11. Mai 2026
Mit dem frischen Sieger Freigeist und Pericolo ging es für uns am Sonntag nach Berlin-Hoppegarten, wo Freigeist eine Klasse höher, nämlich im Ausgleich II über 1600 Meter an den Start ging. Mit René Piechulek an Bord ging es für Stall Fellows fünfjährigen Wallach leider aus einer ungünstigen Startbox auf die Reise, doch trotz allen Bemühungen gab es keine Möglichkeit, das Rennen weiter innen anzugehen. So musste der Best Solution-Sohn außen einige Meter mehr als seine Konkurrenz zurücklegen und ist unserer Meinung nach als Zweiter der moralische Sieger. Freigeist wird nun eine vierwöchige Pause einlegen und sich dann in Baden-Baden erneut im Ausgleich II versuchen.
Pericolo konnte sein Jahresdebüt im stark besetzten Ausgleich III über 2400 Meter deutlich steigern. Nach einem perfekten Ritt von Leon Wolff belegte der Holy Roman Emperor-Sohn, der in den Farben von Martin Kronimus an den Start geht, Rang drei. Der sechsjährige Wallach zeigte dabei in der Geraden schönen Speed und sah sogar kurzzeitig wie der Sieger aus. Mit dieser Performance sind wir sehr zufrieden und freuen uns, mit Pericolo beim nächsten Mal auf der heimatbahn seines Besitzers in Baden-Baden an den Start zu gehen.

Pericolo & Lea Achtermann

Pericolo, Lea, Leon Wolff & Emilia Böckholz


Freigeist & Lea Achtermann
11. Mai 2026
Im Krefelder Stadtwald kam am vergangenen Samstag mit Early Spirit nur einer unserer Schützlinge an den Ablauf. Im Ausgleich II über 2050 Meter erwischte der siebenjährige Wallach aus dem Besitz des Stall Königsesch mit Sean Byrne im Sattel wie schon beim Jahresdebüt einen desaströsen Rennverlauf. Als Sechster zeigte der Maxios-Sohn nicht weit hinter den Platzierten aber dennoch eine starke Leistung, gewinnen war so aber nicht möglich. Early Spirit ist gesund aus dem Rennen gekommen und wird voraussichtlich in zwei Wochen weitermachen.
11. Mai 2026
Da der Kölner Rennverein seinen Renntag am 3. Mai aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse nach dem dritten Rennen abbrechen musste, wurden die restlichen Prüfungen am vergangenen Freitag nachgeholt. So waren auch wir mit Albertina, Lucky Shawna und Delighted vor Ort, deren Rennen zuvor dem rutschigen Geläuf zum Opfer gefallen waren.
Den Anfang machte Albertina im Ausgleich IV über 1850 Meter, die sich gegenüber ihrem Jahresdebüt noch einmal steigern konnte. Aus dem erweiterten Mittelfeld konnte sich Stall Fellows vierjährige Stute in der Geraden leicht freimachen und löste sich mit der späteren Morindoo leicht vom Rest des Feldes ab. Unter René Piechulek belegte die Polish Vulcano-Tochter so einen starken zweiten Platz und blieb dabei nur ganz knapp geschlagen. Mit zwei Platzierungen bei zwei Starts in diesem Jahr geht es für Albertina mit großen Hoffnungen in Hoppegarten weiter.
Nach ihrem guten Jahresdebüt lieferte Lucky Shawna im Ausgleich III über 1850 Meter einen sensationellen Auftritt ab. Mit einem überlegenen Sieg hat sich die vierjährige Stute aus dem Besitz der Lucky Stables mit großer Wahrscheinlichkeit aus dieser Handicapklasse verabschiedet. Unter Miki Cadeddu kam die Amaron-Tochter mit fünf Längen Vorsprung über die Linie und hat damit nicht nur uns beeindruckt. Lucky Shawnas langfristiges Ziel dürfte nach dieser Vorstellung Blacktype sein. Wie die Route genau aussehen wird, steht aber noch nicht fest.
Delighted stellte sich nach ihrem zweiten Platz beim Saisoneinstand im Ausgleich IV über 2400 Meter vor und gehörte dabei zum erweiterten Favoritenkreis. Unter Sibylle Vogt erwischte die vierjährige Polish Vulcano-Tochter aber leider ein etwas unruhiges Rennen. Nachdem die beiden im Mittelfeld eine gute Position gefunden hatten, legte Delighted den Turbo erst kurz vor dem Ziel ein, weshalb wir glauben, dass sie auf noch weiterer Distanz noch besser aufgehoben sein könnte. Auf freier Bahn erreichte die Stute mit ihrem guten Schlussakkord Platz vier und geht nun nach Baden-Baden.

