news_header_1190x410

North Fire bestätigt Aufgewicht

3. Januar 2024

Nach ihrem überlegenen Sieg bei ihrem Sandbahndebüt kam am vergangenen Wochenende Ralf Nicolays North Fire erneut in Dortmund an den Start. Trotz Aufgewicht und einem ungünstigen Rennverlauf konnte die vierjährige Feuerblitz-Tochter im Ausgleich IV über 2500 Meter ihren Treffer bestätigen. Gegen den Sieger Schael war an diesem Tag kein Kraut gewachsen, doch North Fire hat uns mit dieser Leistung sehr viel Freude bereitet. Den nächsten Start könnte die Stute als Halbschwester unserer Gruppesiegerin Nica bereits am kommenden Sonntag oder in drei Wochen erneut auf der Dortmunder Sandbahn absolvieren.

     North Fire im Portrait

North Fire überlegene Siegerin auf der Sandbahn

15. Dezember 2023

Ihr Dortmunder Sandbahndebüt konnte North Fire am vergangenen Wochenende direkt in einen überlegenen Sieg verwandeln. Als Halbschwester unserer Gruppesiegerin Nica galten Ralf Nicolays vierjähriger Stute schon immer größere Hoffnungen und nun kam sie nach einigen Platzierungen endlich zu ihrem wohlverdienten Treffer. Auf der recht nassen Sandbahn zeigte North Fire im Ausgleich IV über 2500 Meter unter Thore Hammer-Hansen schon recht früh, dass sie alle Gegner im Griff haben würde. Die frische Siegerin ist gesund aus dem Rennen gekommen und wird voraussichtlich am 30. Dezember in Dortmund noch einmal in einem ähnlichen Rennen an den Start kommen.

           North Fire

 

 

Solterio bestätigt starke Form

2. November 2023

Am Reformationstag kam Solterio in Halle an den Start und untermauerte seine glänzende Gesamtform im Ausgleich III über 2200 Meter. Auch auf kürzerer Distanz konnte der sechsjährige Wallach des Stall Leineblicks sich mit Rang zwei eine gute Platzierung sichern. Lange kämpfte Solterio mit Maxim Pecheur um den Sieg und sah auch kurzzeitig wie der Sieger aus. „Hut ab“ vor diesem Pferd auch weiterhin so konstante Formen in der zweiten Jahreshälfte zu zeigen. Wie es für Solterio weitergeht, wird in den kommenden Tagen entschieden.

 

Solterio mit Maxim Pecheur
und Dajana Osterbrink

Camiro auf seinem Boden der „Kracher“

30. Oktober 2023

Am vergangenen Wochenende machten sich vier Pferde aus unserem Stall auf den Weg nach Köln. Den Anfang machte Mister Chi, der im Rennen für zweijährige Pferde über 1850 Meter sein Lebensdebüt gab. Unter Maxim Pecheur kam der Hengst aus dem Besitz des Stall Dagobert gut aus der Startmaschine ab, vertrat sich aber schon im ersten Bogen und verlor komplett seine Aktion. Mister Chi ist damit für dieses Laufen entschuldigt.

Meerlust hatte im Rennen für dreijährige Sieglose über 2400 Meter einen perfekten Rennverlauf, der ihr von Michael Cadeddu serviert wurde. Es stellte sich aber heraus, dass ihr die Distanz auf dem schweren Boden einfach zu weit wurde. Ursula und Peter Nientiedts Zarak-Tochter wird daher auf 2000 Meter gehen und vielleicht noch einmal in Frankreich an den Ablauf kommen.

Das Highlight des Tages war natürlich die starke Vorstellung von Camiro im Ausgleich II über 1400 Meter. Auf seinem geliebten schweren Boden befand sich Marco Klöppers fünfjähriger Wallach schnell auf der Siegerstraße. Sibylle Vogt hat alles richtiggemacht und in der Geraden sehr besonnen reagiert. Camiro soll nach diesem tollen Treffer noch einmal in München an den Start kommen.

