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Drei Siege am langen Pfingstwochenende

22. Mai 2024

In das lange Pfingstwochenende starteten wir am Sonntag, denn hier kamen Pericolo und Freak in Berlin-Hoppegarten an den Start. Am Montag ging es mit Mister Chi und Saba Storm nach Hannover und mit Klaudius, Camiro und Oak Ivy nach Köln, am Dienstag stand für Sombrero und Oak Lahoma Angers in Frankreich auf dem Programm.

Nachdem Pericolo sich bei seinem letzten Start vor rund drei Wochen an selber Stelle schon angekündigt hatte, kam der vierjährige Wallach im Ausgleich III über 2400 Meter zu seinem ersten Volltreffer. Innen liegend konnte sich der Holy Roman Emperor-Sohn nach einem optimalen Ritt von Leon Wolff am Ende mit Speed und einer halben Länge Vorsprung durchsetzen. Über den Sieg von Pericolo haben wir uns auch für seinen passionierten Besitzer Martin Kronimus sehr gefreut. Für den frischgebackenen Sieger geht es im Handicap, eventuell auch auf längeren Distanzen, weiter.

Eine Leistungsexplosion par excellence zeigte Freak im abschließenden Rennen des Tages, einem Ausgleich IV über 2000 Meter, bei der der Schlüssel zum Erfolg eine Umstellung der Distanz, von der Meile auf 2000 Meter, war. Für Stall Fellows sechsjährigen Wallach lief alles optimal und er konnte sich unter René Piechulek innenliegend in der Zielgeraden ganz leicht lösen und galoppierte dem Rest des Feldes auf und davon. Die fünf Kilo Aufgewicht, die es für diesen Triumph gab, sollte Freak kompensieren können. Er macht wahrscheinlich in drei Wochen weiter.

Am Pfingstmontag in Hannover lieferte Mister Chi als Vierter in einem Rennen der Kategorie D über 1750 Meter einen brauchbaren Ansatz. Der dreijährige Hengst aus dem Besitz des Stall Dagobert hatte sich bei seinen ersten beiden Karrierestarts noch sehr babyhaft vorgestellt. Von Bayarsaikhan Ganbat sehr energisch geritten, packte der Tai Chi-Sohn am Ende noch schön an und sollte auf weiterer Distanz noch besser zurechtkommen. Mister Chi macht in Sieglosenrennen weiter.

Saba Storm hatte im Ausgleich III über die Meile mit Bayarsaikhan Ganbat im Sattel einen perfekten Rennverlauf und scheiterte nur an einer überlegenen Siegerin. Dr. Wolf-Rainer Mehrings sechsjähriger Wallach bewies mit diesem zweiten Platz wieder einmal sein Potenzial, seine Treue und seine Konstanz. Saba Storm macht im Handicap weiter, wobei der Fokus für ihn natürlich auf der Heimatbahn seines Besitzers und damit auf Hamburg liegt.

In Köln zeigte auch Klaudius eine starke Leistung im D-Rennen über 1600 Meter, denn er endete als Zweiter bombenstark. Der Rennverlauf war dabei für den dreijährigen Hengst aus dem Besitz von Martin Kronimus alles andere als glücklich, denn direkt nach dem Start musste Steuermann Bauyrzhan Murzabayev den Areion-Sohn aus seiner idealen Position nehmen, da er stark behindert wurde. Klaudius büßte so zwischen vier und fünf Längen ein, die ihm am Schluss zum Sieg gefehlt haben könnten.

Oak Ivy zeigte im E-Rennen über die Meile mit Platz vier einen ersten Ansatz, wobei sie weiterhin noch „grün“ agierte. Jockey René Piechulek versuchte zwar in der Geraden noch durchzustoßen, konnte aber nicht mehr entscheidend eingreifen. Die vierjährige Stute aus dem Besitz des Trainers und Florian Leimbach macht auf Handicapebene weiter.