Albertina & Antonia Beekmans

Albertina & René Piechulek

Lucky Shawna, Miki Cadeddu & Amy Reinke

Delighted & Joelina Ahlgrimm
3. Mai 2026
Am Maifeiertag fand auf der Neuen Bult traditionell der Saisonauftakt statt. Dabei gab Suresnes ihr Lebensdebüt im D-Rennen für dreijährige Pferde über 1750 Meter. Die Japan-Tochter, die sanft an das Rennpferde-ABC herangeführt werden sollte, hatte es aus Startbox acht aber nicht leicht, da sie außen herum einen weiteren Weg zurücklegen musste als die Konkurrenz. Unter Sean Byrne konnte die Dreijährige aus dem Besitz des Stall Suresnes auf der Zielgeraden aber noch gut zulegen und belegte Platz sieben – war dabei aber nicht weit geschlagen. Sie wird sicher viel von diesem Start gelernt haben und wird dies beim nächsten Auftritt, in gut 3,5 Wochen, in Hannover umsetzen können.
Weniger rund lief es für Quantez im Rennen für vierjährige und ältere Pferde über 1600 Meter. Der Waldpfad-Sohn, der für Annette Bolte und Dr. Hubertus Diers an den Ablauf kam, wurde etwa 300 Meter vor dem Ziel stark behindert. Jockey Miki Cadeddu war der Meinung, dass der vierjährige Wallach sich dabei vertreten hatte und ließ ihn dementsprechend auch in Ruhe. Quantez kam aber dennoch als Neunter über die Linie und zeigte so in starker Gesellschaft eigentlich kein schlechtes Laufen. Auch für ihn geht es beim nächsten Renntag in Hannover weiter.
Stallmaskottchen Imaran gab sein Jahresdebüt im Ausgleich III über 2400 Meter. Der Jukebox Jury-Sohn zeigte dabei mit Michal Abik im Sattel wieder einmal eine gute Leistung. Aus Startbox zehn konnte der Reiter Andreas Hackers achtjährigen Wallach im Mittelfeld einparken und ermöglichte ihm so einen idealen Rennverlauf. Am Ende kam der Schimmel als Vierter über die Linie – ein Laufen, mit dem wir sehr zufrieden sind und auf das sich aufbauen lässt. Imaran wird seinen nächsten Start daher am ersten Meetingstag in Baden-Baden im Ausgleich II absolvieren.

Suresnes & Lea Achtermann

Quantez & Lea Achtermann

Quantez, Klara, Lea & Toni

Imaran & Klara Bolte
28. April 2026
Nachdem wir in Düsseldorf gleich zwei Sieger vom Geläuf holen konnten, ging es für uns am vergangenen Sonntag mit nur einem Starter aber umso größeren Hoffnungen nach Krefeld.
Der Auftritt von Mademoiselle Rouge im Ausgleich III über 2200 Meter fühlte sich, obwohl wir bis zum siebten Rennen warten mussten, an wie die Krönung dieses Wochenendes. Die vierjährige Stute aus dem Besitz des Stall Azur hatte von ihrem Jahresdebüt in Hoppegarten nämlich deutlich profitiert und ließ sich diesen Sieg nicht nehmen. Trotz einer ungeplanten Änderung der Taktik zog die Shamalgam-Tochter unter Miki Cadeddu mächtig an und kam sicher als Erste über die Linie. Wir hatten im Vorfeld zwar mit einem guten Laufen gerechnet, sind von der Leichtigkeit dieses Erfolges aber trotzdem beeindruckt. Für Mademoiselle Rouge geht es nun in vier Wochen weiter und wir sind sehr gespannt auf ihren weiteren Werdegang.

