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Klaudius imponiert – Oak Ivy kommt leicht zum Zug

18. Juni 2024

Mit acht Startern hatten wir am vergangenen Wochenende alle Hände voll zu tun: Während es für Klaudius, North Fire, Rose of England und Meerlust nach Hannover ging, kamen Freigeist, Mister Chi, Oak Ivy und Imaran in Köln an den Ablauf.

Der Renntag auf der Neuen Bult fing sensationell an, denn Klaudius konnte sich noch einmal steigern und in imponierender Weise seine Maidenschaft ablegen. Jockey Leon Wolff servierte dem Hengst aus dem Besitz von Martin Kronimus in einem Rennen für dreijährige sieglose Pferde über 1600 Meter ein ideales Rennen und kam auf der Linie zum Zug. Wie es für Klaudius weitergeht, wird noch entschieden. Der Areion-Sohn besitzt noch Nennungen für diverse Auktionsrennen.

In einem Amateurrennen über 2200 Meter, das als Ausgleich IV über 2200 Meter gelaufen wurde, kam North Fire mit Lize Dieteren an den Start, mit der Ralf Nicolays Feuerblitz-Tochter in diesem Jahr bereits siegreich war. Abermals zeigte North Fire mit Platz zwei eine starke Leistung, denn sie kämpfte bis zum Schluss um den Sieg und konnte sich mit der späteren Siegerin bis auf sieben Längen vom Feld absetzen. Die Schimmelstute wird man voraussichtlich in Hamburg über 2800 Meter wiedersehen.

In einem Maidenrennen für Stuten über 2000 Meter gab Gudrun Buschs Rose of England ein Debüt, das in Ordnung ging. Nach den starken Arbeitsleistungen hatten wir uns zwar schon etwas mehr erhofft, doch die Lord of England ist gut aus dem Rennen gekommen und wird sich sicherlich zu steigern wissen. Die Distanz passte auch und so macht Rose of England wahrscheinlich ebenfalls in Hamburg weiter.

Ursula und Peter Nientiedts Meerlust stellte sich mit Lilli-Marie Engels im Sattel im Ausgleich III über 2000 Meter vor und belegte Platz vier. Für uns ist die Zarak-Tochter definitiv die moralische Siegerin, denn die sympathische Stute erwischte einen katastrophalen Rennverlauf. Das einzig Positive ist, dass Meerlust dennoch wieder eine starke Leistung gezeigt hat und sie damit das schlechte Laufen aus Baden-Baden revidieren konnte. Wenn sie das Rennen gut weggesteckt hat, fährt sie ebenfalls mit nach Hamburg.

In Köln kamen Freigeist und Mister Chi gemeinsam in einem Rennen für dreijährige sieglose Pferde über 1850 Meter an den Start. Stall Fellows Freigeist stellte sich mit Eduardo Pedroza im Sattel erstmals vor, doch kam leider nicht so gut aus der Startmaschine und musste das Rennen vom letzten Platz aus aufnehmen. In der Geraden zeigte der Best Solution-Sohn aber noch eine gute Speedleistung und kam im Mitteltreffen ins Ziel. Auch Freigeist soll in Hamburg weitermachen. Für Mister Chi lief es nach seinem vierten Platz in Hannover nicht ganz so gut, obwohl er einen idealen Rennverlauf hatte, wenn es auch in der Geraden etwas eng wurde. Reiter René Piechulek war im Anschluss der Meinung, dass dem Tai Chi-Sohn das Gerangel nicht gefiel und er nicht an den anderen Pferden vorbeigehen wollte. Auch Mister Chi kommt in Kürze wieder an den Ablauf.

Oak Ivy konnte im Ausgleich IV über 2200 Meter endlich zeigen, was in ihr steckt. Die vierjährige Stute aus dem Besitz des Trainers und Florian Leimbach lief bislang noch immer etwas „grün“, hatte dieses Mal aber das Glück, dass für René Piechulek in der Geraden eine Lücke aufging, durch die sie hindurchschlüpfen konnte. Die Amaron-Tochter konnte sich anschließend leicht lösen und kam ebenfalls zu ihrem ersten Karrieresieg. Für Oak Ivy geht die Reise ebenfalls nach Hamburg.

Abschließend konnte Imaran, der für Besitzer Andreas Hacker in diesem Jahr nur gute Formen kennt, im Ausgleich III über 2400 Meter wieder einmal sein Kämpferherz beweisen. Der sechsjährige Wallach ließ im Endkampf keinen Meter nach und belegte abermals einen starken dritten Platz. Imaran geht nun am Derbytag in einen Ausgleich II.

