April 26th, 2026
Der Renntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg am Samstag hätte mit zwei Siegen bei vier Startern kaum besser laufen können. Doch gehen wir zunächst einmal ins Detail.
Den Anfang machte Ovambo’s Legacy, der im D-Rennen über 2100 Meter sein Debüt gab. Der dreijährige Hengst aus der Linie zu Ovambo Queen, der im Besitz des Trainers und Florian Leimbach steht, kam dabei in recht prominenter Konkurrenz an den Ablauf und konnte direkt mächtig Eindruck hinterlassen. Nach einem guten Start konnte René Piechulek den Guiliani-Sohn ein wenig zurücknehmen und „einparken“, sodass Ovambo’s Legacy ein ruhiges Rennen hatte. Auf der Geraden ließ René ihn dann zulegen und der Dreijährige blieb als Dritter nur einen Hals vom zweitplatzierten Pferd geschlagen. Distanz und Boden passten und so werden wir sehen, für welche Auktionsrennen der Hengst in Frage kommen könnte. Weiter geht es in drei bis vier Wochen in ähnlichen Aufgaben.
North Fire konnte sich von ihrem verpatzten Jahresdebüt rehabilitieren, denn im Ausgleich IV über 2100 Meter ließ sie keine Fragen offen. War die siebenjährige Feuerblitz-Tochter nach ihrem Start vor gut vier Wochen nach dem Rennen ein wenig verschleimt, lief sie nun zur Höchstform auf. In den Farben von Ralf Nicolay und unter Sibylle Vogt kam die Schimmelstute zu einem dominanten Sieg, der auf eine starke Saison hoffen lässt. Für die Reiterin war dieser Sieg gleichbedeutend mit dem Sieg in der Perlenkette und so war dieser Treffer für alle Beteiligten eine runde Sache. Für North Fire geht es nun in drei Wochen in Mülheim weiter.
Weiter ging es mit Freigeist, der schon ein sehr gutes Jahresdebüt gegeben hatte, im Ausgleich III über 1600 Meter. Auch für Stall Fellows fünfjährigen Wallach lief es aus der Startmaschine heraus ideal und René Piechulek brauchte in der Zielgeraden nur herausziehen und den Turbo einlegen. Die Frage nach dem Sieger war so schnell geklärt und der Best Solution-Sohn kam nach nur guten Leistungen zu seinem zweiten Karrieretreffer. Wir gehen davon aus, dass Freigeist das Rennen gut verkraftet hat und planen daher einen Start in Hoppegarten in etwas mehr als zwei Wochen im Ausgleich II.
Der vierte Starter war Tough Tom, der nach langer Verletzungspause im Ausgleich II über 1700 Meter zum ersten Mal wieder am Ablauf war. Der fünfjährige Wallach aus dem Besitz des Stall Wolfswinkel zeigte sich unter Bauyrzhan Murzabayev sehr eifrig, sodass es für den Jockey nicht möglich war, den Zarak-Sohn, wie geplant, im Mittelfeld einzuparken. Bauyrzhan machte so aus der Not eine Tugend und übernahm die Spitze, um nicht mit dem Pferd kämpfen zu müssen. Tough Tom konnte sich dort beruhigen, hatte aber schon einige Kräfte verbraucht und beendete das Rennen als Neunter. Gemeinsam mit den Besitzern werden wir uns jetzt überlegen, wie wir den nächsten Start für Tough Tom besser gestalten können. Das passende Rezept wird es dem Wallach möglich machen, sein volles Potenzial auszuschöpfen, denn für diese Klasse ist er sicher gut genug.
Ovambo’s Legacy & Klara Bolte

North Fire, Sibylle Vogt & Amy Reinke


Freigeist, René Piechulek & Klara Bolte

Tough Tom & Amy Reinke
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