Mademoiselle Rouge, Sophia & Joelina

Mademoiselle Rouge & Joelina
26. April 2026
Der Renntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg am Samstag hätte mit zwei Siegen bei vier Startern kaum besser laufen können. Doch gehen wir zunächst einmal ins Detail.
Den Anfang machte Ovambo’s Legacy, der im D-Rennen über 2100 Meter sein Debüt gab. Der dreijährige Hengst aus der Linie zu Ovambo Queen, der im Besitz des Trainers und Florian Leimbach steht, kam dabei in recht prominenter Konkurrenz an den Ablauf und konnte direkt mächtig Eindruck hinterlassen. Nach einem guten Start konnte René Piechulek den Guiliani-Sohn ein wenig zurücknehmen und „einparken“, sodass Ovambo’s Legacy ein ruhiges Rennen hatte. Auf der Geraden ließ René ihn dann zulegen und der Dreijährige blieb als Dritter nur einen Hals vom zweitplatzierten Pferd geschlagen. Distanz und Boden passten und so werden wir sehen, für welche Auktionsrennen der Hengst in Frage kommen könnte. Weiter geht es in drei bis vier Wochen in ähnlichen Aufgaben.
North Fire konnte sich von ihrem verpatzten Jahresdebüt rehabilitieren, denn im Ausgleich IV über 2100 Meter ließ sie keine Fragen offen. War die siebenjährige Feuerblitz-Tochter nach ihrem Start vor gut vier Wochen nach dem Rennen ein wenig verschleimt, lief sie nun zur Höchstform auf. In den Farben von Ralf Nicolay und unter Sibylle Vogt kam die Schimmelstute zu einem dominanten Sieg, der auf eine starke Saison hoffen lässt. Für die Reiterin war dieser Sieg gleichbedeutend mit dem Sieg in der Perlenkette und so war dieser Treffer für alle Beteiligten eine runde Sache. Für North Fire geht es nun in drei Wochen in Mülheim weiter.
Weiter ging es mit Freigeist, der schon ein sehr gutes Jahresdebüt gegeben hatte, im Ausgleich III über 1600 Meter. Auch für Stall Fellows fünfjährigen Wallach lief es aus der Startmaschine heraus ideal und René Piechulek brauchte in der Zielgeraden nur herausziehen und den Turbo einlegen. Die Frage nach dem Sieger war so schnell geklärt und der Best Solution-Sohn kam nach nur guten Leistungen zu seinem zweiten Karrieretreffer. Wir gehen davon aus, dass Freigeist das Rennen gut verkraftet hat und planen daher einen Start in Hoppegarten in etwas mehr als zwei Wochen im Ausgleich II.
Der vierte Starter war Tough Tom, der nach langer Verletzungspause im Ausgleich II über 1700 Meter zum ersten Mal wieder am Ablauf war. Der fünfjährige Wallach aus dem Besitz des Stall Wolfswinkel zeigte sich unter Bauyrzhan Murzabayev sehr eifrig, sodass es für den Jockey nicht möglich war, den Zarak-Sohn, wie geplant, im Mittelfeld einzuparken. Bauyrzhan machte so aus der Not eine Tugend und übernahm die Spitze, um nicht mit dem Pferd kämpfen zu müssen. Tough Tom konnte sich dort beruhigen, hatte aber schon einige Kräfte verbraucht und beendete das Rennen als Neunter. Gemeinsam mit den Besitzern werden wir uns jetzt überlegen, wie wir den nächsten Start für Tough Tom besser gestalten können. Das passende Rezept wird es dem Wallach möglich machen, sein volles Potenzial auszuschöpfen, denn für diese Klasse ist er sicher gut genug.

Ovambo’s Legacy & Klara Bolte

North Fire, Sibylle Vogt & Amy Reinke


Freigeist, René Piechulek & Klara Bolte

Tough Tom & Amy Reinke
26. April 2026
Natürlich sind wir euch noch einen Nachtrag von Freaks Start in Magdeburg vom 18. April schuldig. Nach einer langen Winterpause gab der mittlerweile achtjährige Wallach im Ausgleich III über 2050 Meter im Herrenkrug nämlich ein starkes Comeback: Stall Fellows Neatico-Sohn bekam auf passender Distanz und passendem Boden von Sibylle Vogt ein perfektes Rennen serviert. Sie ließ ihn vor der Geraden noch einmal durchatmen, sodass Freak am Ende noch einmal Schwung holen und sich Platz drei sichern konnte. In einem Feld von 14 Pferden macht diese Leistung Freude auf mehr. Weiter geht es für Freak in Dortmund.