      Das siegreiche Team um Klaudius

     North Fire entspannt auf der Koppel

     Rose of England vor dem Aufgalopp

          Meerlurst vor dem Rennen

    Antonia Beekmanns mit Freigeist (li.)
                   & Mister Chi (re.)

      Oak Ivy siegt unter René Piechulek

      Imaran mit Anna Bolte

Pericolo weiter „on fire“

10. Juni 2024

In Berlin-Hoppegarten bestätigte Pericolo seinen Maidenerfolg, den er erst vor Kurzem ebenfalls auf der Hauptstadtrennbahn erzielt hatte, mit einem weiteren Volltreffer. Im Ausgleich III über 2400 Meter kam der vierjährige Wallach aus dem Besitz von Martin Kronimus trotz Siegaufgewicht unter Leon Wolff leicht zum Zug. Der „Turn of foot“, des Holy Roman Emperor-Sohnes war bemerkenswert und wir blicken so optimistisch nach Hamburg, wo Pericolo während der Derbywoche wieder an den Start kommen soll.

Weniger glücklich verlief der Start von Camiro im Ausgleich I über die Meile, denn beim Abspringen aus der Startmaschine verletzte sich Jockey Thore Hammer-Hansen. Er konnte den sechsjährigen Wallach aus dem Besitz von Marco Klöpper mit einer Verletzung am Bein zunächst nicht unterstützen und verlor den Kontakt zum Feld. Vom letzten Platz aus endete der Tai Chi-Sohn auf Rang sechs dennoch stark und ist für uns mindestens der moralische Dritte. Unter diesen Umständen und ohne seinen geliebten weichen Boden war dies eine achtenswerte Leistung von Camiro, der ebenfalls in Hamburg seinen nächsten Auftritt haben soll.

Das Trio in Berlin komplettierte Kongo, der im Ausgleich III über 1800 Meter nicht an sein gutes Debüt in Hassloch anknüpfen konnte. Mit der äußeren Startbox war auch der Rennverlauf für Ralf Beekmans sechsjährigen Wallach und Reiter Bauyrzhan Murzabayev nicht optimal, denn nach anfangs langsamen Tempo gab es auf der Zielgeraden einen Sprint, bei dem Kongo vom Ende des Feldes aus keine Chance hatte, Boden gut zu machen. Er wird voraussichtlich in 14 Tagen in Dortmund und mit einer offensiveren Taktik weitermachen.

        Pericolo mit Antonia Beekmanns
                und Dajana Osterbrink

               Camiro mit Amy Reinke

          Kongo mit Antonia Beekmanns

Icon mit glänzendem Lebensdebüt

27. Mai 2024

Schon in dieser Woche startet das Frühjahrsmeeting in Baden-Baden, sodass am vergangenen Sonntag nur Icon, North Fire und Duke’s Spirit in Düsseldorf an den Start kamen.

Den Anfang machte Icon, der in einem Rennen für dreijährige sieglose Pferde über 2100 Meter ein glänzendes Lebensdebüt gab. Bauyrzhan Murzabayev lieferte dem dreijährigen Wallach aus dem Besitz des Gestüt Schlossgarten einen idealen Rennverlauf, sodass der Best Solution-Sohn am Ende schön anpacken und sich Platz zwei schnappen konnte. Icon meisterte die neuen Aufgaben souverän und wird in drei oder vier Wochen auf ähnlicher Route erneut an den Start kommen.

Weniger gut lief es für Duke’s Spirit, der mit den angelegten Scheuklappen nicht zurechtkam und im Ausgleich II über 2200 Meter keine Akzente setzen konnte. Gestüt Wiesengrunds vierjähriger Wallach zeigte sich in den Händen von Bauyrzhan Murzabayev viel zu eifrig und ließ sich in den Bögen schwer dirigieren. Der Shalaa-Sohn spielte so den „Hasen“ und verausgabte sich vor dem Feld, sodass er komplett entschuldigt ist. Duke’s Spirit wird nun mit anderer Order, auf kürzerer Distanz und ohne Scheuklappen weitermachen.

