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Die 2019er: Early Spirit

Februar 25th, 2021

Der dunkelbraune Hengst wurde auf dem Gestüt Evershorst geboren und wuchs dort auch auf. Er ist der Sohn von Early Morning, die in Besitzergemeinschaft mit Ralf Nicolay den zur Gruppe III gehörenden Stutenpreis in Hannover 2015 für sich entscheiden konnte. Insgesamt gewann Early Morning sieben Rennen und war achtmal platziert, eine echte Kämpferin mit großem Herz, die sich aus dem Ausgleich IV kommend bis auf besagten Gruppesieg steigert. Early Spirit verkörpert den nicht zu großen, aber sehr kräftigen Typ. Vom Charakter her ist er eher sensibel, dabei aber immer ehrlich im Umgang. Er ist ein Pferd für die nächste Saison.

 

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Die 2019er: Stratege

Februar 25th, 2021

Stratege ist ein Dunkelfuchs von Lucky Lion aus der Semina. Der elegante Hengst ist das letzte Produkt von seinem Züchter Gestüt Hof Vesterberg der Familie Klöber. Wahrscheinlich wird Stratege erst dreijährig an den Start kommen, er befindet sich zur Zeit mitten im Wachstum und wird daher behutsam aufgebaut. Wir sehen in ihm ein Pferd, das vermutlich auf 2.000 Metern seine Idealdistanz finden wird. Erfreulich wäre es, wenn Stratege seinem Halbbruder Santurin, erprobtes 90 GAG Pferd, nacheifern würde.

 

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Die 2019er: Freaky Love

Februar 24th, 2021

Freaky Love, aufgewachsen im Gestüt Evershorst, ist eine nicht zu große, doch sehr kompakte, kräftige Stute. Charakterlich einwandfrei ließ sie sich ohne Probleme einreiten und trabte bereits nach einer Woche alleine unter dem Reiter in der Halle. Interessant ist, dass ihre Großmutter Forlea gleich beim Debüt unter Trainers Order mit Jozef Bojko gewann und ihre Karriere ein Jahr später mit einem überlegenen Sieg im Ausgleich II unter demselben Reiter  beendete. Das Ganze ist nun bereits 21 Jahre her… Freaky Love wird im Herbst debütieren. Sowohl ihre Mutter als auch ihre Großmutter waren reine Sprinterinnen.

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Die 2019er: North Fire und Taranis

Februar 16th, 2021

North Fire wurde bereits als Fohlen von Ralf Nicolay erworben, da sie die Schwester seines Erfolgspferdes Nica ist. Gemeinsam mit einer Altersgefährtin, einer noch namenlosen Stute aus der Andromeda im Besitz von Herrn Stecklein, wuchs sie auf unseren Lengericher Koppeln auf. Wie ihre Schwester Nica zeigt North Fire bereits jetzt Talent, wird aber noch Zeit benötigen.

Taranis ist ein kompakter, kräftiger Typ. Der Hengst wurde von seinem Besitzer Herrn Stagl selbst gezogen. Er verkörpert Frühreife und wurde dementsprechend auch in zwei Auktionsrennen eingeschrieben. Mit einem tollen Charakter ausgestattet ist er bereits an der Startmaschine ein echter Profi.

Die weiteren Kurzprofile unserer zehn Zweijährigen folgen in Kürze!

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oben: North Fire; unten: Taranis

Der Jahrgang 2019: Sea Of Hope und Lirac

Februar 16th, 2021

Noch hatten wir 2021 keinen Starter auf der Bahn, aber das Jahr ist ja noch jung. Der Nachwuchs steht bereits in den Startlöchern. Die letzten Tage waren wir wetterbedingt etwas ausgebremst, aber mit nun wieder steigenden Temperaturen kann das Training bald auch wieder draußen und nicht nur in der Halle stattfinden. Hier ein paar erste Impressionen unserer Youngster.