Freak & Caroline Brennecke
7. April 2026
Mit dem langen Osterwochenende und Renntagen in Hoppegarten und Köln kam die Grasbahnsaison 2026 erst so richtig ins Rollen. Natürlich waren auch wir mit einigen Startern am Ostersonntag und -Montag vertreten. In Berlin waren zunächst Mademoiselle Rouge und Pericolo gemeinsam im Ausgleich III über 2200 Meter am Ablauf, wobei Letztgenannter nach 1,5 Jahren sein Comeback gab und sich eine Platzierung im Mittelfeld sichern konnte. Der sechsjährige Wallach aus dem Besitz von Martin Kronimus bekam von Leon Wolff ein ideales Rennen serviert, auch wenn wir vielleicht ein wenig mehr erwartet hatten. Der Holy Roman Emperor-Sohn ist aber gesund aus dem Rennen gekommen und wird sich sicher bei seinem nächsten Auftritt steigern können. Für Pericolo suchen wir nun die nächste passende Aufgabe.
Stall Azurs Mademoiselle Rouge gab als Vierte ein ordentliches Jahresdebüt, auch wenn die Shamalgan-Tochter unter Sibylle Vogt einen unglücklichen Rennverlauf hatte. Obwohl die vierjährige Stute in der Geraden kurz blockiert wurde, zeigte sie damit ihre bisher beste Leistung und war auf nicht ganz passendem Boden stark unterwegs, zumal sie es auch aus Startbox 10 nicht leicht hatte. Mademoiselle Rouge konnte so ihr Siegaufgewicht aus dem letzten Jahr bestätigen. Der Stopp kurz vor dem Ziel kostete sie aber wahrscheinlich Platz drei. Für die Fuchsstute geht es in drei Wochen in Krefeld weiter.
Am Ostermontag in Köln machte Lucky Shawna im Ausgleich III über 2100 Meter den Anfang. Für die vierjährige Stute, die bisher nur gute Formen kannte, war es kein leichtes Jahresdebüt, denn die Prüfung war sehr stark besetzt. In den Farben der Lucky Stables erreichte die Amaron-Tochter mit Miki Cadeddu Platz vier und machte von der Spitze aus ein gutes Rennen, auch wenn der Weg auf den letzten 100 Metern ihr vielleicht ein wenig zu lang wurde. Auf diesen Auftritt können wir aufbauen und wir werden Lucky Shawna wohl an selber Stelle, aber auf ein wenig kürzerer Distanz wiedersehen.
Ein starkes Rennen lief auch Albertina, die sich im Ausgleich IV über 1850 Meter vorstellte. Stall Fellows Polish Vulcano-Tochter konnte die guten Trainingsleistungen umsetzen und blieb mit René Piechulek im Sattel mit nur einer halben Länge Abstand Zweite. Die vierjährige Stute sah dabei sogar kurzzeitig wie die Siegerin aus, wurde aber auf den letzten Metern noch abgefangen. Für Albertina wird es wohl in vier Wochen in Köln in einem ähnlichen Rennen weitergehen.
Der Pechvogel des Tages war Night Lord, der gemeinsam mit Waldulm im Ausgleich IV über 2400 Meter an den Start ging. Der vierjährige Wallach aus dem Besitz von Monika Just, der sein Grasbahndebüt 2026 in Mülheim siegreich gestalten konnte, war als Favorit ins Rennen gegangen, wurde aber bereits kurz nach dem Start angaloppiert. Der Lord Of England-Sohn verlor dabei das Eisen, kam komplett aus dem Tritt und musste anschließend tierärztlich versorgt werden. Night Lord ist natürlich komplett entschuldigt und wird wahrscheinlich eine sechswöchige Pause einlegen müssen. Sicher hatte er aber auch Glück im Unglück.
Ursula und Peter Nientiedts Waldulm erwischte unter Miki Cadeddu in dem schnell gelaufenen Rennen aus der äußeren Startbox ideale Bedingungen. Im Mittelfeld gelegen, konnte sich die Isfahan-Tochter noch stark verbessern und kam als Vierte über die Linie. Auch für die vierjährige Stute geht es beim nächsten Kölner Renntag in vier Wochen weiter.

