2000 Meter, ab. Der dreijährige Wallach, der in den Farben des Stall Benedictus an den Ablauf kam, hatte unter Bauyrzhan Murzabayev aus dem Mittelfeld heraus ein ideales Rennen und kämpfte lange um den Sieg mit. Der Amaron-Sohn belegte am Ende Platz drei, musste sich als Dreijähriger aber nur älteren Pferden geschlagen geben. Titus erhält nun eine Pause und wird sich anschließend erneut in dieser Klasse vorstellen.

Ebenfalls überzeugen konnte Freak, der für den Stall Fellow im selben Rennen an den Ablauf kam. Der achtjährige Wallach erreichte mit René Piechulek Platz sechs und das, obwohl der Neatico-Sohn seit fast drei Monaten nicht mehr am Start gewesen war. Freak blieb ebenfalls nicht weit geschlagen und wird in Baden-Baden sicher an diese Form anknüpfen können.

Weniger Glück hatte Klaudius im Ausgleich I über 1600 Meter, denn der fünfjährige Wallach erwischte unter Enzo Crublet nicht den gewünschten Rennverlauf. Als Speedpferd war der Areion-Sohn aus dem Besitz von Martin Kronimus zu früh vorne, um dies bis über die Linie durchzuhalten. Auf den letzten Metern ging Klaudius so leider die Luft aus, hat mit Platz vier aber auch nicht enttäuscht. Wir sind daher hoffnungsvoll, dass Klaudius sich auf der Heimatbahn seines Besitzers bei seinem nächsten Start rehabilitieren kann.

Suresnes & Amy Reinke 

Auenwald & Amy Reinke

Newcombe & Lea Achtermann

Titus & Antonia Beekmans

Freak & Lea Achtermann

Klaudius & Antonia Beekmans

Ophira meldet sich bärenstark zurück

3. August 2026

Mit dem Preis der Diana stand am vergangenen Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg das nächste Highlight dieser Galoppsaison an. Im Rahmenprogramm dieses Premium-Renntages waren auch wir mit einem Starter vertreten, denn im D-Rennen über die Meile absolvierte Ophira nach ihrem Debüt im Mai ihren zweiten Lebensstart. Die Dreijährige, die in den Farben des Stall Dein-Rennpferd.de an den Ablauf kam, hatte bereits im Training bewiesen, dass sie gehörig Speed besitzt und so erhielt Jockey Miki Cadeddu auch die Order, die Fearless King-Tochter auf „Warten“ zu reiten. Miki konnte diese Anweisungen aus der äußeren Startbox ideal umsetzen und servierte der Stute ein ökonomisches Rennen. Aus dem Hintertreffen heraus hatte das Duo in der Geraden dann auch jede Menge Platz und Ophira zog wie erwartet ordentlich an. Am Ende erreichte sie Platz zwei und konnte sich gegenüber ihrem Debüt, bei dem sie als Sechste über die Linie kam, noch einmal deutlich steigern. Vergessen sollte man aber nicht, dass dieses Rennen im Mai vom späteren Derbysieger Dardanos gewonnen und somit stark aufgewertet wurde. Für Ophira geht es nach diesem Auftritt voraussichtlich in drei Wochen in einer ähnlichen Aufgabe und ebenfalls in Düsseldorf weiter.

Ophira & Jennifer Winn

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