Sea Of Hope ist ein sehr großrahmiger Hengst von Pomellato. Er wurde bewusst auf der Auktion als Bruder von Sea Of Joy von Herrn und Frau Schröder gekauft. Er genießt den täglichen mehrstündigen Gang auf den Paddock neben seinem dreijährigem Kumpel Talbot (Besitzer Herrn und Frau Nientiedt) und präsentiert sich unter dem Reiter sehr nervenstark und kooperativ.

Lirac ist der Neuzugang von Herrn und Frau Nientiedt, ebenfalls auf der Auktion in Baden-Baden erstanden. Der Hengst ist eng verwandt mit unserem Stallcrack Los Campanos (Besitzer Herr Schmidt). Charakterlich ein sehr aufgeweckter und munterer Kerl, aber überzeugend durch seine ehrliche Art. Lirac könnte durchaus zweijährig an den Start kommen, er ist auch für das Münchner Auktionsrennen eingeschrieben.

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oben: Sea Of Hope; unten: Lirac (mit Besitzern Herrn und Frau Nientiedt)

Fuego del Amor bei Dubai Racing Carnival

März 8th, 2020

Am 2. Weihnachtsfeiertag begann für Fuego del Amor und sein Team das Abenteuer Dubai. Nach zwei Tagen Quarantäne in Newmarket ging der Flieger ab London nach Dubai. Dort wurde der Wallach direkt von seinem Besitzer Michael Reichstein in Empfang genommen und umsorgt. Reichstein, selbst Amateurrennreiter, absolvierte mit dem Fuego die ersten ruhigen Arbeiten in Eigenregie. Arbeitsreiterin Elisabeth Schindewolf und der Trainer reisten dann am 02.01. hinterher. Auf dem Plan bis Ende Februar standen drei Handicap Rennen auf der Grasbahn, die jeweils mit 120.000 $ dotiert waren. Los ging es am 09. Januar über 1600 Meter, der Trainer weilte bereits seit einigen Tagen davor vor Ort und begleitete seinen Schützling bei den Abschlussarbeiten. Als einer der letzten Außenseiter belegte er den 6. Platz und verdiente dabei 2.500 §. Im zweiten Rennen über 1400 Meter, vier Wochen später, zeigte Fuego seine beste Leistung, indem er knapp geschlagen Fünfter, die Abstände waren Kopf-Kopf-Kopf-Kopf, verdiente er unter seinem Reiter S. Hitchcott war. Der letzte Start erfolgte am 20. Februar, wo er nach einem sehr aufwendigen Rennen an der Außenseite leider nur Achter wurde. Alles in allem war dieser Trip ein sicherlich unvergessliches Erlebnis. Nicht möglich gewesen wäre dies ohne unser top eingespieltes Team unter der Leitung von Assistenztrainerin Monika Reichelt, das die Pferde zu Hause während der Tage, in denen der Trainer bei den ersten beiden Starts in Dubai weilte, hervorragend betreute. Fuego del Amor, mittlerweile wieder gut gelandet, hat sich bestens wieder in seiner vertrauten Umgebung akklimatisiert.

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Fuego Del Amor mit M. Reichstein

Seriensieger Ricardo

September 25th, 2019

Sein drittes Rennen in Folge und somit sein insgesamt fünftes Rennen in diesem Jahr konnte Ricardo gewinnen. Im Ausgleich III Anfang des Jahres gestartet, gewann er nun auf höchster Handicap-Marke beim Kölner Europa-Meeting. Unter René Piechulek fiel der jetzige Sieg zwar nach Kampf aus, allerdings war der Rennverlauf denkbar aufwendig. Um nach schlechtem Start an die Spitze, seine Lieblingsposition, zu kommen, musste Ricardo im Tribünenbogen etliche Meter mehr galoppieren, was dann auch den knappen Sieg mit einer halben Länge erklärt.