Im Ausgleich IV über 2200 Meter erwischten dann auch noch North Fire und Thore Hammer-Hansen einen unglücklichen Rennverlauf. Beim Flaggenstart kam die fünfjährige Stute aus dem Besitz von Ralf Nicolay einfach nicht gut ab und musste so das Rennen vom vorletzten Platz aus angehen, eine Taktik, die in Düsseldorf eigentlich nie aufgeht. Mit einem tollen Schlussakkord kämpfte sich North Fire aber trotzdem noch bis auf Platz drei vor. In diesem Rennen war die Halbschwester von Gruppesiegerin Nica damit ganz klar die moralische Siegerin. Für North Fire geht es entweder in Hannover oder in Hamburg weiter.

                Icon vor seinem Debüt

   Duke’s Spirit entspannt auf der Koppel

    North Fire war die moralische Siegerin

 

Drei Siege am langen Pfingstwochenende

22. Mai 2024

In das lange Pfingstwochenende starteten wir am Sonntag, denn hier kamen Pericolo und Freak in Berlin-Hoppegarten an den Start. Am Montag ging es mit Mister Chi und Saba Storm nach Hannover und mit Klaudius, Camiro und Oak Ivy nach Köln, am Dienstag stand für Sombrero und Oak Lahoma Angers in Frankreich auf dem Programm.

Nachdem Pericolo sich bei seinem letzten Start vor rund drei Wochen an selber Stelle schon angekündigt hatte, kam der vierjährige Wallach im Ausgleich III über 2400 Meter zu seinem ersten Volltreffer. Innen liegend konnte sich der Holy Roman Emperor-Sohn nach einem optimalen Ritt von Leon Wolff am Ende mit Speed und einer halben Länge Vorsprung durchsetzen. Über den Sieg von Pericolo haben wir uns auch für seinen passionierten Besitzer Martin Kronimus sehr gefreut. Für den frischgebackenen Sieger geht es im Handicap, eventuell auch auf längeren Distanzen, weiter.

Eine Leistungsexplosion par excellence zeigte Freak im abschließenden Rennen des Tages, einem Ausgleich IV über 2000 Meter, bei der der Schlüssel zum Erfolg eine Umstellung der Distanz, von der Meile auf 2000 Meter, war. Für Stall Fellows sechsjährigen Wallach lief alles optimal und er konnte sich unter René Piechulek innenliegend in der Zielgeraden ganz leicht lösen und galoppierte dem Rest des Feldes auf und davon. Die fünf Kilo Aufgewicht, die es für diesen Triumph gab, sollte Freak kompensieren können. Er macht wahrscheinlich in drei Wochen weiter.

Am Pfingstmontag in Hannover lieferte Mister Chi als Vierter in einem Rennen der Kategorie D über 1750 Meter einen brauchbaren Ansatz. Der dreijährige Hengst aus dem Besitz des Stall Dagobert hatte sich bei seinen ersten beiden Karrierestarts noch sehr babyhaft vorgestellt. Von Bayarsaikhan Ganbat sehr energisch geritten, packte der Tai Chi-Sohn am Ende noch schön an und sollte auf weiterer Distanz noch besser zurechtkommen. Mister Chi macht in Sieglosenrennen weiter.

Saba Storm hatte im Ausgleich III über die Meile mit Bayarsaikhan Ganbat im Sattel einen perfekten Rennverlauf und scheiterte nur an einer überlegenen Siegerin. Dr. Wolf-Rainer Mehrings sechsjähriger Wallach bewies mit diesem zweiten Platz wieder einmal sein Potenzial, seine Treue und seine Konstanz. Saba Storm macht im Handicap weiter, wobei der Fokus für ihn natürlich auf der Heimatbahn seines Besitzers und damit auf Hamburg liegt.

In Köln zeigte auch Klaudius eine starke Leistung im D-Rennen über 1600 Meter, denn er endete als Zweiter bombenstark. Der Rennverlauf war dabei für den dreijährigen Hengst aus dem Besitz von Martin Kronimus alles andere als glücklich, denn direkt nach dem Start musste Steuermann Bauyrzhan Murzabayev den Areion-Sohn aus seiner idealen Position nehmen, da er stark behindert wurde. Klaudius büßte so zwischen vier und fünf Längen ein, die ihm am Schluss zum Sieg gefehlt haben könnten.

Oak Ivy zeigte im E-Rennen über die Meile mit Platz vier einen ersten Ansatz, wobei sie weiterhin noch „grün“ agierte. Jockey René Piechulek versuchte zwar in der Geraden noch durchzustoßen, konnte aber nicht mehr entscheidend eingreifen. Die vierjährige Stute aus dem Besitz des Trainers und Florian Leimbach macht auf Handicapebene weiter.

