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Drei Siege in Hannover – Manon Des Bois macht Hattrick komplett

August 24th, 2026

Da der Renntag in Düsseldorf abgesagt werden musste, durfte unser Team am vergangenen Wochenende eine wohlverdiente Sommerpause einlegen. Über all die Aufregung um die Wildschweine, die das Geläuf am Düsseldorfer Grafenberg verwüstet haben, haben wir aber nicht den Nachbericht aus Hannover vergessen. Von der Neuen Bult gibt es nämlich jede Menge zu erzählen, immerhin erinnerte der Renntag sehr an die Geschehnisse von vor 2 Jahren. Damals konnten wir nämlich ebenfalls drei Sieger feiern, die 2026er-Ausgabe konnte dies aber noch einmal toppen, denn es kamen noch einige Platzierungen hinzu.

Den Anfang machte zunächst Idika, die gegenüber ihrem Debüt auf etwas kürzerem Weg, genauer gesagt über 2000 Meter und nicht über 2200 Meter antrat. Die Protectionist-Tochter, die schon im Training einen guten Eindruck hinterlassen hatte, bewies dann auch, dass ihr diese Distanz besser liegt. Mit Miki Cadeddu an Bord belegte die Dreijährige in diesem Rennen D-Rennen für Stuten Platz vier und war dabei nicht weit von der Zweitplatzierten entfernt. Weiter geht es für Andreas Hackers Idika in Kürze in Köln in einer ähnlichen Aufgabe.

Im Rennen für vierjährige und ältere Pferde kam Stall Fellows Albertina, die in diesem Jahr nur gute Leistungen gezeigt hat und dabei mehrfach am Sieg vorbeischrammte, an den Start. Mit Miki Cadeddu im Sattel erwischte die Polish Vulcano-Tochter trotz der äußeren Startbox einen sehr ökonomischen Rennverlauf und kam mit viel Speed in die Gerade. Die vierjährige Stute kämpfte bis zum Schluss um den Sieg und beendete das Rennen nur mit einem kurzen Kopf Rückstand auf Platz zwei. Wir hoffen nun, dass Albertina ihren wohlverdienten ersten Treffer bei ihrem nächsten Start in Baden-Baden feiern kann.

Für einen „Bolte-Einlauf“ im Ausgleich II über 1600 Meter sorgten anschließend Freigeist und Lucky Shawna, die gemeinsam in dieser anspruchsvollen Prüfung an den Start gegangen waren. Sowohl Stall Fellows Freigeist (Enzo Crublet) als auch Lucky Stables Lucky Shawna (Miki Cadeddu) hatten ein ideales Rennen, am Ende hatte der fünfjährige Wallach Freigeist aber ein wenig mehr Glück: Er erwischte in der Geraden eine Lücke, startete durch und gewann dann sicher.

Lucky Shawna beendete das Rennen auf Platz zwei, setzte sich dabei aber trotz einer Pause von mehreren Monaten gegen starke Konkurrenz durch. Bei der vierjährigen Stute dürfte also durchaus noch mehr im Tank sein. Auch für sie geht es in Baden-Baden weiter.

Im Auktionsrennen über 2000 Meter, einem der Highlights dieses Renntages, sattelte der Trainer Blaze of Glory, die unter Enzo Crublet für Annette Bolte u. a. an den Start ging. Wir hatten dabei gehofft, dass die Accon-Tochter sich eines der Platzgelder sichern kann, denn die Konkurrenz war enorm stark. Mit Platz sechs gelang dies auch und Blaze of Glory hat sicher nicht enttäuscht. Sie wird nun in Baden-Baden ein Stutenrennen anpeilen.

Wir staunten nicht schlecht, als es im Ausgleich II über 2400 Meter wieder zu einem „Bolte-Einlauf“ kam. Für den vollen Erfolg sorgten dieses Mal Manon Des Bois und Oak Lahoma, die gemeinsam auf diesem Level angetreten waren. Die Leistung der Zarak-Tochter Manon Des Bois verschlug dann allerdings nicht nur uns die Sprache, denn die sechsjährige Stute kam bei ihrem dritten Start für unseren Stall zu ihrem dritten Sieg und sorgte somit für einen lupenreinen Hattrick. Leon Wolff im Sattel hat alles richtig gemacht, wurde in der Geraden sogar noch behindert und kam dennoch zu diesem Sieg. Das Ende der Fahnenstange scheint hier noch nicht erreicht zu sein.

Stall Fellows Oak Lahoma braucht sich mit seinem zweiten Platz aber sicher nicht verstecken. Der fünfjährige Wallach fand die entscheidende Passage im Endkampf versperrt und hätte ansonsten mit Miki Cadeddu an Bord vielleicht noch für ein „totes Rennen“ sorgen können. Der Brametot-Sohn wird ebenso wie Manon Des Bois wohl nach Baden-Baden gehen.

Im abschließenden Ausgleich III über 2400 Meter sorgte Pericolo für ein richtig spannendes Rennen und das „tote Rennen“ gab es dann doch noch. Der sechsjährige Wallach aus dem Besitz von Martin Kronimus und Reiter Enzo Crublet kämpften bis zum Schluss gegen Eddie Pedroza und Brave Lion – verdienterweise teilten sich beide Paare am Ende diesen Sieg. Pericolo wird nun für ein Gastspiel auf der Heimatbahn seines Besitzers sorgen und auch die Reise nach Iffezheim antreten.

Idika, Antonia Beekmans & Lea Achtermann

Freigeist & Antonia Beekmans

Lucky Shawna & Amy Reinke

Das Siegerteam rund um den „Bolte-Einlauf“

Blaze of Glory & Lea Achtermann

Manon Des Bois & Lea Achtermann

Pericolo & Joelina Ahlgrimm

 

 

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