Im Ausgleich II über 1600 Meter lief Camiro wieder einmal ein starkes Rennen. Trotz Höchstgewicht, äußerer Startbox und unpassendem Geläuf, da er ein Spezialist für schweren Boden ist, kämpfte Marco Klöppers sechsjähriger Wallach mit um den Sieg und belegte am Ende unter Hugo Boutin nur mit einer Nase geschlagen Platz drei. Camiro hat uns mit diesem Laufen sehr beeindruckt.

Weiter ging es am Dienstag in Frankreich, wo Sombrero im 900 Kilometer entfernten Angers in einem Altersgewichtsrennen über 3000 Meter an den Start kam. Mit Marie Velon im Sattel und nach einem wahren Husarenritt zeigte Annette Christina Boltes siebenjähriger Wallach eine wahre Glanzleistung, als er teilweise auf fast 30 Längen enteilte und zu einem leichten Sieg nach Hause kam. Für Sombrero war dies bereits der zweite Jahrestreffer, er macht nun auf Listenebene in Frankreich oder im Langen Hamburger weiter.

Stall Fellows Oak Lahoma, der vor Kurzem sein Debüt in Düsseldorf gab, begleitete Sombrero in die Bretagne. Nach einem Traumritt von Hugo Besnier zeigte der dreijährige Wallach sich in einem Maidenrennen über 2100 Meter deutlich gesteigert und belegte nach einem schönen Endspurt in der Geraden Platz drei. Auch für Oak Lahoma geht es in Frankreich oder Hamburg weiter.

 

            Pericolo nach seinem Sieg

             Freak legt fulminant nach

            Mister Chi vor dem Rennen

   Saba Storm erneut stark

        Klaudius mit Antonia Beekmanns

       Oak Ivy mit Antonia Beekmanns

         Camiro mit Angelique Oberfeld

            Sombrero (li.) und Solterio

 

Bavarian Princess sicher zum ersten Karrieretreffer

13. Mai 2024

Mit dem Dortmunder Renntag am „Vatertag“ stand für uns wieder ein langes Wochenende vor der Tür. Den Anfang machte Camiro in einem stark besetzten Ausgleich II über 1400 Meter, in dem Marco Klöppers frischer Sieger mit Miki Cadeddu unter Höchstgewicht an den Start ging. Für den sechsjährigen Wallach wäre mit einem besseren Rennverlauf sicher mehr drin gewesen als der fünfte Platz, doch nach einem Rennen von der vorletzten Position, konnte er auch mit seinem Schlussakkord nicht mehr an die Spitzengruppe herankommen. Trotz Aufgewicht zeigte Camiro eine starke Leistung und macht nun auch im Ausgleich II weiter.

Deutlich besser lief es für Bavarian Princess im Ausgleich III über 1800 Meter, denn nach einem perfekten Rennverlauf konnte Dr. Karl Gräfs fünfjährige Stute unter Sibylle Vogt innen liegend in der Geraden durchschlüpfen und einem sicheren ersten Karrieretreffer entgegengaloppieren.  Wir freuen uns sehr für die Waldpark-Tochter, die für diesen Sieg 3 Kilo Aufgewicht bekommen hat. Bavarian Princess macht im Handicap weiter, wo sie mit ihrer Marke auch in der höheren Klasse zurechtkommen sollte.

Sein Comeback gab Kongo nach acht Monaten Pause am Samstag in der Haßlocher Meile, einem Ausgleich III über 1600 Meter. Von René Piechulek schonend geritten, belegte Ralf Beekmanns siebenjähriger Wallach knapp geschlagen Platz vier. Kongo hat gezeigt, dass er nichts verlernt hat und wir sind mit diesem Saisondebüt sehr zufrieden. Er macht auf ähnlicher Ebene im Handicap weiter.

