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Freigeist auf unpassendem Boden mit starkem Auftakt

März 30th, 2026

Nach dem besonderen Saisonstart in Mülheim ging es für uns am vergangenen Sonntag mit dem ersten Renntag und dem Jahresdebüt von North Fire und Freigeist weiter. Beide Pferde hatten gut gearbeitet und so war die Hoffnung groß, an die Erfolge vom letzten Wochenende anknüpfen zu können.

Den Anfang machte North Fire, die im Ausgleich IV über 2100 Meter gegen viele Pferde an den Start kam, die auch auf der Sandbahn aktiv waren. Die mittlerweile siebenjährige Schimmelstute aus dem Besitz von Ralf Nicolay konnte die Erwartungen aber noch nicht ganz erfüllen und das, obwohl ihr Leon Wolff im Sattel einen perfekten Rennverlauf servierte. In der Geraden hatte die Feuerblitz-Tochter zwar einen starken Moment, konnte diesen Schwung aber nicht mit über die Ziellinie nehmen. Am Ende blieb sie nicht weit geschlagen, musste sich aber mit einer Platzierung im Mittelfeld zufriedengeben. Nach dem Rennen stellte sich heraus, dass North Fire mit Atemwegsproblemen zu kämpfen hatte. Sie wird diese leichte Erkrankung nun auskurieren und sich dann sicherlich in ihrer gewohnt guten Form zurückmelden.

Freigeist im Ausgleich III über die Meile an den Ablauf. Aus Startbox 8 erwischte Stall Fellows fünfjähriger Wallach einen optimalen Rennverlauf und konnte sich 150 Meter vor dem Ziel auch von seinen Gegnern lösen. Zu diesem Zeitpunkt sah der Best Solution-Sohn mit René Piechulek im Sattel wie der Sieger aus, wurde aber vor dem Pfosten noch von einem Speedpferd abgefangen. Auch wenn Crefelder an diesem Tag etwas besser war, hat uns dieser Saisonauftakt mit Platz zwei sehr gefreut. Hinzu kommt, dass Freigeist nicht unbedingt ein Spezialist für schweren Boden ist und aufgrund seiner Klasse dennoch diese Leistung abrufen konnte – das beeindruckt. In rund vier Wochen geht es für ihn in Düsseldorf weiter.

Freigeist & Klara Bolte

North Fire & Melina Wolt

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