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Viele Zwischenfälle in München

28. Juli 2026

Neben dem abschließenden Event in Bad Harzburg fand in München mit dem Dallmayr-Renntag einer der Highlights der Saison statt. Daher waren auch wir mit vier Pferden in die bayerische Landeshauptstadt gereist.

Den Anfang machte dabei Albertina, die im stark besetzten Ausgleich IV über 1600 Meter als Favoritin an den Start gegangen war. Stall Fellows vierjährige Stute scheiterte in einem Feld von 15 Pferden unter René Piechulek aber leider an einem ungünstigen Rennverlauf, denn die anfängliche Pace war einfach zu schnell, sodass das Rennen am Ende von hinten gewonnen wurde. Wurden anfangs sogar 66 km/h gemessen, zollten die führenden Pferde in der Geraden so den Tribut. Die Polish Vulcano-Tochter, die in diesem Jahr bisher nur gute Formen kennt, beendete das Rennen daher auf Platz fünf und hat damit aber sicher auch nicht enttäuscht, auch wenn wir uns diesen Auftritt anders vorgestellt hatten.

Pech hatte auch Mademoiselle Rouge, die im World Pool Handicap, einem Ausgleich III über 2200 Meter an den Start kam. Die Shamalgam-Tochter wurde stark angaloppiert und musste nach dem Rennen sogar genäht werden. Dass die vierjährige Stute aus dem Besitz des Stall Azur mit Miki Cadeddu im Sattel unter diesen Umständen gegen 15 Gegner noch Platz acht belegen konnte, ist ihr somit hoch anzurechnen. Hinzukam, dass der Boden sehr rutschig war und Mademoiselle Rouge als Spezialistin für schnelle Bahn bekannt ist. Die Bedingungen waren damit sehr speziell und wir müssen erst einmal sehen, wie die Stute sich von diesem Trip erholt. Der Plan ist aber, dass es für die zweifache Saisonsiegerin in Baden-Baden weitergeht.

Besser lief es für Freigeist im Ausgleich II über 1600 Meter, in dem der Best Solution-Sohn gemeinsam mit Stallgefährte Tough Tom aufgeboten wurde. Der fünfjährige Wallach, der in den Farben des Stall Fellow an den Start ging, hatte dabei sogar ein unruhiges Rennen. Mit seiner Klasse erreichte er mit René Piechulek aber noch Platz drei und konnte so sein Siegaufgewicht bestätigen. Tough Tom sollte nach zwei unglücklichen Auftritten eigentlich im Hintertreffen ins Rennen gehen, sprang mit Miki Cadeddu an Bord aber so gut ab, dass dieser Plan nicht aufging. Stall Wolfswinkels Zarak-Sohn machte somit das Tempo kam als Speedpferd am Ende aber nicht hin. Für seinen nächsten Auftritt müssen wir uns daher noch einmal eine andere Strategie zurechtlegen, damit der fünfjährige Wallach endlich sein volles Potenzial entfalten kann.

Tough Tom & Amy Reinke 

Freigeist mit Antonia Beekmans & 
Albertina mit Klara Bolte

Albertina & Klara Bolte

 

Harz-Triumph für Delighted

28. Juli 2026

Mit dem Renntag am Sonntag fand die Galopprennwoche in Bad Harzburg ein viel zu schnelles Ende. Für uns verlief dieser Tag aber erfreulicherweise außerordentlich gut, sodass wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf dieses Meeting zurückblicken können.

Besonders gefreut haben wir uns über das starke Laufen von Pericolo im Ausgleich III über 2400 Meter, denn der sechsjährige Wallach wurde vor gut einer Woche bei seinem Auftritt in Hoppegarten noch angehalten, da er sich vertreten hatte. Der Holy Roman Emperor-Sohn bewies mit Enzo Crublet im Sattel aber deutlich, dass er diesen Zwischenfall bereits vergessen hatte. In den Farben von Martin Kronimus erwischte Pericolo zwar einen etwas unglücklichen Start, sicherte sich am Ende mit einem eindrucksvollen Finish aber noch Platz zwei. Besonders gut gefallen hat uns nicht nur die Vorstellung des Wallachs, sondern auch die seines jungen Reiters, der mit viel Mumm und einem starken Endkampf unterwegs war.