In Krefeld kam am Sonntag abschließend Solterio im Ausgleich II über 2050 Meter an den Ablauf, der nach zwei Siegen in Folge mit Topgewicht in der höheren Klasse vor seiner bisher schwersten Aufgabe stand. Thore Hammer-Hansen servierte dem siebenjährigen Wallach aus dem Besitz von Annette Christina Bolte ein perfektes Rennen, doch man sah, dass ihm die Distanz zu kurz wurde. Mangels Ausschreibungen auf seiner bevorzugten Distanz von 2400 Metern, mussten wir auf die kürzere Strecke ausweichen, sodass wir mit Platz vier sehr zufrieden sind. Nach Möglichkeit soll Solterio beim nächsten Start wieder auf weiterem Weg zum Einsatz kommen.

Camiro und seine Besitzer & Svenja Schulz

Bavarian Princess siegt unter Sibylle Vogt

              Solterio mit Jennifer Winn

        Kongo mit Antonia Beekmanns

Saba Storm im Pech – North Fire mit souveränem Sieg

6. Mai 2024

Am Maifeiertag startete endlich auch die Neue Bult in Hannover in die neue Saison. Im Ausgleich III über 1750 Meter war dort Meerlust am Ablauf, die einen etwas unglücklichen Rennverlauf erwischte. War das Tempo für die frische Siegerin aus dem Besitz von Ursula und Peter Nientiedt noch zu hoch, musste sie mit einem fulminanten Schlussakkord ansetzen und konnte unter Andrasch Starke noch die meisten Gegner einholen. Mit dem zweiten Platz der vierjährigen Stute, die damit ihren Erfolg vom 1. April in Köln voll bestätigen konnte, kann man so mehr als zufrieden sein. Meerlust macht auf Handicapebene weiter.

Nach einer Pause seit Oktober 2022 gab außerdem Stall Fellows Freak sein Comeback im abschließenden Ausgleich IV über 1750 Meter. Der sechsjährige Wallach belegte mit Thore Hammer-Hansen am Ende Platz neun, ist aber entschuldigt, da er sehr lange in der Startmaschine warten musste, bevor es endlich losging. Dies hat Freak einige Nerven gekostet und mit der äußeren Startbox fand er so nie richtig ins Rennen. Er macht in zwei Wochen auf längerer Distanz weiter und wird sich sicherlich verbessert präsentieren.

Nur zwei Tage später kam Early Spirit im französischen Fontainebleau in einem Maidenrennen über 1800 Meter an den Start. Der fünfjährige Maxios-Sohn aus dem Besitz des Stall Königsesch hatte ebenfalls mit einem aufwändigen Rennverlauf zu kämpfen und belegte aus Startbox 14 mit Hugo Besnier im Sattel noch einen hervorragenden Platz fünf. Da es sein dritter Start in Frankreich war und Early Spirit nur 1,5 Längen hinter dem Sieger ins Ziel kam, hat er vom Handicapper eine nicht ganz so günstige Marke bekommen, mit der er aber zurechtkommen sollte. Early Spirit wird seine Karriere in Frankreich nun in den Handicaps fortsetzen.

Am Sonntag gab in Düsseldorf Stall Fellows Oak Lahoma sein Debüt im D-Rennen über 2100 Meter. Der dreijährige Wallach hatte vom Start an alles gegen sich und bewies unter Martin Seidl große Moral, als er sich vom letzten Platz bis auf Rang vier vorkämpfte. Aus Startbox 1 musste Oak Lahoma nämlich fast zehn Minuten warten, bis sich die Türen endlich öffneten. So kam er schlecht auf die Beine und war nach einem weiteren Zwischenfall gezwungen, das gesamte Feld einzuholen. Diese Leistung macht Lust auf mehr.

Eindrucksvoll war dann der Sieg von North Fire im Amateurrennen, das als Ausgleich IV über 2200 Meter gelaufen wurde. Reiterin Lize Dieteren teilte sich den Ritt auf der fünfjährigen Stute aus dem Besitz von Ralf Nicolay hinter der Spitze perfekt ein und musste dann in er Geraden nur noch den nächsten Gang einlegen. North Fire war mit der günstigen Marke souverän voraus und sicherte sich einen überlegenen Sieg. Sie macht in drei Wochen in Düsseldorf weiter.

