Juli 21st, 2025
Mit großen Erwartungen traten wir am vergangenen Sonntag die Reise nach Berlin-Hoppegarten an, denn dort sollte Ralf Nicolays North Fire nach einer kurzen Pause ihr Comeback im Ausgleich III über 2200 geben. Die sechsjährige Stute hatte sich im Training von ihrer besten Seite präsentiert und war topfit. Unter Miki Cadeddu scheiterte die Feuerblitz-Tochter dann aber am Rennverlauf und beendete das Rennen als Sechste. Die Schimmelstute muss in Zukunft mehr aus der Reserve heraus geritten werden, dies wurde schon beim letzten Start in Düsseldorf deutlich, war aber nicht umzusetzen. Für North Fire geht es nun voraussichtlich in Hannover weiter.
Mademoiselle Rouge hingegen konnte die gute Form aus Hannover mit nach Hoppegarten bringen. Stall Azurs dreijährige Stute belegte im Ausgleich IV über 2200 Meter gegen die älteren Pferde Platz vier und blieb mit Miki Cadeddu im Sattel nur eine halbe Länge hinter dem Drittplatzierten. Nach dem Rempler in Hamburg, bei dem Miki aus dem Sattel musste, ist dies für die Shamalgam-Tochter ein tolles Ergebnis.
In Bad Harzburg waren wir am letzten Sonntag ebenfalls mit drei Pferden vertreten. Im Verkaufsrennen über 1550 Meter machte Saba Storm für Besitzer Dr. Wolf-Rainer Mehring den Anfang. Bei dem siebenjährigen Wallach hatten wir uns bereits im Vorfeld für eine Änderung der Taktik entschieden, da der Footstepsinthesand-Sohn nicht aus der Offensive nicht wie gewohnt seine beste Leistung abspulen konnte. Jockey Eduardo Pedroza bekam daher die Order von Hinten aus anzugreifen und Saba Storm schien dies zu gefallen, denn er belegte nicht weit vom Sieger geschlagen Platz drei. Dies macht Lust auf mehr, da die vor ihm platzierten Pferde im GAG höher standen.
Bei Freigeist hatten wir im Ausgleich III über 1550 Meter eigentlich mit einem Sieg gerechnet. Stall Fellows vierjähriger Hengst lief unter Eduardo Pedroza aber auch als Dritter ein sehr gutes Rennen. Man hat nämlich deutlich gesehen, dass der Best Solution-Sohn auf dem eigenwilligen Harzburger Kurs mit der schnellen Pace zu kämpfen hatte. Freigeist musste so in der Geraden vom letzten Platz aus aufholen, kam aber nicht mehr ganz hin. Für ihn geht es in Düsseldorf oder Hannover weiter.
Ein sehr unglückliches Rennen hatte hingegen Waldulm im Ausgleich IV über 2800 Meter, denn Ursula und Peter Nientiedts dreijährige Stute sollte die Prüfung auf dieser weiten Distanz eigentlich aus dem Vordertreffen angehen. Die Isfahan-Tochter hatte so trotz eines kleinen Feldes unter Eduardo Pedroza einen sehr unruhigen Rennverlauf, lief aber als Vierte definitiv auch nicht enttäuschend. Man sah aber auch deutlich, dass Waldulm auf diese langen Wegen zurechtkommt. Dies bestätigte auch Eduardo Pedroza, für den die Stute sogar auf noch weiterer Distanz an den Start gehen könnte.