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Licht und Schatten in Hannover

Juni 22nd, 2026

Natürlich haben wir nicht vergessen, dass wir einen Nachbericht vom Renntag in Hannover vom 13. Juni schuldig geblieben sind. Im Folgenden gibt es daher etwas verspätet, doch noch die Informationen über das Laufen von Blaze of Glory, Suresnes, Titus, Delighted, Oak Lahoma und Mademoiselle Rouge.

Etwas glücklos war der Auftritt von Blaze of Glory, die im D-Rennen über 2400 Meter ihren zweiten Lebensstart absolvierte. Mit Michaela Malacova im Sattel erwischte die Accon-Tochter kein gutes Rennen. Die Startbox 1 konnte die Stute aus dem Besitz von Annette Bolte u. a. nicht nutzen, sie wurde etwas abgedrängt und kam so im Hintertreffen in die Gerade. Blaze of Glory und ihre Reiterin fanden zudem keine Passage und saßen somit fest. Am Ende sprang so nur Platz sieben für das Duo heraus. Blaze of Glory legt aufgrund der Sommerhitze nun eine kleine Pause ein, wird aber anschließend auf ähnlichen Distanzen weitermachen.

Suresnes hatte ebenfalls etwas mit dem Rennverlauf zu kämpfen. Im D-Rennen über 2000 Meter konnte die Japan-Tochter aus diesem Grund auch nicht auf ihren guten zweiten Platz vom vorherigen Start aufbauen. Unter Jozef Bojko zeigte sie sich in der sehr langsam gelaufenen Prüfung zu ehrgeizig und sie versuchte sich gegen die Hand ihres Jockeys zu wehren. Jozef konnte sie später zwar beruhigen, eingangs der Geraden hatte die Dreijährige aus dem Besitz des Stall Suresnes aber all ihre Kraftreserven verbraucht. So kennen wir Suresnes eigentlich nicht, wir sind aber froh, dass sie das Rennen dennoch gut weggesteckt hat. Für sie geht es ebenfalls in die Sommerferien.

Der dreijährige Wallach Titus hat sein gutes Laufen von seinem Lebensdebüt im D-Rennen über 1600 Meter bestätigen können. Mit René Piechulek an Bord lief es für den Amaron-Sohn, der in den Farben des Stall Benedictus startet, alles wie am Schnürchen und so blieb er als Vierter nicht weit geschlagen. Titus legt ebenfalls eine kleine Pause ein und wird sich in wenigen Wochen erneut vorstellen.

Weiter ging es mit Delighted im Ausgleich IV über 2400 Meter, die nach einer Pause aufgrund einer leichten Koppelverletzung ihr Comeback gab. Die Polish Vulcano-Tochter konnte direkt wieder an die vorherigen Leistungen anknüpfen, denn nach einem idealen Rennverlauf sicherte sich Stall Fellows vierjährige Stute unter René Piechulek einen reellen dritten Platz. Sie war dabei nicht weit weg von den beiden erstplatzierten Pferden und hat das Rennen gut verkraftet. Für Delighted geht es nun planmäßig in Hamburg weiter.

Im Ausgleich III über 2400 Meter kamen Oak Lahoma und die zweifache Siegerin Mademoiselle Rouge gemeinsam an den Ablauf. Auf dem bereits weich gewordenen Geläuf lief es für Stall Fellows Oak Lahoma unter René Piechulek etwas besser. Der fünfjährige Wallach hatte aber dennoch ein sehr schlechtes Rennen und wir sind daher ein wenig enttäuscht. Der Brametot-Sohn kam in der Geraden nicht frei, musste erneut ansetzen und verlor so jede Menge Schwung. Aus diesem Grund sprang am Ende nur Platz vier heraus. Oak Lahoma ist aber für uns der moralische Sieger dieses Rennens.

Mademoiselle Rouge hatte mit Sibylle Vogt an Bord zwar mehr Glück mit dem Verlauf des Rennens, kam aber mit dem Boden nicht zurecht. Die Shamalgam-Tochter aus dem Besitz des Stall Azur zeigte sich dennoch kämpferisch, kam aber nicht über Platz fünf hinaus. Wir ziehen aus diesem Laufen Konsequenzen und werden die vierjährige Stute nur noch auf gutem Geläuf an den Start bringen.

Blaze of Glory & Joelina Ahlgrimm

Suresnes & Lea Achtermann

Titus & Joelina Ahlgrimm

Delighted & Lena Steinbach

Mademoiselle Rouge (li.) & Oak Lahoma (re.)

 

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