Oak Ivy stellte sich im E-Rennen über 2100 Meter vor, zeigte aber deutlich, dass sie noch sehr „grün“ ist. Die vierjährige Stute aus dem Besitz des Trainers und Florian Leimbach muss noch viel lernen und wird weiterhin in dieser Klasse an den Ablauf kommen. Im Training zeigt sie weitaus bessere Leistungen und so darf man gespannt sein, wie es mit mehr Erfahrung weitergeht.

Etwas Pech hatte zum Abschluss auch Saba Storm, der im Ausgleich III über 1400 Meter aber dennoch wieder seine Konstanz bewies. Dr. Wolf-Rainer Mehrings sechsjähriger Wallach belegte mit Andrasch Starke Platz drei, obwohl er sich unruhig in der Maschine zeigte und nach einem Satz gegen die Klappen seinen Reiter fast aus dem Sattel katapultierte. Fünf Längen hinter dem Feld nahm das Duo so das Rennen auf, kam aber zum Glück innen gut durch und endete knapp geschlagen als Dritter wieder überzeugend. Saba Storm macht ebenfalls im Handicap weiter.

          Oak Lahoma
       mit Heike Schäfer

           North Fire mit Jennifer Winn

        Meerlust mit Dajana Osterbrink

     Saba Storm mit Dajana Osterbrink

  Freak mit Monika Reichelt

„Fuego“ mit gutem Comeback – Imaran beeindruckt

30. April 2024

Hinter uns liegt abermals ein langes Rennwochenende, das schon am Donnerstag mit dem Start von Lucky Eye in Longchamp begonnen hat. Nach ihrem leichten Erfolg in einem Sieglosenrennen Ende März musste die vierjährige Golden Horn-Tochter aus dem Besitz der Lucky Stables einen großen Sprung bewältigen. Aufgrund der Ausschreibungen gab es allerdings leider kein anderes Rennen als den Prix De L’Athenee, das gepasst hätte, um ein Valeur zu bekommen. Gegen sehr starke Gegner verkaufte sich Lucky Eye unter Amazone Marie Velon als bestes deutsches Pferd in dieser Prüfung mit Platz acht aber dennoch gut. Sie hat nun mit einem Valeur von 37 eine anspruchsvolle Marke bekommen, mit der sie aber zurechtkommen sollte.

Nach rund einem halben Jahr Pause gab unser Alterspräsident Fuego del Amor in Chantilly ein grandioses Comeback in einem Handicap über etwas weite 1900 Meter. Mickaël Barzalona lieferte Michael Reichsteins zehnjährigem Wallach ein perfektes Rennen, in dem er aus dem vorderen Drittel heraus um den Sieg mitkämpfte und am Ende kurz geschlagen Dritter wurde. Fuego ist gesund aus dem Rennen gekommen und wird in auf Handicapebene oder in ähnlichen Class 3-Rennen weitermachen.

Mit großen Erwartungen ging es dann am Sonntag nach Hoppegarten, wo Gestüt Wiesengrunds Duke‘s Spirit im Ausgleich I über 2200 Meter seinen ersten Start für uns absolvierte. Der vierjährige Wallach konnte die Vorschusslorbeeren, die er im Stall nach sehr guten Arbeitsleistungen erhalten hatte, aber nicht einlösen. Nach einem perfekten Ritt von Maike Riehl konnte der Shaala-Sohn in der Geraden nicht zulegen. Nach dem Rennen stellte sich heraus, dass Duke’s Spirit mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte und wohl nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Ob dies an der Übernachtung lag, die ihn als Boxenläufer zusätzlich beschäftigt hat, wissen wir nicht, in Zukunft wird Duke’s Spirit allerdings nicht mehr über Nacht reisen, sondern am selben Tag an den Ablauf kommen.