Enzo Crublet konnte sich für seinen Einsatz am Ende sogar mit einem Sieg belohnen, denn er führte Stall Fellows Delighted im Ausgleich IV über 2400 Meter zu ihrem ersten Volltreffer. Dies gelang dem Duo, obwohl die Polish Vulcano-Tochter mit dem Harzburger Kurs zunächst noch ihre Probleme zu haben schien. Auf der Zielgeraden legte die vierjährige Stute dann aber den Turbo ein und rang die Konkurrenz nieder. Dieser Erfolg wird Delighted sicher enorm weitergebracht haben und wir sind auf ihren nächsten Start in rund drei Wochen sehr gespannt.

Pericolo & Lea Achtermann

Pericolo, Enzo Crublet & Lea Achtermann

Delighted, Lea Achtermann & Antonia Beekmans

Delighted & Antonia Beekmans

Imaran Dritter im Harzer Marathon

28. Juli 2026

Bei der Galopprennwoche in Bad Harzburg kamen am vergangenen Samstag mit Stallmaskottchen Imaran und der Stute Suresnes zwei unserer Schützlinge an den Ablauf. Zunächst war es Imaran, der sich in einem Altersgewichtsrennen über weite 2800 Meter vorstellte. In dieser Prüfung, die trotz geringer Starterzahl erstaunlich stark besetzt war, landete Andreas Hackers achtjähriger Wallach unter Sibylle Vogt auf Platz drei. Dabei hat der Jukebox Jury-Sohn eigentlich wie immer abgeliefert und ist seine Form ausgelaufen. Unser Lieblingsschimmel ist gesund aus dem Rennen gekommen und wird in Kürze wieder im Handicap weitermachen.

Suresnes versuchte sich im Harzburger Auktionsrennen über 1850 Meter, konnte aber leider nicht in die Entscheidung eingreifen. Der Kurs war dabei wohl nicht das Problem, denn die Japan-Tochter schien mit der Bahn zurechtzukommen. Ein Grund für das Abschneiden der Stute aus dem Besitz des Stall Suresnes könnte die sechswöchige Pause gewesen sein, die sie seit dem letzten Start überbrücken musste. Man sollte auch bedenken, dass sie ein relativ hohes Gewicht zu tragen hatte, denn diese richten sich im Auktionsrennen nach dem Kaufpreis. Suresnes wird von diesem Start aber profitiert haben und beim nächsten Auftritt in Hannover sicher eine gute Vorstellung abgeben. Dabei wird höchstwahrscheinlich erneut Jozef Bojko im Sattel sitzen, der die Dreijährige im Harz sehr gut geritten hat.

Imaran & Lea Achtermann

 

Suresnes & Antonia Beekmans

 

Auenwald bestätigt Debüt – Pericolo im Pech

24. Juli 2026

Mit Auenwald und Pericolo kamen am vergangenen Sonntag in Berlin-Hoppegarten zwei Pferde an den Start. Vor allem bei Auenwald, der im Rennen für vierjährige und ältere Pferde über 2000 Meter an den Start kam, waren wir gespannt, wie sich der Waldpfad-Sohn nach seinem guten Debüt vor vier Wochen präsentieren würde. Der Eindruck aus Dortmund täuschte nicht: Der vierjährige Wallach aus dem Besitz von Dr. Karl Gräf zeigte sich unter Miki Cadeddu erneut in Form. Am Ende stellte sich aber heraus, dass Auenwald wohl doch auf kürzeren Distanzen besser aufgehoben sein wird. Auf Platz fünf hat er aber sicher auch nicht enttäuscht. Weiter geht es daher voraussichtlich in drei Wochen in Krefeld über 1700 Meter.

Pericolo, der sich im Ausgleich III über 2400 Meter vorstellte, hatte zuhause einen starken Trainingseindruck hinterlassen und so reiste der sechsjährige Wallach aus dem Besitz von Martin Kronimus mit großen Hoffnungen nach Hoppegarten. Zunächst lief für den Holy Roman Emperor-Sohn mit Leon Wolff im Sattel auch alles nach Plan. Eingangs der Geraden kam Pericolo nach Angabe seines Reiters aber leider aus dem Tritt und verlor so an Schwung. Leon Wolff ging auf Nummer sicher und ließ den Sechsjährigen in Ruhe. So reichte es zwar nur für Platz sechs, die Gesundheit geht aber vor. Nach dem Rennen konnten wir glücklicherweise auch keine Verletzung feststellen. Auch die Untersuchungen in der Heimat verliefen ohne Ergebnis. Pericolo wird daher wohl in Kürze wieder an den Ablauf kommen.

