Juli 6th, 2026
Mit dem Renntag am Samstag und dem Derby-Sonntag ging am vergangenen Wochenende die Hamburger Rennwoche bereits wieder zu Ende. Auch wir waren an diesen beiden Tagen vor Ort und konnten uns zum Abschluss auch noch über einen Volltreffer freuen – dazu aber später mehr.
Los ging es am Samstag nämlich mit dem Lebensdebüt von Idika im Dreijährigenrennen über 2200 Meter, bei dem sich Andreas Hackers Stute, obwohl es ihr erster Rennbahnauftritt war, bereits sehr abgeklärt präsentierte. Unter Sibylle Vogt kam die Protectionist-Tochter sehr gut aus der Maschine und blieb im Vordertreffen immer mit dabei, auch wenn ihr die Distanz am Ende wohl ein wenig zu weit wurde. Idika hat aber viel gelernt, ist gesund aus dem Rennen gekommen und wird bei ihrem nächsten Start auf kürzerem Weg sicher noch eine Schippe drauflegen.
Der einsetzende Regen hat uns vor dem Start von Klaudius im Ausgleich I über 1600 Meter doch einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Gemeinsam mit Besitzer Martin Kronimus haben wir sogar überlegt, den fünfjährigen Wallach aus dem Rennen zu nehmen und ihn doch lieber in Frankreich aufzubieten. Die Entscheidung, den Areion-Sohn mit Miki Cadeddu im Sattel doch an den Start zu bringen, wurde anschließend aber mit einem dritten Platz belohnt. Diese Leistung war auf unpassendem Boden richtig stark und so freuen wir uns schon auf seinen nächsten Auftritt in Frankreich oder Hoppegarten.
Wegen des immer schwerer gewordenen Geläufs entschieden wir uns am Sonntag dazu, auf einen Start von Freak zu verzichten. Da der Wallach zuhause blieb, kamen mit Freigeist, Imaran und Oak Lahoma nur drei Pferde an den Ablauf.
Stall Fellows Freigeist lieferte fast unter Höchstgewicht im Ausgleich II über 1600 Meter eine gute Performance ab. Der Best Solution-Sohn, der in diesem Jahr schon zwei Rennen gewinnen konnte, bestätigte in einer stark besetzten Prüfung sein Siegaufgewicht und kam unter René Piechulek als Siebter über die Linie. Freigeist hat auf unpassendem Boden so sicher nicht enttäuscht, wie es weitergeht, wird aber erst in den nächsten Tagen entschieden.
Imaran und Oak Lahoma stellten sich gemeinsam im Ausgleich II über 2200 Meter vor. Dabei waren wir schon vor dem Rennen sehr optimistisch, denn Stall Fellows Oak Lahoma hatte schon eine sehr gute Abschlussarbeit hingelegt. Dieser Eindruck sollte nicht täuschen, denn unter Miki Cadeddu bestätigte der fünfjährige Wallach seine Vorliebe für weiches Geläuf und setzte sich sicher in diesem Premium-Handicap durch. Dieser Sieg freut uns nicht nur für den Brametot-Sohn, sondern auch für den engagierten Stall Fellow.
Andreas Hackers Imaran enttäuschte als Sechster aber ebenfalls nicht, denn er verpasste die besseren Ränge nur knapp. Der achtjährige Wallach zeigte aber deutlich, dass ihm der Boden nicht mehr passte. Schon zum zweiten Mal hatte unser Schimmel daher Pech und wir hoffen, dass der Jukebox Jury-Sohn beim nächsten Start bessere Bedingungen vorfinden wird.
Idika & Antonia Beekmans

Klaudius & Antonia Beekmans

Freigeist & Antonia Beekmans

Oak Lahoma & Amy Reinke

Das sigereiche Team um Oak Lahoma

Imaran & Lea Achtermann
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