Pericolo ist im Ausgleich III über 2400 Meter auf gutem Boden und weiterer Distanz ein sehr gutes Rennen gelaufen und zeigte sich deutlich gesteigert. Nur drei Längen vom Sieger entfernt und mit neuer Zäumung belegte der vierjährige Wallach aus dem Besitz von Martin Kronimus Platz vier – dies war ein deutlicher Fingerzeig nach oben. Mit dem Fernziel Baden-Baden, der Heimat seines Besitzers im Blick, macht Pericolo jetzt auf ähnlicher Ebene weiter.

In Krefeld begann der Tag mit dem Start von Magic Move und Mister Chi im D-Rennen über 2200 Meter. Magic Move lief unter Thore Hammer-Hansen als Vierter ein gutes Rennen, ließ aber die nötige Frische vermissen. Hajro Jusufovics dreijähriger Hengst steckte wahrscheinlich noch sein Debüt in den Knochen, blamiert hat er sich aber trotzdem nicht. Magiv Move ist damit entschuldigt und macht auf diesem Niveau weiter. Stall Dagoberts Mister Chi, der mit Lukas Delozier an den Start kam und der von der Spitze aus eigentlich ein gutes Rennen hatte, belegte Platz sechs. Warum der dreijährige Hengst am Ende abreißen lassen musste, wissen wir nicht. Mister Chi wird jetzt noch einmal ausgiebig tierärztlich untersucht, um dem auf den Grund zu gehen.

Im Ausgleich III über 2200 Meter zeigte Imaran mit Platz zwei bei seinem zweiten Start nach einer längeren Pause wieder eine starke Leistung. Unter Thore Hammer-Hansen lief der Schimmel seine Form voll aus und beeindruckte damit nicht nur uns. Andreas Hackers sechsjähriger Wallach macht nun in Baden-Baden weiter, wo er im letzten Jahr siegreich war.

          Lucky Eye mit Maike Riehl

         „Fuego“ mit Angelique Oberfeld

             Pericolo mit Klara Bolte

             Imaran mit Joelina Ahlgrimm

Solterio wieder in Topform

22. April 2024

Solterio erneut in Topform

Hinter uns liegt ein erfolgreiches Wochenende, an dem sich vor allem Solterio beim zweiten Renntag in Köln wieder in Bestform präsentierte. Los ging es aber schon einige Tage vorher in Frankreich.

Bereits am Donnerstag läutete Sombrero, der auf der französischen Prestigerennbahn Paris-Longchamp in einem Class 2-Rennen über lange 3000 Meter an den Ablauf kam, das Rennwochenende ein. Unter Weltklassejockey Mickaël Barzalona zeigte der siebenjährige Wallach aus dem Besitz von Annette Christina Bolte trotz Siegaufgewichts eine gute Leistung. Die frische, die Sombrero bei seinem Sieg in Fontainebleau Mitte März an den Tag gelegt hatte, ließ der Dylan-Thomas zwar ein wenig vermissen, dennoch lief er gegen Gegner mit deutlich höherem Valeur mit Platz vier am Ende wieder ein starkes Rennen.

In Köln konnte Klaudius in einem D-Rennen über 1850 Meter seine guten Trainingsleistungen nun auch im Rennen unter Beweis stellen. Jockey René Piechulek lieferte dem dreijährigen Hengst ein perfektes Rennen, das der Areion Sohn auf Platz drei beendete. Man sah nun deutlich, dass die 2000 Meter die Grenze seines Stehvermögens sind. Gegen starke Konkurrenz war dies eine ansprechende Leistung und das macht nicht nur uns, sondern auch Besitzer Martin Kronimus Appetit auf mehr. Klaudius hat noch Nennungen für mehrere Auktionsrennen, die er nun anpeilt.

Dr. Karl Gräfs Bavarian Princess kam im Ausgleich IV über 1850 Meter an den Start und zeigte eine deutliche Steigerung gegenüber ihrem vorherigen Laufen in Köln. Die fünfjährige Stute war erneut sehr eifrig in den Händen von Sybille Vogt, sodass sie sich nach diesem sechsten Platz nun auf kürzeren 1600 Metern versuchen wird.

