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Saba Storm im Pech – North Fire mit souveränem Sieg

Mai 6th, 2024

Am Maifeiertag startete endlich auch die Neue Bult in Hannover in die neue Saison. Im Ausgleich III über 1750 Meter war dort Meerlust am Ablauf, die einen etwas unglücklichen Rennverlauf erwischte. War das Tempo für die frische Siegerin aus dem Besitz von Ursula und Peter Nientiedt noch zu hoch, musste sie mit einem fulminanten Schlussakkord ansetzen und konnte unter Andrasch Starke noch die meisten Gegner einholen. Mit dem zweiten Platz der vierjährigen Stute, die damit ihren Erfolg vom 1. April in Köln voll bestätigen konnte, kann man so mehr als zufrieden sein. Meerlust macht auf Handicapebene weiter.

Nach einer Pause seit Oktober 2022 gab außerdem Stall Fellows Freak sein Comeback im abschließenden Ausgleich IV über 1750 Meter. Der sechsjährige Wallach belegte mit Thore Hammer-Hansen am Ende Platz neun, ist aber entschuldigt, da er sehr lange in der Startmaschine warten musste, bevor es endlich losging. Dies hat Freak einige Nerven gekostet und mit der äußeren Startbox fand er so nie richtig ins Rennen. Er macht in zwei Wochen auf längerer Distanz weiter und wird sich sicherlich verbessert präsentieren.

Nur zwei Tage später kam Early Spirit im französischen Fontainebleau in einem Maidenrennen über 1800 Meter an den Start. Der fünfjährige Maxios-Sohn aus dem Besitz des Stall Königsesch hatte ebenfalls mit einem aufwändigen Rennverlauf zu kämpfen und belegte aus Startbox 14 mit Hugo Besnier im Sattel noch einen hervorragenden Platz fünf. Da es sein dritter Start in Frankreich war und Early Spirit nur 1,5 Längen hinter dem Sieger ins Ziel kam, hat er vom Handicapper eine nicht ganz so günstige Marke bekommen, mit der er aber zurechtkommen sollte. Early Spirit wird seine Karriere in Frankreich nun in den Handicaps fortsetzen.

Am Sonntag gab in Düsseldorf Stall Fellows Oak Lahoma sein Debüt im D-Rennen über 2100 Meter. Der dreijährige Wallach hatte vom Start an alles gegen sich und bewies unter Martin Seidl große Moral, als er sich vom letzten Platz bis auf Rang vier vorkämpfte. Aus Startbox 1 musste Oak Lahoma nämlich fast zehn Minuten warten, bis sich die Türen endlich öffneten. So kam er schlecht auf die Beine und war nach einem weiteren Zwischenfall gezwungen, das gesamte Feld einzuholen. Diese Leistung macht Lust auf mehr.

Eindrucksvoll war dann der Sieg von North Fire im Amateurrennen, das als Ausgleich IV über 2200 Meter gelaufen wurde. Reiterin Lize Dieteren teilte sich den Ritt auf der fünfjährigen Stute aus dem Besitz von Ralf Nicolay hinter der Spitze perfekt ein und musste dann in er Geraden nur noch den nächsten Gang einlegen. North Fire war mit der günstigen Marke souverän voraus und sicherte sich einen überlegenen Sieg. Sie macht in drei Wochen in Düsseldorf weiter.

Oak Ivy stellte sich im E-Rennen über 2100 Meter vor, zeigte aber deutlich, dass sie noch sehr „grün“ ist. Die vierjährige Stute aus dem Besitz des Trainers und Florian Leimbach muss noch viel lernen und wird weiterhin in dieser Klasse an den Ablauf kommen. Im Training zeigt sie weitaus bessere Leistungen und so darf man gespannt sein, wie es mit mehr Erfahrung weitergeht.

Etwas Pech hatte zum Abschluss auch Saba Storm, der im Ausgleich III über 1400 Meter aber dennoch wieder seine Konstanz bewies. Dr. Wolf-Rainer Mehrings sechsjähriger Wallach belegte mit Andrasch Starke Platz drei, obwohl er sich unruhig in der Maschine zeigte und nach einem Satz gegen die Klappen seinen Reiter fast aus dem Sattel katapultierte. Fünf Längen hinter dem Feld nahm das Duo so das Rennen auf, kam aber zum Glück innen gut durch und endete knapp geschlagen als Dritter wieder überzeugend. Saba Storm macht ebenfalls im Handicap weiter.

          Oak Lahoma
       mit Heike Schäfer

           North Fire mit Jennifer Winn

        Meerlust mit Dajana Osterbrink

     Saba Storm mit Dajana Osterbrink

  Freak mit Monika Reichelt

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