Archer Rock auf Idealdistanz

September 25th, 2019

Da für den Riesensteher Archer Rock bei seinen letzten beiden Starts die Distanzen sichtlich zu kurz waren, wobei wir angesichts mangelnder Ausschreibungen keine andere Wahl hatten, konnte der Wallach nun endlich auf seiner Idealdistanz an den Start gehen. Unterwegs an zweiter Stelle liegend, kämpfte Archer Rock unter B. Murzabayev die führende Linnova noch leicht nieder. Der nächste Start könnte in vier Wochen im Ausgleich II über 2.800 Meter in Hoppegarten erfolgen. Wir hoffen auch, mit dem in Frankreich gezogenen Wallach in seinem Geburtsland passende Steherrennen zu finden.

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Stutenpower in Hannover

September 25th, 2019

Selten gesehenen Speed-Wirbel zeigte die dreijährige Maxios-Tochter Dolcetta bei ihrem dritten Start in Hannover. Mit ihrem Reiter Encki Ganbat lag sie zunächst in einem schnell gelaufenen Rennen im Mittelfeld, um ungefähr dreihundert Meter vor dem Ziel ihren Speed zu zeigen und ihre Gegner förmlich zu überrennen. Die Siegdistanz von 2.200 Meter scheint indes ganz im Sinne der Steherin zu sein. Wir werden der Stute bewusst etwas längere Pausen zwischen den Rennen geben, das wir davon überzeugt sind, dass sie sich mit zunehmendem Alter stetig verbessern wird.

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Auenwolf gleich noch einmal

September 25th, 2019

Nach Berlin-Hoppegarten ging die Reise am 14. September, Auenwolf und Suarez waren mit von der Partie. Nachdem Auenwolf in Baden-Baden beim letzten Start nach einer Kampfpartie knapp gewonnen hatte, setzte er nun noch eins obendrauf. Diesmal handelte es sich um einen Ausgleich I über 1.800 Meter. Unter seinem Reiter B. Murzabayev konnte er diesmal relativ leicht alle Gegner abwehren. In einem schnell gelaufenen Rennen lag er unterwegs an zweiter Stelle und konnte den Führenden bereits vor Erreichen der Zielgeraden ablösen. Auenwolf wird am 3. Oktober wieder in Hoppegarten und wieder im Ausgleich I an den Start kommen.

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Große Woche in Baden-Baden

September 6th, 2019

Auenwolf wiederholt den Vorjahressieg! Nachdem der Wallach bei seinem Jahresdebüt vor drei Wochen noch etwas rückständig gewesen war, präsentierte er sich nun in Iffezheim von ganz anderer Seite. In einem sehr schnell gelaufenen Rennen positionierte Adrie de Vries in an zweiter Stelle. Nach langer Kampfpartie die gesamte Gerade hinunter passierte Auenwolf mit einem knappen Vorteil als Erster den Zielpfosten. Der nächste Start ist in drei Wochen im Ausgleich I in Hoppegarten vorgesehen.

Alenza brilliert! Sehr beeindruckend gewann die dreijährige Pastorius-Tochter ihr Rennen am dritten Tag es Meetings. Bei dem vorherigen Start war sie bereits sehr gut gelaufen, kam leider sehr spät auf freie Bahn und wurde daher unglückliche Zweite. Diesmal war der Rennverlauf auf ihrer Seite. Mikki Caddedu konnte bereits recht früh in der Geraden die Bemühungen einstellen – zu überzeugend war ihr Speed!

Nica Zweite im Gruppe II! Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken wir auf das Oettingen-Rennen zurück. Die immer verlässliche Stute lief das Rennen ihres Lebens und blieb nur einen Kopf geschlagen hinter dem Godolphin-Sieger Vintager. Wir peilen als nächsten Start das Gruppe III-Rennen in Düsseldorf an.