Im Ausgleich II über 1600 Meter lief Camiro wieder einmal ein starkes Rennen. Trotz Höchstgewicht, äußerer Startbox und unpassendem Geläuf, da er ein Spezialist für schweren Boden ist, kämpfte Marco Klöppers sechsjähriger Wallach mit um den Sieg und belegte am Ende unter Hugo Boutin nur mit einer Nase geschlagen Platz drei. Camiro hat uns mit diesem Laufen sehr beeindruckt.

Weiter ging es am Dienstag in Frankreich, wo Sombrero im 900 Kilometer entfernten Angers in einem Altersgewichtsrennen über 3000 Meter an den Start kam. Mit Marie Velon im Sattel und nach einem wahren Husarenritt zeigte Annette Christina Boltes siebenjähriger Wallach eine wahre Glanzleistung, als er teilweise auf fast 30 Längen enteilte und zu einem leichten Sieg nach Hause kam. Für Sombrero war dies bereits der zweite Jahrestreffer, er macht nun auf Listenebene in Frankreich oder im Langen Hamburger weiter.

Stall Fellows Oak Lahoma, der vor Kurzem sein Debüt in Düsseldorf gab, begleitete Sombrero in die Bretagne. Nach einem Traumritt von Hugo Besnier zeigte der dreijährige Wallach sich in einem Maidenrennen über 2100 Meter deutlich gesteigert und belegte nach einem schönen Endspurt in der Geraden Platz drei. Auch für Oak Lahoma geht es in Frankreich oder Hamburg weiter.

 

            Pericolo nach seinem Sieg

             Freak legt fulminant nach

            Mister Chi vor dem Rennen

   Saba Storm erneut stark

        Klaudius mit Antonia Beekmanns

       Oak Ivy mit Antonia Beekmanns

         Camiro mit Angelique Oberfeld

            Sombrero (li.) und Solterio

 

Bavarian Princess sicher zum ersten Karrieretreffer

13. Mai 2024

Mit dem Dortmunder Renntag am „Vatertag“ stand für uns wieder ein langes Wochenende vor der Tür. Den Anfang machte Camiro in einem stark besetzten Ausgleich II über 1400 Meter, in dem Marco Klöppers frischer Sieger mit Miki Cadeddu unter Höchstgewicht an den Start ging. Für den sechsjährigen Wallach wäre mit einem besseren Rennverlauf sicher mehr drin gewesen als der fünfte Platz, doch nach einem Rennen von der vorletzten Position, konnte er auch mit seinem Schlussakkord nicht mehr an die Spitzengruppe herankommen. Trotz Aufgewicht zeigte Camiro eine starke Leistung und macht nun auch im Ausgleich II weiter.

Deutlich besser lief es für Bavarian Princess im Ausgleich III über 1800 Meter, denn nach einem perfekten Rennverlauf konnte Dr. Karl Gräfs fünfjährige Stute unter Sibylle Vogt innen liegend in der Geraden durchschlüpfen und einem sicheren ersten Karrieretreffer entgegengaloppieren.  Wir freuen uns sehr für die Waldpark-Tochter, die für diesen Sieg 3 Kilo Aufgewicht bekommen hat. Bavarian Princess macht im Handicap weiter, wo sie mit ihrer Marke auch in der höheren Klasse zurechtkommen sollte.

Sein Comeback gab Kongo nach acht Monaten Pause am Samstag in der Haßlocher Meile, einem Ausgleich III über 1600 Meter. Von René Piechulek schonend geritten, belegte Ralf Beekmanns siebenjähriger Wallach knapp geschlagen Platz vier. Kongo hat gezeigt, dass er nichts verlernt hat und wir sind mit diesem Saisondebüt sehr zufrieden. Er macht auf ähnlicher Ebene im Handicap weiter.

In Krefeld kam am Sonntag abschließend Solterio im Ausgleich II über 2050 Meter an den Ablauf, der nach zwei Siegen in Folge mit Topgewicht in der höheren Klasse vor seiner bisher schwersten Aufgabe stand. Thore Hammer-Hansen servierte dem siebenjährigen Wallach aus dem Besitz von Annette Christina Bolte ein perfektes Rennen, doch man sah, dass ihm die Distanz zu kurz wurde. Mangels Ausschreibungen auf seiner bevorzugten Distanz von 2400 Metern, mussten wir auf die kürzere Strecke ausweichen, sodass wir mit Platz vier sehr zufrieden sind. Nach Möglichkeit soll Solterio beim nächsten Start wieder auf weiterem Weg zum Einsatz kommen.