Omesha zeigte im E-Rennen über 2200 Meter ebenfalls eine starke Leistung. Werner Neus vierjährige Stute hat gezeigt, dass sie den schweren Boden mag und konnte sich nach einer guten Einteilung von René Piechulek Platz drei schnappen. Lange Zeit sah Omesha sogar wie die moralische Siegerin aus, am Ende wurde der weg aber etwas zu weit. Sie macht jetzt in Mülheim über 2000 Meter weiter.

               Mister Chi

                           Meerlust

                           Camiro

                           Omesha

Wild Run mit starkem Handicapdebüt

24. Oktober 2023

Am vergangenen Wochenende vertraten nur drei Starter unseren Stall bei den Renntagen in Krefeld und Hannover und man merkt, dass die Grasbahnsaison sich dem Ende zuneigt. Los ging es mit dem Start von Wild Run in einem Krefelder Ausgleich II über 2050 Meter und Stall Adeles Hengst zeigte in dieser Klasse nur knapp hinter dem Drittplatzierten ein sehr gutes Handicapdebüt. Unter Jockey Michael Cadeddu musste der Dreijährige außerdem einen ungünstigen Rennverlauf kompensieren, denn anfangs war das Tempo deutlich zu schnell und später gab es ein Bummelrennen. In der Geraden musste Wild Run so von hinten ansetzen und konnte noch Boden gutmachen. Mit diesem Auftritt sind wir sehr zufrieden.

Family Affair hatte im Ausgleich IV über 1400 Meter früh nichts mehr hinzuzusetzen. Die hübsche Fuchsstute, die aufgrund ihres freundlichen Charakters und ihres guten Exterieurs für alle Sparten der Reiterei geeignet ist, wird ihre Aufgabe künftig im Reitsport finden.

North Fire kam beim großen Saisonfinale in Hannover im abschließenden Ausgleich IV über 2400 Meter an den Start. Nach einem idealen Rennverlauf passierte Ralf Nicolays vierjährige Stute unter Maxim Pecheur als Achte die Ziellinie. North Fire hat gezeigt, dass sie mit dem weicheren Boden gut zurechtkommt und auch die Marke ist günstig. Sie macht deswegen im Handicap weiter und könnte in drei Wochen in Krefeld weitermachen.

  Wild Run mit Maike Riehl

   North Fire mit Klara Bolte

„Fuego“ weiterhin mit dem nötigen Feuer

20. Oktober 2023

Fuego del Amor zeigte bei seinem knappen dritten Platz in einem Altersgewichtsrennen über 1500 Meter in Deauville die wohl beste Leistung der vergangenen zwei Jahre. Unter Höchstgewicht konnte Michi Reichsteins neunjähriger Wallach das Aufgewicht bestätigen, dass er nach seinem Sieg in Chantilly erhalten hatte. Unter Mickael Barzalona kam „Fuego“ aus Startbox 10 als letztes Pferd in die Gerade, musste aus der äußeren Spur etliche Meter gut machen und konnte sich noch bis auf eine Nasenlänge herankämpfen. „Hut ab“ vor diesem treuen Pferd.

     „Fuego“ in Deauville

Starke Platzierungen in Baden-Baden

20. Oktober 2023

Die Ereignisse rund um Fellow haben das Wochenende in Baden-Baden selbstverständlich überschattet und die richtigen Worte für die Rückschau der letzten Tage zu finden, ist nicht leicht. Dabei zeigte Meerlust zum Auftakt im D-Rennen über 2200 eine starke Leistung und konnte mit Platz drei abermals Akzente setzen. Encki Ganbat servierte Ursula und Peter Nientiedts dreijähriger Zarak-Tochter ein gutes Rennen, obwohl Meerlust das langsame Tempo nicht besonders entgegenkam. In der Geraden fand das Duo den Weg zunächst versperrt, das hat sicherlich den Sieg gekostet und für uns ist Meerlust die moralische Siegerin dieser Prüfung. Für die Stute geht es am 28. Oktober in Köln weiter.

Auch Imaran zeigte einmal mehr, dass ihm der Badener Kurs besonders gut liegt. Im Ausgleich III über 2400 bestätigte Andreas Hackers fünfjähriger Wallach das wieder einmal mit Platz zwei. Thore Hammer-Hansen und Imaran hatten aber ebenfalls ein wenig Pech, denn noch im Schlussbogen wurde das vor dem Duo liegende Pferd nach hinten durchgereicht und es musste der weite Weg außenherum in Kauf genommen werden. Das könnte den Sieg gekostet haben. Imaran geht nun gesteigert in die Winterpause und wir freuen uns sehr auf das kommende Jahr mit dem sympathischen Schimmel.