Auenwald & Klara Bolte

Pericolo & Klara Bolte

Blaze Of Glory kämpft in Mülheim

14. Juli 2026

Gemeinsam mit Blaze Of Glory machte sich Newcombe nach rund einem Jahr Pause am Sonntag auf den Weg nach Mülheim, um dort ihr Comeback zu geben. Nach konstant guten Trainingsleistungen hatten wir auf ein gutes Laufen der Waldgeist-Tochter im Ausgleich IV über 2400 Meter gehofft. Unter Bauyrzhan Murzabayev konnte die Fünfjährige, die in Farben des Stall Königsesch an den Start geht, diese Erwartungen aber nicht erfüllen. Nach einer Auszeit von 12 Monaten geht der fünfte Platz aber auch in Ordnung. Für Newcombe geht es in Kürze in dieser Klasse weiter.

Im D-Rennen über 2100 Meter machte Blaze Of Glory einen guten Eindruck. Die dreijährige Stute aus dem Besitz von Annette Bolte u. a. kam auf schneller Bahn auf den letzten Metern so richtig in Fahrt und beendete das Rennen auf Platz vier und das, obwohl die Accon-Tochter noch behindert worden war. Wer weiß, wie es für Blaze Of Glory ausgegangen wäre, wenn dieser Zwischenfall nicht ihren Rhythmus gestört hätte, denn sie war in der Geraden klar das schnellste Pferd. Die Art und Weise, wie die Stute mit Leon Wolff im Sattel noch angeflogen kam, hat uns gut gefallen. Blaze Of Glory macht voraussichtlich in vier Wochen in Krefeld weiter.

 

Newcombe & Bauyrzhan Murzabayev 

Blaze of Glory & Leon Wolff

Titus starker Dritter in Köln

14. Juli 2026

Mit Titus kam am vergangenen Samstag in Köln-Weidenpesch nur ein Starter an den Ablauf. Die Reise in die Domstadt hat sich aber trotzdem gelohnt, denn der dreijährige Wallach aus dem Besitz des Stall Benedictus lieferte im D-Rennen über 1850 Meter eine starke Vorstellung ab. Zu dem dritten Platz, der 20 Meter weiter auch ein Zweiter hätte sein können, trug Reiter René maßgeblich bei, denn er servierte dem Amaron-Sohn einen perfekten Rennverlauf. Aus Startbox 10 erreichten Titus und René schon kurz nach dem Start die Innenkante und konnten sich so bis zur Zielgeraden ziehen lassen. Vor allem der Endspurt hat uns auf der schnellen Kölner Bahn gegen gute Konkurrenz gefallen. Nach Rücksprache mit dem Jockey könnte Titus in Kürze auf seiner Idealdistanz von 2000 Metern erneut in einer ähnlichen Aufgabe an den Start gehen.

Titus & Melina Wolt

Oak Lahoma mit Premium-Sieg am Derby-Sonntag

6. Juli 2026

Mit dem Renntag am Samstag und dem Derby-Sonntag ging am vergangenen Wochenende die Hamburger Rennwoche bereits wieder zu Ende. Auch wir waren an diesen beiden Tagen vor Ort und konnten uns zum Abschluss auch noch über einen Volltreffer freuen – dazu aber später mehr.

Los ging es am Samstag nämlich mit dem Lebensdebüt von Idika im Dreijährigenrennen über 2200 Meter, bei dem sich Andreas Hackers Stute, obwohl es ihr erster Rennbahnauftritt war, bereits sehr abgeklärt präsentierte. Unter Sibylle Vogt kam die Protectionist-Tochter sehr gut aus der Maschine und blieb im Vordertreffen immer mit dabei, auch wenn ihr die Distanz am Ende wohl ein wenig zu weit wurde. Idika hat aber viel gelernt, ist gesund aus dem Rennen gekommen und wird bei ihrem nächsten Start auf kürzerem Weg sicher noch eine Schippe drauflegen.

Der einsetzende Regen hat uns vor dem Start von Klaudius im Ausgleich I über 1600 Meter doch einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Gemeinsam mit Besitzer Martin Kronimus haben wir sogar überlegt, den fünfjährigen Wallach aus dem Rennen zu nehmen und ihn doch lieber in Frankreich aufzubieten. Die Entscheidung, den Areion-Sohn mit Miki Cadeddu im Sattel doch an den Start zu bringen, wurde anschließend aber mit einem dritten Platz belohnt. Diese Leistung war auf unpassendem Boden richtig stark und so freuen wir uns schon auf seinen nächsten Auftritt in Frankreich oder Hoppegarten.

Wegen des immer schwerer gewordenen Geläufs entschieden wir uns am Sonntag dazu, auf einen Start von Freak zu verzichten. Da der Wallach zuhause blieb, kamen mit Freigeist, Imaran und Oak Lahoma nur drei Pferde an den Ablauf.