Camiro und seine Besitzer & Svenja Schulz

Bavarian Princess siegt unter Sibylle Vogt

              Solterio mit Jennifer Winn

        Kongo mit Antonia Beekmanns

Saba Storm im Pech – North Fire mit souveränem Sieg

6. Mai 2024

Am Maifeiertag startete endlich auch die Neue Bult in Hannover in die neue Saison. Im Ausgleich III über 1750 Meter war dort Meerlust am Ablauf, die einen etwas unglücklichen Rennverlauf erwischte. War das Tempo für die frische Siegerin aus dem Besitz von Ursula und Peter Nientiedt noch zu hoch, musste sie mit einem fulminanten Schlussakkord ansetzen und konnte unter Andrasch Starke noch die meisten Gegner einholen. Mit dem zweiten Platz der vierjährigen Stute, die damit ihren Erfolg vom 1. April in Köln voll bestätigen konnte, kann man so mehr als zufrieden sein. Meerlust macht auf Handicapebene weiter.

Nach einer Pause seit Oktober 2022 gab außerdem Stall Fellows Freak sein Comeback im abschließenden Ausgleich IV über 1750 Meter. Der sechsjährige Wallach belegte mit Thore Hammer-Hansen am Ende Platz neun, ist aber entschuldigt, da er sehr lange in der Startmaschine warten musste, bevor es endlich losging. Dies hat Freak einige Nerven gekostet und mit der äußeren Startbox fand er so nie richtig ins Rennen. Er macht in zwei Wochen auf längerer Distanz weiter und wird sich sicherlich verbessert präsentieren.

Nur zwei Tage später kam Early Spirit im französischen Fontainebleau in einem Maidenrennen über 1800 Meter an den Start. Der fünfjährige Maxios-Sohn aus dem Besitz des Stall Königsesch hatte ebenfalls mit einem aufwändigen Rennverlauf zu kämpfen und belegte aus Startbox 14 mit Hugo Besnier im Sattel noch einen hervorragenden Platz fünf. Da es sein dritter Start in Frankreich war und Early Spirit nur 1,5 Längen hinter dem Sieger ins Ziel kam, hat er vom Handicapper eine nicht ganz so günstige Marke bekommen, mit der er aber zurechtkommen sollte. Early Spirit wird seine Karriere in Frankreich nun in den Handicaps fortsetzen.

Am Sonntag gab in Düsseldorf Stall Fellows Oak Lahoma sein Debüt im D-Rennen über 2100 Meter. Der dreijährige Wallach hatte vom Start an alles gegen sich und bewies unter Martin Seidl große Moral, als er sich vom letzten Platz bis auf Rang vier vorkämpfte. Aus Startbox 1 musste Oak Lahoma nämlich fast zehn Minuten warten, bis sich die Türen endlich öffneten. So kam er schlecht auf die Beine und war nach einem weiteren Zwischenfall gezwungen, das gesamte Feld einzuholen. Diese Leistung macht Lust auf mehr.

Eindrucksvoll war dann der Sieg von North Fire im Amateurrennen, das als Ausgleich IV über 2200 Meter gelaufen wurde. Reiterin Lize Dieteren teilte sich den Ritt auf der fünfjährigen Stute aus dem Besitz von Ralf Nicolay hinter der Spitze perfekt ein und musste dann in er Geraden nur noch den nächsten Gang einlegen. North Fire war mit der günstigen Marke souverän voraus und sicherte sich einen überlegenen Sieg. Sie macht in drei Wochen in Düsseldorf weiter.

Oak Ivy stellte sich im E-Rennen über 2100 Meter vor, zeigte aber deutlich, dass sie noch sehr „grün“ ist. Die vierjährige Stute aus dem Besitz des Trainers und Florian Leimbach muss noch viel lernen und wird weiterhin in dieser Klasse an den Ablauf kommen. Im Training zeigt sie weitaus bessere Leistungen und so darf man gespannt sein, wie es mit mehr Erfahrung weitergeht.