In sensationeller Form zeigte sich erneut Solterio, der unter Nina Baltromei den abschließenden Ausgleich III über 2400 Meter gewinnen konnte. Die 4,5 Kilo Aufgewicht, die er für seinen Sieg vor drei Wochen erhalten hat, konnte Annette Christina Boltes siebenjähriger Wallach problemlos kompensieren und von der Spitze aus galoppierte Solterio Start/Ziel die Gegner aus den Schuhen. Für unseren Doppelsieger geht es nun im Ausgleich II weiter.

         Sombrero mit Monika Reichelt

  Klaudius mit Besitzer Martin Kronimus

Bavarian Princess mit Dajana Osterbrink

     Solterio siegt unter Nina Baltromei

Die Stallform steht

15. April 2024

An diesem Wochenende waren wir mit drei Startern in Deutschland und Frankreich unterwegs. Den Anfang machte schon am Samstag Early Spirit in Fontainebleau in einem Maidenrennen über 2000 Meter. Unter Mickaël Barzalona zeigte sich der fünfjährige Maxios-Sohn aus dem Besitz des Stall Königsesch sehr eifrig und scheiterte am Rennverlauf. Aus Startbox 13 war ein Verstecken wie schon beim letzten Start in Frankreich unmöglich, so mussten die beiden das Zepter übernehmen, konnten am Ende aber nicht entscheidend zulegen und beendeten das Rennen auf Platz neun. Early Spirit macht nun auf kürzeren Distanzen weiter und soll versuchen, beim nächsten Anlauf aus der Reserve besser ins Rennen zu finden.

In Düsseldorf zeigten die beiden Jahresdebütanten Imaran und Saba Storm einen starken Jahreseinstand. Im Ausgleich II über 2200 Meter konnte sich der treue Kämpfer Imaran trotz zunehmenden Alter und ungünstiger Startbox weiter steigern. Reiter Thore Hammer-Hansen machte das beste aus der schwierigen Startposition und brachte den nun sechsjährigen Wallach aus dem Besitz von Andreas Hacker als Zweiten, nur mit einer Nase geschlagen ins Ziel – Ein großes Kompliment an dieses tolle Pferd. Imaran wird nun über ein Zwischenziel Baden-Baden ins Visier nehmen.

Saba Storm zeigte im Ausgleich III über die Meile ebenfalls ein starkes Saisondebüt und konnte direkt an seine Vorjahresleistungen anknüpfen. Von der zweiten Stelle kämpfte sich Dr. Wolf-Rainer Mehrings sechsjähriger Wallach nur um eine ¾-Länge geschlagen ebenfalls als Zweiter über die Linie. Das macht Lust auf mehr. Saba Storm wird voraussichtlich in drei Wochen erneut in Düsseldorf an den Ablauf kommen.

     Early Spirit mit Dajana Osterbrink

 

          Imaran mit Joelina Ahlgrimm

       Saba Storm mit Andrasch Starke
                     & Jennifer Winn

Camiro & Solterio sorgen für Mega-Wochenende

8. April 2024

Obwohl das Wetter wieder nicht wie erhofft mitspielte und erneut die Rennen in Mülheim mit der Flagge gestartet werden mussten, konnten wir uns über ein Mega-Wochenende freuen.

Los ging es in Mannheim mit dem Start von Red Storm im Ausgleich IV über 2500 Meter, der das erste Mal für unseren Stall und nach einer Pause von rund 1,5 Jahren an den Ablauf kam. Etwas mehr als Platz vier wäre für Gudrun Buschs siebenjährigen Wallach vielleicht doch möglich gewesen, wenn Jockey Alexander Pietsch den Kamsin-Sohn kurz nach dem Start aufgrund einer Rempelei nicht hätte zurücknehmen müssen. Red Storm büßte so seine gute Position ein und musste das Rennen so von letzter Stelle aus angehen. In Mannheim ist dies ein schweres Unterfangen und so geht Platz vier vollkommen in Ordnung. Der Wallach hat das Rennen aber gut weggesteckt und macht nun in Steherrennen über lange Distanzen weiter.