Mademoiselle Rouge & Antonia Beekmans

Pericolo & Lea Achtermann

Albertina, Antonia Beekmans & René Piechulek

Lucky Shawna & Amy Reinke

Night Lord & Amy Reinke

Waldulm & Klara Bolte
30. März 2026
Nach dem besonderen Saisonstart in Mülheim ging es für uns am vergangenen Sonntag mit dem ersten Renntag und dem Jahresdebüt von North Fire und Freigeist weiter. Beide Pferde hatten gut gearbeitet und so war die Hoffnung groß, an die Erfolge vom letzten Wochenende anknüpfen zu können.
Den Anfang machte North Fire, die im Ausgleich IV über 2100 Meter gegen viele Pferde an den Start kam, die auch auf der Sandbahn aktiv waren. Die mittlerweile siebenjährige Schimmelstute aus dem Besitz von Ralf Nicolay konnte die Erwartungen aber noch nicht ganz erfüllen und das, obwohl ihr Leon Wolff im Sattel einen perfekten Rennverlauf servierte. In der Geraden hatte die Feuerblitz-Tochter zwar einen starken Moment, konnte diesen Schwung aber nicht mit über die Ziellinie nehmen. Am Ende blieb sie nicht weit geschlagen, musste sich aber mit einer Platzierung im Mittelfeld zufriedengeben. Nach dem Rennen stellte sich heraus, dass North Fire mit Atemwegsproblemen zu kämpfen hatte. Sie wird diese leichte Erkrankung nun auskurieren und sich dann sicherlich in ihrer gewohnt guten Form zurückmelden.
Freigeist im Ausgleich III über die Meile an den Ablauf. Aus Startbox 8 erwischte Stall Fellows fünfjähriger Wallach einen optimalen Rennverlauf und konnte sich 150 Meter vor dem Ziel auch von seinen Gegnern lösen. Zu diesem Zeitpunkt sah der Best Solution-Sohn mit René Piechulek im Sattel wie der Sieger aus, wurde aber vor dem Pfosten noch von einem Speedpferd abgefangen. Auch wenn Crefelder an diesem Tag etwas besser war, hat uns dieser Saisonauftakt mit Platz zwei sehr gefreut. Hinzu kommt, dass Freigeist nicht unbedingt ein Spezialist für schweren Boden ist und aufgrund seiner Klasse dennoch diese Leistung abrufen konnte – das beeindruckt. In rund vier Wochen geht es für ihn in Düsseldorf weiter.

Freigeist & Klara Bolte

North Fire & Melina Wolt
23. März 2026
Bei bestem Sommerwetter starteten wir mit Oak Lahoma und Night Lord am vergangenen Sonntag auf dem Mülheimer Raffelberg in die grüne Saison. Für strahlende Gesichte sorgten beim Trainer und bei Betreuerin Lea Achtermann aber nicht nur die warmen Sonnenstrahlen, sondern auch die Leistung unserer Pferde, die nicht besser hätte sein können. Schon im Vorfeld hatten wir mit einem starken Laufen gerechnet, denn beide Pferde hatten gut gearbeitet. Dass es dann aber gleich für beide Starter zum Sieg reichte, freut uns sehr. So darf es gerne weitergehen.
Stall Fellows Oak Lahoma hatte im Ausgleich III über 2400 Meter aus Startbox 1 zunächst einen sehr guten Rennverlauf. An dritter/vierter Stelle liegend kam der fünfjährige Wallach unter René Piechulek sehr ökonomisch um den ersten Bogen, verlor dann aber im zweiten Drittel des Rennens seine Position. Der Brametot-Sohn ging so aus dem Hintertreffen in die Zielgerade, mit einem Glanzfinish seines Jockeys, kam er am Ende aber doch noch als Erster über die Linie. Für Oak Lahoma geht es nun auf ähnlicher Route weiter.
Night Lord hatte nach seinen Starts auf der Sandbahn bewusst eine Pause eingelegt und stellte sich nun im Ausgleich IV über 2100 Meter erstmals wieder auf Gras vor. Der Lord of England-Sohn und Reiter Leon Wolff ließen gar nichts anbrennen: Start/Ziel ging es für den vierjährigen Wallach aus dem Besitz von Monika Just zum Sieg. Night Lord stand schon früh als Sieger fest und stand damit deutlich über der Konkurrenz. Er hat das Rennen sehr gut verkraftet und wird im Handicap weitermachen.

Oak Lahoma, René Piechulek & Lea Achtermann

Oak Lahoma & Svenja Schulz

Night Lord nach dem Sieg

Leon Wolff, Monika Just & Anke Baumgarten