Etwas Pech hatte zum Abschluss auch Saba Storm, der im Ausgleich III über 1400 Meter aber dennoch wieder seine Konstanz bewies. Dr. Wolf-Rainer Mehrings sechsjähriger Wallach belegte mit Andrasch Starke Platz drei, obwohl er sich unruhig in der Maschine zeigte und nach einem Satz gegen die Klappen seinen Reiter fast aus dem Sattel katapultierte. Fünf Längen hinter dem Feld nahm das Duo so das Rennen auf, kam aber zum Glück innen gut durch und endete knapp geschlagen als Dritter wieder überzeugend. Saba Storm macht ebenfalls im Handicap weiter.

          Oak Lahoma
       mit Heike Schäfer

           North Fire mit Jennifer Winn

        Meerlust mit Dajana Osterbrink

     Saba Storm mit Dajana Osterbrink

  Freak mit Monika Reichelt

„Fuego“ mit gutem Comeback – Imaran beeindruckt

30. April 2024

Hinter uns liegt abermals ein langes Rennwochenende, das schon am Donnerstag mit dem Start von Lucky Eye in Longchamp begonnen hat. Nach ihrem leichten Erfolg in einem Sieglosenrennen Ende März musste die vierjährige Golden Horn-Tochter aus dem Besitz der Lucky Stables einen großen Sprung bewältigen. Aufgrund der Ausschreibungen gab es allerdings leider kein anderes Rennen als den Prix De L’Athenee, das gepasst hätte, um ein Valeur zu bekommen. Gegen sehr starke Gegner verkaufte sich Lucky Eye unter Amazone Marie Velon als bestes deutsches Pferd in dieser Prüfung mit Platz acht aber dennoch gut. Sie hat nun mit einem Valeur von 37 eine anspruchsvolle Marke bekommen, mit der sie aber zurechtkommen sollte.

Nach rund einem halben Jahr Pause gab unser Alterspräsident Fuego del Amor in Chantilly ein grandioses Comeback in einem Handicap über etwas weite 1900 Meter. Mickaël Barzalona lieferte Michael Reichsteins zehnjährigem Wallach ein perfektes Rennen, in dem er aus dem vorderen Drittel heraus um den Sieg mitkämpfte und am Ende kurz geschlagen Dritter wurde. Fuego ist gesund aus dem Rennen gekommen und wird in auf Handicapebene oder in ähnlichen Class 3-Rennen weitermachen.

Mit großen Erwartungen ging es dann am Sonntag nach Hoppegarten, wo Gestüt Wiesengrunds Duke‘s Spirit im Ausgleich I über 2200 Meter seinen ersten Start für uns absolvierte. Der vierjährige Wallach konnte die Vorschusslorbeeren, die er im Stall nach sehr guten Arbeitsleistungen erhalten hatte, aber nicht einlösen. Nach einem perfekten Ritt von Maike Riehl konnte der Shaala-Sohn in der Geraden nicht zulegen. Nach dem Rennen stellte sich heraus, dass Duke’s Spirit mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte und wohl nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Ob dies an der Übernachtung lag, die ihn als Boxenläufer zusätzlich beschäftigt hat, wissen wir nicht, in Zukunft wird Duke’s Spirit allerdings nicht mehr über Nacht reisen, sondern am selben Tag an den Ablauf kommen.

Pericolo ist im Ausgleich III über 2400 Meter auf gutem Boden und weiterer Distanz ein sehr gutes Rennen gelaufen und zeigte sich deutlich gesteigert. Nur drei Längen vom Sieger entfernt und mit neuer Zäumung belegte der vierjährige Wallach aus dem Besitz von Martin Kronimus Platz vier – dies war ein deutlicher Fingerzeig nach oben. Mit dem Fernziel Baden-Baden, der Heimat seines Besitzers im Blick, macht Pericolo jetzt auf ähnlicher Ebene weiter.

In Krefeld begann der Tag mit dem Start von Magic Move und Mister Chi im D-Rennen über 2200 Meter. Magic Move lief unter Thore Hammer-Hansen als Vierter ein gutes Rennen, ließ aber die nötige Frische vermissen. Hajro Jusufovics dreijähriger Hengst steckte wahrscheinlich noch sein Debüt in den Knochen, blamiert hat er sich aber trotzdem nicht. Magiv Move ist damit entschuldigt und macht auf diesem Niveau weiter. Stall Dagoberts Mister Chi, der mit Lukas Delozier an den Start kam und der von der Spitze aus eigentlich ein gutes Rennen hatte, belegte Platz sechs. Warum der dreijährige Hengst am Ende abreißen lassen musste, wissen wir nicht. Mister Chi wird jetzt noch einmal ausgiebig tierärztlich untersucht, um dem auf den Grund zu gehen.

