April 7th, 2026
Mit dem langen Osterwochenende und Renntagen in Hoppegarten und Köln kam die Grasbahnsaison 2026 erst so richtig ins Rollen. Natürlich waren auch wir mit einigen Startern am Ostersonntag und -Montag vertreten. In Berlin waren zunächst Mademoiselle Rouge und Pericolo gemeinsam im Ausgleich III über 2200 Meter am Ablauf, wobei Letztgenannter nach 1,5 Jahren sein Comeback gab und sich eine Platzierung im Mittelfeld sichern konnte. Der sechsjährige Wallach aus dem Besitz von Martin Kronimus bekam von Leon Wolff ein ideales Rennen serviert, auch wenn wir vielleicht ein wenig mehr erwartet hatten. Der Holy Roman Emperor-Sohn ist aber gesund aus dem Rennen gekommen und wird sich sicher bei seinem nächsten Auftritt steigern können. Für Pericolo suchen wir nun die nächste passende Aufgabe.
Stall Azurs Mademoiselle Rouge gab als Vierte ein ordentliches Jahresdebüt, auch wenn die Shamalgan-Tochter unter Sibylle Vogt einen unglücklichen Rennverlauf hatte. Obwohl die vierjährige Stute in der Geraden kurz blockiert wurde, zeigte sie damit ihre bisher beste Leistung und war auf nicht ganz passendem Boden stark unterwegs, zumal sie es auch aus Startbox 10 nicht leicht hatte. Mademoiselle Rouge konnte so ihr Siegaufgewicht aus dem letzten Jahr bestätigen. Der Stopp kurz vor dem Ziel kostete sie aber wahrscheinlich Platz drei. Für die Fuchsstute geht es in drei Wochen in Krefeld weiter.
Am Ostermontag in Köln machte Lucky Shawna im Ausgleich III über 2100 Meter den Anfang. Für die vierjährige Stute, die bisher nur gute Formen kannte, war es kein leichtes Jahresdebüt, denn die Prüfung war sehr stark besetzt. In den Farben der Lucky Stables erreichte die Amaron-Tochter mit Miki Cadeddu Platz vier und machte von der Spitze aus ein gutes Rennen, auch wenn der Weg auf den letzten 100 Metern ihr vielleicht ein wenig zu lang wurde. Auf diesen Auftritt können wir aufbauen und wir werden Lucky Shawna wohl an selber Stelle, aber auf ein wenig kürzerer Distanz wiedersehen.
Ein starkes Rennen lief auch Albertina, die sich im Ausgleich IV über 1850 Meter vorstellte. Stall Fellows Polish Vulcano-Tochter konnte die guten Trainingsleistungen umsetzen und blieb mit René Piechulek im Sattel mit nur einer halben Länge Abstand Zweite. Die vierjährige Stute sah dabei sogar kurzzeitig wie die Siegerin aus, wurde aber auf den letzten Metern noch abgefangen. Für Albertina wird es wohl in vier Wochen in Köln in einem ähnlichen Rennen weitergehen.
Der Pechvogel des Tages war Night Lord, der gemeinsam mit Waldulm im Ausgleich IV über 2400 Meter an den Start ging. Der vierjährige Wallach aus dem Besitz von Monika Just, der sein Grasbahndebüt 2026 in Mülheim siegreich gestalten konnte, war als Favorit ins Rennen gegangen, wurde aber bereits kurz nach dem Start angaloppiert. Der Lord Of England-Sohn verlor dabei das Eisen, kam komplett aus dem Tritt und musste anschließend tierärztlich versorgt werden. Night Lord ist natürlich komplett entschuldigt und wird wahrscheinlich eine sechswöchige Pause einlegen müssen. Sicher hatte er aber auch Glück im Unglück.
Ursula und Peter Nientiedts Waldulm erwischte unter Miki Cadeddu in dem schnell gelaufenen Rennen aus der äußeren Startbox ideale Bedingungen. Im Mittelfeld gelegen, konnte sich die Isfahan-Tochter noch stark verbessern und kam als Vierte über die Linie. Auch für die vierjährige Stute geht es beim nächsten Kölner Renntag in vier Wochen weiter.
Mademoiselle Rouge & Antonia Beekmans

Pericolo & Lea Achtermann

Albertina, Antonia Beekmans & René Piechulek

Lucky Shawna & Amy Reinke

Night Lord & Amy Reinke

Waldulm & Klara Bolte
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