Für Omesha war der Rennverlauf am Sonntag ebenfalls nicht ideal und wir hatten uns im E-Rennen über 2000 Meter schon ein wenig mehr ausgerechnet. Enttäuscht hat die vierjährige Stute aus dem Besitz von Werner Neu aber nicht, denn trotz des anfänglich zu schnellen Tempos konnte sie sich mit Qualität und Stamina unter René Piechulek am Ende Platz drei schnappen. Auch Omesha wird noch einmal in Köln an den Ablauf kommen.

Wildfang ließ bei seinem Start im Ausgleich II über 1800 Meter seine typische Wildheit vermissen und das obwohl der siebenjährige Wallach von Dr. Hubertus Diers u. a. von Thore Hammer-Hansen gesteuert ein optimales Rennen hatte. Wildfang wird nun Mitte November nach Frankreich reisen und dort in einem Verkaufsrennen starten.

     Imaran mit Klara Bolte

Omesha mit Kira Kaschek

    Meerlust

Farewell Fellow

20. Oktober 2023

Abschied zu nehmen fällt immer schwer, aber der Verlust des von uns allen geliebten Fellow trifft nicht nur das Team des Rennstalls Bolte und die Besitzer rund um Heike und Eugen Schäfer, sondern wohl den gesamten deutschen Galopprennsport sehr. Nach acht Siegen und einem GAG von 91 Kilo sollte der Start in der Badener The Länd Trophy am vergangenen Wochenende Fellows erster Versuch auf Gruppeebene werden. Wir alle haben diesem Tag entgegengefiebert und wollten den sympathischen Wallach seine volle Klasse ausspielen sehen, die er uns immer wieder, nicht nur im Training, bewiesen hat. Eine Verletzung im Schlussbogen machte alle Hoffnungen zunichte und wir möchten uns verabschieden, von einem einzigartigen Pferd, einem Ausnahmesportler und einem wahren Freund. „Farewell Fellow“, es gibt wohl niemanden, der dich kannte, der dein freundliches Gesicht im Stall nicht vermissen wird und keine Worte dieser Welt können ausdrücken, wie dankbar wir sind, dass du bei uns warst. Besonders fehlen wirst du auch deinem Freund Kongo, mit dem du jeden Tag mehrere Stunden Koppelzeit genossen hast.

  Fellow mit Heike Schäfer und Klara Bolte

Saba Storm weiterhin in Form, Solterio zeigte Riesenleistung

9. Oktober 2023

Das Rennwochenende begann am Samstag in Dortmund mit dem Debüt von Klaudius, der in einem Rennen für zweijährige Pferde über 1800 Meter erstmals an den Ablauf kam. Der Hengst aus dem Besitz von Martin Kronimus kam gut aus der Maschine, war aber noch ein wenig grün, sodass er unter Lukas Delozier mit ein paar Längen Abstand in die Gerade kam, diesen aber noch aufholen konnte und das Rennen auf Platz vier beendete. Der Areion-Sohn hat dabei gezeigt, dass ihm weitere Distanzen liegen und er könnte sich in diesem Jahr noch einmal in Mülheim über 2000 Meter vorstellen.

Mit großen Erwartungen ging Camiro im Ausgleich II über 1600 Meter auf die Reise. Nach einem schlechten Start versuchte Lukas Delozier im Sattel von Marco Klöppers fünfjährigem Wallach außen schon eingangs des Bogens Boden gutzumachen. Dieser Plan ging leider nicht auf, sodass Camiro für dieses Laufen entschuldigt ist. Er könnte nun in drei Wochen in Köln an den Start kommen, wo er auch sein geliebtes weiches Geläuf vorfinden sollte.