Im Ausgleich III über 2200 Meter zeigte Imaran mit Platz zwei bei seinem zweiten Start nach einer längeren Pause wieder eine starke Leistung. Unter Thore Hammer-Hansen lief der Schimmel seine Form voll aus und beeindruckte damit nicht nur uns. Andreas Hackers sechsjähriger Wallach macht nun in Baden-Baden weiter, wo er im letzten Jahr siegreich war.

          Lucky Eye mit Maike Riehl

         „Fuego“ mit Angelique Oberfeld

             Pericolo mit Klara Bolte

             Imaran mit Joelina Ahlgrimm

Solterio wieder in Topform

22. April 2024

Solterio erneut in Topform

Hinter uns liegt ein erfolgreiches Wochenende, an dem sich vor allem Solterio beim zweiten Renntag in Köln wieder in Bestform präsentierte. Los ging es aber schon einige Tage vorher in Frankreich.

Bereits am Donnerstag läutete Sombrero, der auf der französischen Prestigerennbahn Paris-Longchamp in einem Class 2-Rennen über lange 3000 Meter an den Ablauf kam, das Rennwochenende ein. Unter Weltklassejockey Mickaël Barzalona zeigte der siebenjährige Wallach aus dem Besitz von Annette Christina Bolte trotz Siegaufgewichts eine gute Leistung. Die frische, die Sombrero bei seinem Sieg in Fontainebleau Mitte März an den Tag gelegt hatte, ließ der Dylan-Thomas zwar ein wenig vermissen, dennoch lief er gegen Gegner mit deutlich höherem Valeur mit Platz vier am Ende wieder ein starkes Rennen.

In Köln konnte Klaudius in einem D-Rennen über 1850 Meter seine guten Trainingsleistungen nun auch im Rennen unter Beweis stellen. Jockey René Piechulek lieferte dem dreijährigen Hengst ein perfektes Rennen, das der Areion Sohn auf Platz drei beendete. Man sah nun deutlich, dass die 2000 Meter die Grenze seines Stehvermögens sind. Gegen starke Konkurrenz war dies eine ansprechende Leistung und das macht nicht nur uns, sondern auch Besitzer Martin Kronimus Appetit auf mehr. Klaudius hat noch Nennungen für mehrere Auktionsrennen, die er nun anpeilt.

Dr. Karl Gräfs Bavarian Princess kam im Ausgleich IV über 1850 Meter an den Start und zeigte eine deutliche Steigerung gegenüber ihrem vorherigen Laufen in Köln. Die fünfjährige Stute war erneut sehr eifrig in den Händen von Sybille Vogt, sodass sie sich nach diesem sechsten Platz nun auf kürzeren 1600 Metern versuchen wird.

In sensationeller Form zeigte sich erneut Solterio, der unter Nina Baltromei den abschließenden Ausgleich III über 2400 Meter gewinnen konnte. Die 4,5 Kilo Aufgewicht, die er für seinen Sieg vor drei Wochen erhalten hat, konnte Annette Christina Boltes siebenjähriger Wallach problemlos kompensieren und von der Spitze aus galoppierte Solterio Start/Ziel die Gegner aus den Schuhen. Für unseren Doppelsieger geht es nun im Ausgleich II weiter.

         Sombrero mit Monika Reichelt

  Klaudius mit Besitzer Martin Kronimus

Bavarian Princess mit Dajana Osterbrink

     Solterio siegt unter Nina Baltromei

Die Stallform steht

15. April 2024

An diesem Wochenende waren wir mit drei Startern in Deutschland und Frankreich unterwegs. Den Anfang machte schon am Samstag Early Spirit in Fontainebleau in einem Maidenrennen über 2000 Meter. Unter Mickaël Barzalona zeigte sich der fünfjährige Maxios-Sohn aus dem Besitz des Stall Königsesch sehr eifrig und scheiterte am Rennverlauf. Aus Startbox 13 war ein Verstecken wie schon beim letzten Start in Frankreich unmöglich, so mussten die beiden das Zepter übernehmen, konnten am Ende aber nicht entscheidend zulegen und beendeten das Rennen auf Platz neun. Early Spirit macht nun auf kürzeren Distanzen weiter und soll versuchen, beim nächsten Anlauf aus der Reserve besser ins Rennen zu finden.