Ricardo again and again and again! Mit glänzender Gesamtform reiste Ricardo an die Oos. In einem stark besetzten Ausgleich II schickte René Piechulek den sechsjährigen Wallach resolut an die Spitze, um das Tempo schon recht früh zu Beginn der Geraden noch höher zu schrauben. Sehenswert, wie keiner seiner Gegner ihm folgen konnte. Dies war bereits der vierte Sieg in diesem Jahr und davon der dritte Ausgleich II. Nun geht es auf höchster Handicap-Ebene in Köln weiter.

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Ricardo unter Maxim Pecheur

Feuerlilie blüht auf

September 6th, 2019

Sehr beeindruckend war der Sieg von Feuerlilie in Düsseldorf am 04.08. im Ausgleich III. In einem stark besetzten Rennen kam Feuerlilie nach einem schlechten Start überhaupt nicht ins Rennen. Unterwegs lag sie ziemlich weit außen im hinteren Bereich und musste so manchen Meter mehr galoppieren. Besonders auf der Düsseldorfer Dreiecksbahn ist man dann bekanntermaßen meist auf der Verliererstraße. Den widrigen Umständen trotzend zog die Stute an der Außenseite stark an und überrollte das ganze Feld. Unsere andere Starterin in diesem Rennen, die Stute Alenza, belegte den zweiten Platz. Für die Neueinsteiger im Rennsport, das Ehepaar Blase, war dies der vierte Sieg mit Feuerlilie, die erst seit Juni letzten Jahres in ihrem Besitz steht.

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Atlanta im Harz

Juli 30th, 2019

Wie im Vorjahr gestaltete Atlanta ihren Ausflug in den Harz siegreich. Während es im letzten Jahr nach Wolkenbrüchen eine weiche Bahn war, kam sie in diesem Jahr nach tagelanger Hitze auch auf hartem Geläuf zu ihrem Recht. Von zweiter Stelle aus griff René Piechulek eingangs der Geraden den Führenden an und klärte recht schnell die Sachlage. Atlanta gewann leicht mit zwei Längen. Das nächste Ziel der Stute ist – die Schwere der Aufgabe ist uns durchaus bewusst – das Gruppe II Rennen für Stuten in Baden-Baden.

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Ricardo again and again

Juli 30th, 2019

Im ersten Rennen des Tages am 6. Juli in Hamburg kamen Ricardo und Quintarelli an den Start. Im kleinen Fünfer-Feld war Ricardo nicht unerwartet der Favorit der Wetter.  Dieses Vertrauen konnte der Wallach auch problemlos einlösen. René Piechulek beorderte ihn direkt nach dem Start an die Spitze und konnte in der Geraden die Angriffe der Gegner bequem kontern. Sehr erfreulich war, dass auch unser zweiter Starter Quintarelli als Dritter eine sehr starke Leistung zeigte. Die angelegten Scheuklappen erfüllten ihren Zweck. Obwohl leicht von seinem Stallgefährten in der Zielgeraden behindert, packte er immer wieder an und war im Ziel nur um Nase vom Zweiten unglücklich geschlagen. Beide Pferde könnten sich am 18. August in Düsseldorf wieder treffen.

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Ricardo (links) mit Empire Hurricane

3. Tag Hamburg

Juli 1st, 2019

Mit nur einem Starter ging es am heutigen Montag in Hamburg weiter. Alenza sorgte für eine 100%ige Ausbeute. Im vierten Rennen des Tages, einem Ausgleich III über die Derby-Distanz, startete sie unter Mikki Cadeddu als Favoritin. Der Jockey verließ sich bezüglich der Renntaktik ganz auf die Speedfähigkeiten der Stute und lag zunächst entspannt im Mittelfeld. Nach einem kleinen Durchhänger Mitte des Schlussbogens mobilisierte Alenza ihre Reserven und kam an der Außenseite frei liegend in einem Wimpernschlag-Finale knapp zum Zug. Ein etwas schnelleres Rennen wäre für sie sicherlich noch besser gewesen. Auch für Alenza geht es im Handicap in Kürze weiter.

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Alenza mit dem Ehepaar Nientiedt