In Köln verabschiedete sich am Sonntag Miss Tick nach drei Siegen und insgesamt 13 Platzierungen im Ausgleich IV über 2200 Meter von der Rennbahn. Obwohl Maike Riehl der Stute des Stall Königsesch erneut ein gutes Rennen servierte, konnte die siebenjährige Stute nicht im Endkampf mitmischen. Wir bedanken uns für viele tolle Jahre bei der treuen Miss Tick, die uns stets viel Freude bereitet hat. Es wird nun ein Platz als Zuchtstute oder Freizeitpferd gesucht.

Autumn und Andrasch Starke erwischten im Ausgleich I über 1850 Meter einen idealen Rennverlauf. Stall Steintors sechsjähriger Wallach ließ aber dennoch die gewohnte Spritzigkeit vermischen und wird nach zwei Siegen und zwei Platzierungen bei fünf Starts in 2023 in die wohlverdiente Winterpause gehen.

Saba Storm präsentierte sich hingegen erneut in Hochform und zeigte im Ausgleich III über 1400 Meter wieder einmal eine ansprechende Leistung. Mangels anderer Aufgaben kam der fünfjährige Wallach aus dem Besitz von Dr. Wolf-Rainer Mehring auf diesem kürzeren Weg an den Start und musste auch noch einen ungünstigen Rennverlauf kompensieren. Jockey Andrasch Starke war nach dem Rennen aber überzeugt, auf der Meile wieder auf der Siegerstraße zu sein. Ob Saba Storm in diesem Jahr noch einmal an den Start kommt, wird in den kommenden Tagen entschieden.

Die Krönung des Renntages war aber die Vorstellung von Solterio in einem stark besetzten Ausgleich III über 2400 Meter. Maxim Pecheur lieferte dem sechsjährigen Wallach des Stall Leineblick von der Spitze aus einen perfekten Rennverlauf und dieser zeigte sich als Zweiter zu Northern Eagle deutlich gesteigert. Solterio kommt auch auf schwerem Geläuf zurecht und wurde im Sommer geschont, so lassen sich sicherlich noch einige passende Aufgaben für den Wallach finden. Möglich ist ein Start am Reformationstag in Halle.

 

 

 Klaudius mit seinen Besitzern
         und Svenja Schulz

Klaudius mit Svenja Schulz

    Miss Tick beendet ihre Rennkarriere

  Solterio mit Maxim Pecheur
      und Dajana Osterbrink

Sombrero im längsten Listenrennen, Wildfang mit Pech

4. Oktober 2023

Sombrero versuchte sich am vergangenen Wochenende im Silbernen Band der Ruhr, dem mit 4000 Metern längsten Listenrennen Deutschlands. Der Tag in Mülheim begann voller Vorfreude, denn wir haben mit einer guten Leistung des Sechsjährigen gerechnet, der als riesiger Steher mit der Distanz eigentlich keine Probleme hätte haben sollen. Warum Sombrero und Maxim Pecheur nicht in den Endkampf eingreifen konnten, ist nicht abschließend zu klären. Rückblickend hatte er aber ein großartiges Jahr mit zwei Siegen im Ausgleich II und vielen guten Platzierungen. Ob Gestüt Hof Vesterbergs Wallach nun in die Winterpause geht oder noch einmal in Frankreich in einem Steherrennen eingesetzt wird, klärt sind in den nächsten Tagen.

Der zweite Starter des langen Wochenendes war Wildfang, der sich mit Thore Hammer-Hansen im Sattel im Ausgleich II über 2000 Meter versuchte. Mit Platz fünf präsentierte sich der siebenjährige Wallach aus dem Besitz von Dr. Hubertus Diers u. a. besser als beim letzten Start in Baden-Baden und das, obwohl ein Zwischenfall in der Startmaschine dafür sorgte, dass Wildfang einen denkbar schlechten Start erwischte. Thore Hammer-Hansen hat das Beste aus der Situation gemacht und hat ihn nach Order aus der Reserve geritten. Ohne den Schreckmoment zu Beginn des Rennens, bei der sich Wildfang zum Glück nicht schwer verletzte, hätte er sicher weiter vorne landen können. Da der Wallach weichen Boden liebt, wird er noch einmal in Baden-Baden an den Ablauf kommen.

   Wildfang mit Anna Bolte

       … und im Training

Nächste Seite »