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Freigeist setzt Badener Ausrufezeichen

Juni 7th, 2026

Über die Vorstellung unserer Pferde am zweiten Tag des Frühjahrsmeetings in Baden-Baden können wir uns definitiv nicht beschweren, denn alle vier mitgereisten Kandidaten lieferten eine überzeugende Performance ab – auch wenn das letzte Quäntchen Glück vielleicht gefehlt hat.

Den Anfang machte Klaudius im Ausgleich I über 2000 Meter und sorgte so für ein Heimspiel seines Besitzers Martin Kronimus. Unter Miki Cadeddu gab der fünfjährige Wallach ein ansprechendes Jahresdebüt auf hohem Level, das nur von einigen Unstimmigkeiten in der Zielgeraden überschattet wurde. Der Areion-Sohn überquerte die Ziellinie aber dennoch als Dritter, sodass dieser Auftritt mehr als ordentlich war. Für Klaudius geht es wahrscheinlich in Kürze in Frankreich weiter, da es in seiner Klasse in Deutschland kaum noch passende Rennen zu finden gibt.

Für den großen Triumph des Badener Samstages sorgte Freigeist im Ausgleich II über 1600 Meter, denn Stall Fellows fünfjähriger Wallach kam nach einem idealen Rennverlauf an der Innenseite zu seinem ersten Sieg in dieser Klasse. Obwohl der Best Solution-Sohn und Jockey Miki Cadeddu in der Geraden spät frei kamen, flogen die beiden dennoch einem sicheren Sieg entgegen. Freigeist hat damit nicht nur seine Leistung aus Hoppegarten bestätigen können, sondern legte sogar noch einmal eine Schippe drauf. Die Fahnenstange könnte bei dem sympathischen Braunen nach diesem Laufen noch nicht erreicht worden sein.

Tough Tom, der im selben Rennen an den Start kam, hatte weniger Glück. Der fünfjährige Wallach, der für den Stall Wolfswinkel an den Start geht, erwischte nämlich einen desolaten Rennverlauf. Direkt nach dem Start war es für den Zarak-Sohn nicht möglich, in Ruhe auf die Beine zu kommen und seinen Rhythmus zu finden. Mit Wladimir Panov an Bord musste Tough Tom das Rennen so mit fünf- bis sechs Längen hinter dem Feld angehen und kam auf schneller Bahn trotz seines Speeds am Ende nicht hin. Dass er dennoch Fünfter wurde, hat uns beeindruckt, denn er war auf den letzten Metern das schnellste Pferd.

Mit Pericolo hatte Besitzer Martin Kronimus an diesem Tag noch ein zweites Eisen im Feuer. Im Ausgleich III über 2400 Meter hatte der sechsjährige Wallach zunächst alle Umstände auf seiner Seite. Unter Leon Wolff saß der Holy Roman Emperor-Sohn in der Geraden aber zweimal fest und wurde so um seine gute Position gebracht. Pericolo rappelte sich aber immer wieder auf und beendete das Rennen noch als Fünfter.

Klaudius & Antonia Beekmans

Freigeist & Klara Bolte

Tough Tom & Lea Achtermann

Pericolo & Lea Achtermann

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