Stall Fellows Freigeist lieferte fast unter Höchstgewicht im Ausgleich II über 1600 Meter eine gute Performance ab. Der Best Solution-Sohn, der in diesem Jahr schon zwei Rennen gewinnen konnte, bestätigte in einer stark besetzten Prüfung sein Siegaufgewicht und kam unter René Piechulek als Siebter über die Linie. Freigeist hat auf unpassendem Boden so sicher nicht enttäuscht, wie es weitergeht, wird aber erst in den nächsten Tagen entschieden.

Imaran und Oak Lahoma stellten sich gemeinsam im Ausgleich II über 2200 Meter vor. Dabei waren wir schon vor dem Rennen sehr optimistisch, denn Stall Fellows Oak Lahoma hatte schon eine sehr gute Abschlussarbeit hingelegt. Dieser Eindruck sollte nicht täuschen, denn unter Miki Cadeddu bestätigte der fünfjährige Wallach seine Vorliebe für weiches Geläuf und setzte sich sicher in diesem Premium-Handicap durch. Dieser Sieg freut uns nicht nur für den Brametot-Sohn, sondern auch für den engagierten Stall Fellow.

Andreas Hackers Imaran enttäuschte als Sechster aber ebenfalls nicht, denn er verpasste die besseren Ränge nur knapp. Der achtjährige Wallach zeigte aber deutlich, dass ihm der Boden nicht mehr passte. Schon zum zweiten Mal hatte unser Schimmel daher Pech und wir hoffen, dass der Jukebox Jury-Sohn beim nächsten Start bessere Bedingungen vorfinden wird.

Idika & Antonia Beekmans  

Klaudius & Antonia Beekmans

Freigeist & Antonia Beekmans 

Oak Lahoma & Amy Reinke

Das sigereiche Team um Oak Lahoma

Imaran & Lea Achtermann

Manon Des Bois in Hamburg überlegene Ware

3. Juli 2026

Manon Des Bois und Delighted läuteten für uns am vergangenen Mittwoch, wenn auch aufgrund der hohen Temperaturen etwas verspätet, das Derby-Meeting in Hamburg-Horn ein. Besonders Manon Des Bois sorgte in der Hansestadt für einen grandiosen Auftakt in diese besondere Galopprennwoche.

In einem stark besetzten Ausgleich III über weite 2800 Meter konnte Manon Des Bois, die gerade erst ihren ersten Start für unser Quartier im Premium-Handicap in Baden-Baden siegreich gestaltet hatte, nämlich direkt nachlegen. Mit Miki Cadeddu im Sattel steigerte sich die sechsjährige Stute aus dem Besitz des Stall Wolfswinkel noch einmal und galoppierte die Gegner regelrecht in Grund und Boden. Nach einem perfekten Ritt von der Spitze aus war der sympathischen Zarak-Tochter, die immer 110 Prozent gibt, der Treffer in Hamburg nicht mehr zu nehmen. Es war schon beeindruckend, wie leicht wie Manon Des Bois diesen Erfolg nach Hause brachte und so darf man auf den nächsten Auftritt der Stute sicher gespannt sein.

Delighted, die im letzten Rennen des Tages, einem Ausgleich IV über 2200 Meter, an den Ablauf kam, konnte an diesen Sieg leider nicht anknüpfen. Stall Fellows Polish Vulcano-Tochter ist dieses Laufen aber nicht anzukreiden, denn die Vierjährige kam im ersten Bogen ins Rutschen. Reiter René Piechulek verlor dabei die Bügel und wäre fast zu Fall gekommen. Nach einer Glanzleistung im Sattel konnte er aber einen Sturz verhindern und erlangte sogar die Bügel wieder. René konnte so das Rennen beenden und Delighted sicher nach Hause bringen. Durch diesen Zwischenfall büßte das Duo aber natürlich einige Längen ein und an einen Sieg war nicht mehr zu denken. Bis auf eine kleine Fleischwunde hat die Stute aber alles gut überstanden und dies ist unter diesen Umständen natürlich mehr wert als eine Platzierung. Einen Grund zur Freude gab es aber trotzdem, denn Pflegerin Lea Achtermann, die unsere Starter immer hervorragend präsentiert, wurde mit der Prämie für das am besten herausgebrachte Pferd belohnt. Dies ist mehr als verdient. Ein großer Dank geht daher nicht nur an René für diesen besonnenen Ritt, sondern auch an Lea für ihren beständigen Einsatz.