In Düsseldorf zeigten die beiden Jahresdebütanten Imaran und Saba Storm einen starken Jahreseinstand. Im Ausgleich II über 2200 Meter konnte sich der treue Kämpfer Imaran trotz zunehmenden Alter und ungünstiger Startbox weiter steigern. Reiter Thore Hammer-Hansen machte das beste aus der schwierigen Startposition und brachte den nun sechsjährigen Wallach aus dem Besitz von Andreas Hacker als Zweiten, nur mit einer Nase geschlagen ins Ziel – Ein großes Kompliment an dieses tolle Pferd. Imaran wird nun über ein Zwischenziel Baden-Baden ins Visier nehmen.

Saba Storm zeigte im Ausgleich III über die Meile ebenfalls ein starkes Saisondebüt und konnte direkt an seine Vorjahresleistungen anknüpfen. Von der zweiten Stelle kämpfte sich Dr. Wolf-Rainer Mehrings sechsjähriger Wallach nur um eine ¾-Länge geschlagen ebenfalls als Zweiter über die Linie. Das macht Lust auf mehr. Saba Storm wird voraussichtlich in drei Wochen erneut in Düsseldorf an den Ablauf kommen.

     Early Spirit mit Dajana Osterbrink

 

          Imaran mit Joelina Ahlgrimm

       Saba Storm mit Andrasch Starke
                     & Jennifer Winn

Camiro & Solterio sorgen für Mega-Wochenende

8. April 2024

Obwohl das Wetter wieder nicht wie erhofft mitspielte und erneut die Rennen in Mülheim mit der Flagge gestartet werden mussten, konnten wir uns über ein Mega-Wochenende freuen.

Los ging es in Mannheim mit dem Start von Red Storm im Ausgleich IV über 2500 Meter, der das erste Mal für unseren Stall und nach einer Pause von rund 1,5 Jahren an den Ablauf kam. Etwas mehr als Platz vier wäre für Gudrun Buschs siebenjährigen Wallach vielleicht doch möglich gewesen, wenn Jockey Alexander Pietsch den Kamsin-Sohn kurz nach dem Start aufgrund einer Rempelei nicht hätte zurücknehmen müssen. Red Storm büßte so seine gute Position ein und musste das Rennen so von letzter Stelle aus angehen. In Mannheim ist dies ein schweres Unterfangen und so geht Platz vier vollkommen in Ordnung. Der Wallach hat das Rennen aber gut weggesteckt und macht nun in Steherrennen über lange Distanzen weiter.

Unser Mega-Tag in Mülheim begann mit dem Sieg von Camiro im Ausgleich II über 1400 Meter, der damit seinen Besitzer Marco Klöpper komplett für das vorherige Laufen beim ersten Saisonstart entschädigte. Der sechsjährige Tai Chi-Sohn kann mitunter etwas heftig sein und so war der Auftrag für Reiter René Piechulek, den Wallach erst einmal zu verstecken. Da aber kein anderer das Tempo machen wollte, machte René kurzerhand aus der Not eine Tugend und übernahm die Spitze. Auf seinem geliebten schweren Boden konnte Camiro nach einem perfekt eingeteilten Rennen alle Angriffe abwehren und kam sicher als Sieger ins Ziel.

Rehabilitieren konnte sich auch Solterio im Ausgleich III über 2000 Meter, der zuletzt auch am ungünstigen Rennverlauf scheiterte. Dieses Mal lief für Annette Christina Boltes siebenjährigen Wallach alles nach Plan und Jockey Thore Hammer-Hansen konnte von der Spitze aus schalten und walten wie er wollte. Der Kingston Hill-Sohn kam als überlegener Sieger ins Ziel und sorgte für den nächsten Treffer für unseren Stall. Für Solterio geht es nun entweder im Ausgleich III oder im Ausgleich II weiter.

Ein starkes Debüt gab Magic Move im D-Rennen über 2000 Meter. In einem Feld voller Derby- und Diana-Kandidaten konnte sich Hajro Jusufovics Hengst nach einem perfekten Rennverlauf mit René Piechulek im Sattel Platz drei schnappen und erhielt dafür viel Lob. Der Masar-Sohn macht auf diesem Level weiter und behält auch seine Derbynennung.

Red Storm mit Klara Bolte

  Camiro mit Svenja Schulz

          Solterio mit seiner ständigen
      Arbeitsreiterin Dajana Osterbrink

     Magic Move mit Antonia Beekmanns
                   und René Piechulek

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