Unser Mega-Tag in Mülheim begann mit dem Sieg von Camiro im Ausgleich II über 1400 Meter, der damit seinen Besitzer Marco Klöpper komplett für das vorherige Laufen beim ersten Saisonstart entschädigte. Der sechsjährige Tai Chi-Sohn kann mitunter etwas heftig sein und so war der Auftrag für Reiter René Piechulek, den Wallach erst einmal zu verstecken. Da aber kein anderer das Tempo machen wollte, machte René kurzerhand aus der Not eine Tugend und übernahm die Spitze. Auf seinem geliebten schweren Boden konnte Camiro nach einem perfekt eingeteilten Rennen alle Angriffe abwehren und kam sicher als Sieger ins Ziel.

Rehabilitieren konnte sich auch Solterio im Ausgleich III über 2000 Meter, der zuletzt auch am ungünstigen Rennverlauf scheiterte. Dieses Mal lief für Annette Christina Boltes siebenjährigen Wallach alles nach Plan und Jockey Thore Hammer-Hansen konnte von der Spitze aus schalten und walten wie er wollte. Der Kingston Hill-Sohn kam als überlegener Sieger ins Ziel und sorgte für den nächsten Treffer für unseren Stall. Für Solterio geht es nun entweder im Ausgleich III oder im Ausgleich II weiter.

Ein starkes Debüt gab Magic Move im D-Rennen über 2000 Meter. In einem Feld voller Derby- und Diana-Kandidaten konnte sich Hajro Jusufovics Hengst nach einem perfekten Rennverlauf mit René Piechulek im Sattel Platz drei schnappen und erhielt dafür viel Lob. Der Masar-Sohn macht auf diesem Level weiter und behält auch seine Derbynennung.

Red Storm mit Klara Bolte

  Camiro mit Svenja Schulz

          Solterio mit seiner ständigen
      Arbeitsreiterin Dajana Osterbrink

     Magic Move mit Antonia Beekmanns
                   und René Piechulek

Meerlust macht „Lust“ auf „Meer“

3. April 2024

Beim traditionellen Ostermontagsrenntag in Köln gaben mit Pericolo, Bavarian Princess und Meerlust gleich drei Pferde aus unserem Stall ihr Saisondebüt. Fast wäre Ostern sprichwörtlich ins „Wasser“ gefallen, denn wie schon in Düsseldorf sorgte das Wetter dafür, dass die Rennen mit der Flagge gestartet werden mussten und das Geläuf extrem schwer war.

Den Anfang machte Pericolo für Besitzer Martin Kronimus in einem Ausgleich IV über 2200 Meter. Nach sehr guten Arbeitsleistungen des vierjährigen Wallachs waren wir von einem starken Laufen ausgegangen, es stellte sich aber heraus, dass der Holy Roman Emperor-Sohn mit dem aufgeweichten, tiefen Boden nicht zurecht kam. So ging der vierte Platz in Ordnung, denn Pericolo zeigte unter Thore Hammer-Hansen jede Menge Kampfgeist und verdiente das erste Mal Geld. Er macht nun auf dieser Distanz weiter, kommt aber erst auf gutem Boden wieder an den Start.

Bavarian Princess absolvierte im Ausgleich III über 1850 Meter nach dem Trainerwechsel den ersten Start für uns. Auch bei Dr. Karl Gräfs fünfjähriger Stute waren wir vor dem Rennen voller Optimismus, aber auch die Waldpark-Tochter tat sich auf dem tiefen Geläuf mehr als schwer. Dies bestätigte auch Sibylle Vogt, die sich nach dem Rennen sehr angetan von Bavarian Princess zeigte und diese auch beim nächsten Start gerne reiten würde.