Manon Des Bois & Besitzer Dr. Rüdiger Beier

Manon Des Bois & Lea Achtermann

Delighted & Angelique Oberfeld

Albertina und Auenwald überzeugen gegen starke Konkurrenz

24. Juni 2026

Bevor die Hitzewelle noch einmal so richtig Fahr aufnimmt und einige Rennverstaltungen abgesagt werden mussten, konzentrieren wir uns auf den Nachbericht vom letzten Sonntag. In Dortmund kamen mit Pericolo, Albertina, Auenwald und Tough Tom nämlich vier Pferde an den Ablauf.

Den Anfang machte Pericolo, der im Ausgleich III erstmals über die weite Distanz von 2800 Metern an den Start kam. Der Holy Roman Emperor-Sohn wurde nach seinem starken Laufen in Baden-Baden sogar als Favorit gehandelt, ließ die Spritzigkeit aus Iffezheim aber vermissen. Zwar servierte Leon Wolff dem sechsjährigen Wallach aus dem Besitz von Martin Kronimus ein ideales Rennen, am Ende reichte es aber nicht für den Sieg. Mit Platz fünf hat Pericolo aber sicher auch nicht enttäuscht. Für den Wallach geht es in vier Wochen auf seine Lieblingsbahn nach Hoppegarten, wo er im letzten Jahr zwei Rennen gewinnen konnte.

Eine starke Leistung zeigte Albertina im Rennen für vierjährige und ältere Pferde über 1800 Meter, das qualitativ erstaunlich stark besetzt war. Mit René Piechulek an Bord erreichte Stall Fellows Polish Vulcano-Tochter Platz zwei und konnte sich damit erneut platzieren. Die Siegerin war zwar nicht zu schlagen, doch für Albertina sollte der erste Karrieretreffer nach diesem Auftritt sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Im selben Rennen gab Dr. Karl Gräfs Auenwald ein sehr gutes Lebensdebüt. Miki Cadeddu führte den Waldpfad-Sohn sehr behutsam an diese Aufgabe heran und der vierjährige Wallach bedankte sich mit einer sehr professionellen Vorstellung. Auenwald machte in der Geraden sogar einen Satz, kam aber nicht ganz an die starke Konkurrenz heran. Als Fünfter lieferte er aber dennoch eine Performance ab, die auf eine vielversprechende Karriere schließen lässt. Für den Wallach geht es nun auf ähnlicher Route weiter.

Tough Tom, der als Favorit in den Ausgleich III über die Meile gestartet war, erwischte leider einen desolaten Rennverlauf. Im Schlussbogen wäre der fünfjährige Wallach in den Farben des Stall Wolfswinkel sogar fast zu Fall gekommen, fing sich aber glücklicherweise noch. Durch diesen Zwischenfall musste der Zarak-Sohn mit Wladimir Panov im Sattel neuen Schwung holen, ganz außen angreifen und blieb so leider ohne Möglichkeiten. Da wir den Eindruck haben, dass Tough Tom Linkskurse bevorzugt, geht es für ihn in München weiter.

Pericolo & Joelina Ahlgrimm

Albertina & Antonia Beekmans

Auenwald & Svenja Schulz

Tough Tom & Lea Achtermann

North Fire auch im Ausgleich III erfolgreich

23. Juni 2026

Lediglich North Fire machte sich am vergangenen Samstag auf den Weg nach Düsseldorf, wo die Feuerblitz-Tochter im letzten Rennen des Tages an den Ablauf kam. Die hohen Temperaturen bereiteten uns im Vorfeld einige Sorgen, doch vor Ort war es so angenehm, dass Ralf Nicolays siebenjährige Stute bedenkenlos im Ausgleich III über 2400 Meter an den Start gebracht werden konnte, denn der aufkommende Wind brachte vor allem in den Gastboxen eine willkommene Abkühlung. Als North Fire schließlich unter Sibylle Vogt zur Startstelle galoppierte, standen somit alle Zeichen auf grün. Die sympathische Schimmelstute ließ dann auch keine Zweifel aufkommen und kam nach einem idealen Rennverlauf zu ihrem ersten Sieg in dieser Klasse. Für North Fire war dies nicht nur bereits der zweite Saisontreffer, sie konnte zudem ihre Handicapmarke in wenigen Wochen um 6 Kilo steigern. Gemeinsam mit ihrem Kumpel Sombrero geht es für die Stute nun auf die Koppel, wo sie eine wohlverdiente vier- bis sechswöchige Pause einlegen wird.

North Fire & Amy Reinke nach dem Sieg

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