Mai 30th, 2026
Am Pfingstmontag ging es mit insgesamt 7 Pferden auf die Reise nach Köln und Hannover. Im Weidenpescher Park gab Titus im Rennen für dreijährige Pferde über 1850 Meter ein starkes Debüt. Gegen bereits erfahrene Konkurrenz zeigte der Wallach aus dem Besitz des Stall Benedictus gleich viel Talent. Obwohl der Amaron-Sohn unter Sibylle Vogt einen aufwändigen Rennverlauf hatte und erst ganz am Ende freikam, wurde er noch Dritter. Titus hat dabei sehr viel gelernt und jede Menge Moral bewiesen – ein tolles Pferd.
Im Dreijährigenrennen über 2200 Meter stellte sich Ovambo’s Legacy nach seinem guten Debüt vor wenigen Wochen erneut vor. Der Hengst, der für den Trainer und Florian Leimbach an den Start geht, erwischte mit René Piechulek an Bord eine sehr unruhige erste Phase des Rennens. Bereits im ersten Bogen wurde der Guiliani-Sohn weit nach außen getragen, sodass er einige Meter mehr zurücklegen musste als die Konkurrenz. Am Ende hat dann einfach die Kraft gefehlt.
Mit einem dritten Platz im Ausgleich IV über 2200 Meter konnte Stall Fellows Freak sein gutes Jahresdebüt bestätigen, auch wenn wir uns vielleicht ein wenig mehr erhofft hatten. Nina Baltromei sorgte im Sattel des achtjährigen Wallachs für einen idealen Rennverlauf, in der Geraden fehlte dann aber einfach der nötige „Kick“. Unter Höchstgewicht ist der Neatico-Sohn seine Form aber trotzdem ausgelaufen und so geht es für Freak in Kürze in Köln weiter.
Auf der Neuen Bult in Hannover gab Blaze Of Glory im Dreijährigenrennen über 2200 Meter ein gutes Lebensdebüt. Im Besitz von Annette Bolte u. a zeigte sich die Accon-Tochter zwar noch etwas grün, legte auf der Geraden aber noch schön zu und überquerte die Ziellinie als Vierte. Michaela Malacova ermöglichte der Stute so einen entspannten ersten Rennbahnauftritt, auf den sich aufbauen lässt. Wäre der Weg noch etwas weiter gewesen, wäre sicher auch ein dritter Platz drin gewesen.
Suresnes konnte ihr Lebensdebüt im D-Rennen über 1900 Meter deutlich steigern. Die Japan-Tochter, die für den Stall Suresnes an den Start geht, verpasste den ersten Sieg gegen starke Konkurrenz nämlich nur knapp. Jockey Jozef Bojko, der der Stute ein sehr ökonomisches Rennen servierte, kam in der Geraden mit viel Speed innen angeflogen und wurde Zweite. Suresnes hat uns aber nicht nur mit dieser Leistung, sondern auch mit ihrem gesamten Verhalten an diesem Renntag beeindruckt. In Hannover werden wir sicher noch mehr von ihrem Talent sehen.
Quantez belegte im Rennen für vierjährige Pferde über 1600 Meter zwar „nur“ Platz sechs, ist aber entschuldigt. Nach dem Rennen zeigte der vierjährige Wallach aus dem Besitz von Annette Bolte und Dr. Hubertus Diers nämlich deutlich, dass der harte Boden nichts für ihn ist. Der Waldpfad-Sohn fand unter Miki Cadeddu nie seinen Rhythmus und wird in Zukunft nur auf passendem Geläuf an den Start kommen.
Für den krönenden Abschluss dieses Feiertages sorgte Mademoiselle Rouge im Ausgleich III über 2200 Meter. Nach ihrem Sieg vor wenigen Wochen kam Stall Azurs vierjährige Stute unter Miki Cadeddu nämlich bereits zu ihrem zweiten Saisontreffer. Die Shamalgam-Tochter konnte nicht nur ihr Siegaufgewicht bestätigen, sondern sich noch einmal steigern. Mademoiselle Rouge kam trotz einer Rempelei gegen Ende des Rennens als sichere Siegerin über die Linie und wird in gut vier Wochen im Handicap weitermachen.
Titus & Jennifer Winn

Freak & Amy Reinke

Blaze Of Glory, Antonia Beekmans & Lea Achtermann

Suresnes, Antonia Beekmans & Jozef Bojko

Mademoiselle Rouge, Miki Cadeddu & Antonia Beekmans
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