Am Ende holte Ursula und Peter Nientiedts Meerlust im E-Rennen über 1850 Meter die Kohlen aus dem Feuer, denn der tiefe Boden schien die Zarak-Tochter gar nicht zu stören. Unbeeindruckt stiefelte sie ihrem Maidensieg gegen starke Konkurrenz entgegen. Schon vor dem Rennen war klar, dass die vierjährige Stute sehr gut überwintert und sich noch einmal weiterentwickelt hat. Dies bestätigte sie nun mit diesem Erfolg, zu dem ihr René Piechulek mit einem optimalen Rennverlauf verhalf. Meerlust macht nun im Ausgleich III weiter.

    Meerlust nach ihrem Sieg

Lucky Eye sorgt für starke Frankreich-Quote

27. März 2024

Erneut ging es für uns nach Fontainebleu, wo dieses Mal Lucky Eye und Early Spirit gemeinsam in einem Maiden-Rennen über 2000 Meter an den Start kamen. Nach Sombreros Sieg vor rund zwei Wochen konnten wir uns dank Lucky Eyes starker Perfomance über den zweiten Frankreich-Erfolg innerhalb kürzester Zeit freuen.

Early Spirit zeigte sich nach 1,5 Jahren Pause unter Mickaël Barzalona sehr eifrig. Der fünfjährige Maxios-Sohn aus dem Besitz des Stall Königsesch konnte zwar sein Tempo abspulen, hatte aber so ein etwas aufwendiges Rennen. Als Vierter zeigte er aber dennoch eine gute Leistung.

Lucky Eye konnte hingegen in Early Spirits Windschatten laufen und setzte sich davon profitierend eingangs der Geraden nach einem optimalen Ritt von Sibylle Vogt leicht an die Spitze. Auf der Linie hatte die Stute aus dem Besitz der Lucky Stables sich eine Länge Vorsprung herausgaloppiert und brachte so den zweiten Frankreich-Treffer der noch jungen Saison sicher nach Hause. In Anbetracht der französischen Inländergeltung der vierjährigen Golden Horn-Tochter wird sie ihre nächsten Starts voraussichtlich ebenfalls in Frankreich absolvieren.

Lucky Eye mit Monika Reichelt

Solterio Zweiter beim Grasbahnauftakt in Deutschland

27. März 2024

Auch in Deutschland hat die Grasbahnsaison begonnen und am ersten Renntag auf dem Mülheimer Raffelberg war unser Stall direkt mit drei Startern vertreten.

Klaudius erwischte in der einleitenden Prüfung der Kategorie D über 2000 Meter einen etwas unglücklichen Rennverlauf. Der dreijährige Areion-Sohn aus dem Besitz von Martin Kronimus konnte unter Martin Seidl an der Spitze nicht richtig abschalten, lieferte als Fünfter gegen starke Gegner aber eine starke Leistung ab. Man sah, dass Klaudius auf dem schweren Boden bei der Distanz an seine Grenzen gestoßen ist, weshalb er sein Engagement im Deutschen Derby über 2400 Meter nicht wahrnehmen wird. Er wird künftig über Mitteldistanzen eingesetzt und macht erst einmal in der Sieglosenklasse weiter.

Für Solterio lief im Ausgleich III über 2000 Meter nicht alles nach Plan. Annette Christina Boltes siebenjähriger Wallach kam nicht passend aus der Startmaschine und konnte so als Frontrenner nicht gut abspringen. Der Kingston Hill-Sohn ging so vom vorletzten Platz ins Rennen. Reiterin Nina Baltromei musste so auf Plan B zurückgreifen und ließ Solterio in Ruhe auf die Beine kommen. So konnte sie ihn an zweiter Stelle in die Gerade bringen und diesen Platz bis zum Ziel halten. Solterio macht am nächsten Renntag in Mülheim im Ausgleich III weiter.

Im Ausgleich II über 1400 Meter hatte auch Camiro kein gutes Rennen. Marco Klöppers sechsjähriger Wallach „verpullte“ sich in den Händen von Sibylle Vogt und musste im Bogen in der äußeren Spur ansetzen. Das Rennen war für den Tai Chi-Sohn so einfach zu aufwendig und wir hoffen auf einen besseren Rennverlauf beim nächsten Mülheimer Renntag.

Solterio mit Antonia Beekmanns

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